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Regenwasser im Garten nutzen: Einfach anfangen, Überlauf mitdenken

Tonne, Zisterne oder Versickerung: Entscheidend sind Dachfläche, Bedarf, sichere Abdeckung und ein geordneter Weg für Starkregen.

Regentonne am Fallrohr eines Wohnhauses
Regentonne am Fallrohr eines WohnhausesFoto: Phoebe / Wikimedia Commons, bearbeitet (Zuschnitt)CC BY-SA 4.0

Das Wichtigste in Kürze

  • Speichergröße an Dachfläche und Gartenbedarf anpassen.
  • Regentonnen kindersicher abdecken.
  • Überlauf so führen, dass Gebäude und Nachbargrundstücke geschützt bleiben.

Gesammeltes Regenwasser kann Trinkwasser bei der Gartenbewässerung ersetzen. Schon eine Tonne am Fallrohr ist ein Einstieg – vorausgesetzt, Zulauf, Abdeckung und Überlauf sind durchdacht.

Bedarf und Dachfläche zusammenbringen

Ein kleiner Stadtgarten benötigt einen anderen Speicher als große Beete. Auch die angeschlossene Dachfläche bestimmt, wie schnell der Behälter voll wird. Zu große Speicher können viel Platz und Geld binden, zu kleine laufen bei jedem kräftigen Schauer über.

Sicherheit und Wasserqualität

Offene Behälter sind ein Risiko für Kinder und Tiere. Sie sollten stabil und sicher abgedeckt sein. Ein Filter am Zulauf reduziert Laub und groben Schmutz. Für essbare Pflanzen gelten beim Umgang mit gesammeltem Wasser besondere hygienische Überlegungen.

Der Überlauf gehört zur Planung

Ist der Speicher voll, braucht das Wasser einen sicheren Weg. Es darf nicht unkontrolliert an Kellerwänden stehen oder auf Nachbargrundstücke geleitet werden. Für Versickerung und größere Anlagen können örtliche Vorgaben gelten.

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