RatgeberNicht die Provisionshöhe entscheidet über die Kosten eines Maklers, sondern Vertragstyp, Laufzeit und das Recht zum Eigenverkauf. Welche Vorgaben nach § 656a BGB gelten.
RatgeberOb Eltern und Kinder ein Haus friedlich teilen, entscheidet sich nicht am Bad im Obergeschoss, sondern an der Eigentumsform. Miteigentum nach Bruchteilen, Aufteilung nach WEG und vorbehaltenes Nutzungsrecht führen bei Haftung, Kredit und Streit zu völlig verschiedenen Ergebnissen.
RatgeberOb Sie zehn Prozent über der Vergleichsmiete verlangen dürfen oder nur fünfzehn Prozent mehr als bisher, hängt vom Zeitpunkt ab. Beide Grenzen messen an derselben Größe — und die müssen Sie belegen können, nicht schätzen.
RatgeberWer das geerbte Haus allein übernehmen will, schuldet den Geschwistern nicht den halben Hauspreis, sondern ihren Anteil am bereinigten Nachlass. Zwei Steuernormen und die Form des Vertrags entscheiden darüber, wie teuer die Übernahme am Ende wirklich wird.
RatgeberIn der Wertermittlung zählt nicht, was eine Modernisierung gekostet hat, sondern wie viele Punkte sie nach Anlage 2 ImmoWertV bringt. Ohne Beleg über Leistung und Datum darf der Sachverständige die Restnutzungsdauer nicht verlängern.
RatgeberDer Nießbrauchsvorbehalt lässt den Übergeber weiter vermieten und mindert die Schenkungsteuer erheblich. Er kostet die Beschenkten aber Beleihbarkeit und bindet sie auf Jahrzehnte an eine Lastenverteilung, die im Vertrag oft zu grob geraten ist.
RatgeberDer notarielle Kaufvertrag regelt Fälligkeit, Besitzübergang und Haftungsausschluss. Erfahren Sie, welche Klauseln Sie vor der Unterschrift genau prüfen müssen.
RatgeberZwischen Beurkundung und Grundbucheintragung vergehen meist Monate: Der Käufer hat gezahlt, wohnt womöglich schon im Haus und ist rechtlich trotzdem noch nicht Eigentümer. Wer in dieser Phase welches Risiko trägt, ergibt sich aus dem Kaufvertrag und einer Handvoll Paragrafen.
RatgeberWer das Haus gegen ein Pflegeversprechen überträgt, schließt keine reine Schenkung, sondern ein teilweise entgeltliches Geschäft. Ob die Klausel im Streitfall und beim Finanzamt etwas wert ist, entscheidet sich daran, wie genau Umfang, Ort und Grenzen der Pflege beschrieben sind.
RatgeberSanierungsstau, Energieausweis, Finanzierungsdruck: Kaufinteressenten begründen ihr Gegenangebot fast immer nach demselben Muster. Belastbar ist davon nur, was ein Dokument mit Datum und Betrag stützt.
RatgeberEin Versammlungsprotokoll zeigt nicht jede Entwicklung im Haus. Entscheidend sind Beschlusswortlaut, Abstimmung und Kostenbezug; eine diskutierte Sanierung ist noch kein verbindlicher Auftrag.
RatgeberWohnungsrecht, Wegerecht, Nießbrauch oder Baulast: Wie eingetragene Rechte den Immobilienwert senken – mit durchgehender Musterrechnung und konkretem Abschlagsbetrag.
RatgeberZwischen Handschlag und Beurkundung liegen mehrere Wochen, in denen rechtlich fast nichts bindet. Wer diese Zeit absichern will, braucht keinen Reservierungsvertrag, sondern einen Entwurfsauftrag und eine belastbare Finanzierungszusage.
RatgeberDas Gesetz gibt Eltern nur zwei enge Rückforderungsgründe an die Hand: die eigene Verarmung und groben Undank. Insolvenz, Scheidung oder ein Verkauf hinter ihrem Rücken müssen in der Urkunde stehen — und im Grundbuch gesichert sein.
RatgeberDas Sachwertverfahren nach §§ 35–39 ImmoWertV bewertet Ein- und Zweifamilienhäuser über Bausubstanz und Bodenwert. Wie Normalherstellungskosten (NHK), Alterswertminderung und Sachwertfaktor ineinandergreifen – mit vollständiger Musterrechnung.
RatgeberEin belastbares Sanierungsbudget besteht aus fünf Zeilen: Maßnahmen, Planung, Reserve nach Risiko, Preissteigerung bis zur Vergabe und erst zugesagte Förderung. Im Modell für ein Haus von 1975 werden aus 59.600 Euro Maßnahmen knapp 71.000 Euro Budget und nach KfW-Zuschuss rund 58.100 Euro.
RatgeberOb bei der Übertragung eines Hauses Schenkungsteuer anfällt, entscheiden drei Größen: der vom Finanzamt festgestellte Grundbesitzwert, das Verwandtschaftsverhältnis und das Datum der letzten Zuwendung aus derselben Hand.
RatgeberEin Sondernutzungsrecht ist kein Sondereigentum. Warum Garten und Stellplatz Gemeinschaftseigentum bleiben, welche Umbauten erlaubt sind und wer Instandhaltung zahlt.
RatgeberDie Teilungserklärung nach § 8 WEG regelt, was Ihnen in einer Wohnanlage wirklich gehört und welche Kosten Sie tragen. Vom Aufteilungsplan über Sondernutzungsrechte bis zur Fenster-Kostentragung: Diese Klauseln müssen Käufer vor dem Notartermin genau prüfen.
RatgeberBei 300.000 Euro Darlehen und 3,8 Prozent Zins kostet 2 Prozent Tilgung 1.450 Euro im Monat und lässt nach zehn Jahren 227.146 Euro Restschuld. 5.000 Euro Sondertilgung pro Jahr senken sie auf 167.485 Euro und sparen 9.661 Euro Zinsen.
RatgeberDie maximale Kreditrate ermitteln: Warum Faustformeln oft scheitern, wie Banken nach § 505a BGB prüfen und welche Nebenkosten und Rücklagen abgezogen werden müssen.
RatgeberMit der Hausübergabe gehen Nutzen und Lasten sowie die Gefahr des zufälligen Untergangs nach § 446 BGB auf den Käufer über. Ein rechtssicheres Übergabeprotokoll mit Zählernummern, Schlüsseln und Mängeln schützt vor Streitigkeiten nach der Kaufpreiszahlung.
RatgeberAb der Schlüsselrückgabe haben Sie sechs Monate, um Schäden geltend zu machen, und meist drei bis sechs Monate, um die Kaution abzurechnen. Beide Fristen entscheiden sich an dem, was im Protokoll steht.
RatgeberDas Vergleichswertverfahren nutzt geeignete Kaufpreise oder angepasste Vergleichsfaktoren. Ein gesetzlicher Vorrang und feste Balkonaufschläge bestehen nicht. So prüfen Eigentümer eine Bewertung.
RatgeberGesetzlich erzwungen ist beim Hausverkauf allein der Energieausweis. Alles andere fordert der Notar, die Bank des Käufers oder das Preisgespräch — und einige dieser Papiere brauchen Wochen.
RatgeberZwischen dem Entschluss und dem Schlüssel liegen in der Regel drei Vierteljahre — Unterlagenvorlauf, Vermarktung und notarielle Abwicklung folgen jeweils eigenen Taktgebern. Nur der mittlere Block reagiert auf den Preis.
RatgeberEin schwellenloser Zugang und ein bodengleiches Bad lösen die meisten Probleme im Alter, ein Treppenlift löst genau eines. Wer in dieser Reihenfolge plant und jeden Antrag vor der Auftragsvergabe stellt, holt aus demselben Budget deutlich mehr heraus.
RatgeberEine unwirksame Formularklausel wird nicht gekürzt, sie fällt weg, und dann gilt das Gesetz. Für Vermieter heißt das meist: Renovierung, Reparaturen und Kosten bleiben bei ihnen. Die zehn wichtigsten Klauseln mit Rechtsprechung, Beträgen und Prüfliste.
RatgeberDas dingliche Wohnungsrecht sichert zuverlässig nur eines: dass die berechtigte Person selbst wohnen bleibt. Vermieten darf sie nicht, und ohne guten Rang im Grundbuch überlebt das Recht keine Zwangsversteigerung.
AnleitungVon Mietpreis und Energieausweis bis Kaution, Übergabe und Betriebskosten: die wichtigsten Schritte für private Vermieter in sinnvoller Reihenfolge.
RatgeberWer 2016 für zehn Jahre zu rund 1,45 Prozent abgeschlossen hat, finanziert die Restschuld jetzt zu etwa 3,8 Prozent weiter. Bei 300.000 Euro Startdarlehen steigt die Rate von 862 auf rund 1.140 Euro, wenn weiter 2 Prozent getilgt werden.
RatgeberWann ein privater Immobilienverkauf steuerpflichtig sein kann, wie die Zehnjahresfrist läuft und welche Ausnahmen für selbst genutztes Wohneigentum gelten.