RatgeberDie Empfehlungen zeigen mögliche energetische Verbesserungen, verpflichten Sie aber nicht zur Sanierung. Prüfen Sie, ob sie zum Zustand Ihres Hauses passen und welche Reihenfolge sinnvoll ist.
RatgeberDer Netzbetreiber muss binnen acht Wochen antworten, Sie müssen binnen eines Monats ins Marktstammdatenregister. Wer die Frist reißt, zahlt — und das lässt sich auf den Euro ausrechnen.
RatgeberWer die Vorlauftemperatur senkt, muss die Spreizung verkleinern — und damit steigt der Volumenstrom auf das Vierfache. Im Altbau scheitert die Niedertemperatur deshalb häufiger am Rohrnetz und an der Pumpe als am Heizkörper.
RatgeberDie nutzbare Kapazität eines Stromspeichers liegt wegen Entladetiefe (DoD) und Umwandlungsverlusten 5 bis 20 Prozent unter der Bruttokapazität. Erfahren Sie, wie Sie reale kWh kalkulieren.
RatgeberBei der passiven Kühlung bleibt der Verdichter aus, es laufen nur zwei Umwälzpumpen. Der Engpass liegt trotzdem nicht unter dem Garten, sondern an der Kühlfläche im Raum: Der Taupunkt der Raumluft deckelt die Leistung, bevor die Erdsonde auch nur ins Schwitzen kommt.
RatgeberGarage, Carport und Scheune haben oft das bessere Dach als das Wohnhaus. Teuer wird die Anlage trotzdem — durch die Eindeckung darunter und die Leitung bis zum Zählerschrank.
RatgeberEine Fernwärme-Preisformel muss die Kosten des Versorgers und den Wärmemarkt angemessen berücksichtigen. Eine rechnerisch richtige Erhöhung beweist deshalb noch keine wirksame Klausel.
RatgeberVon November bis Februar liefert eine Dachanlage nur rund ein Zehntel ihres Jahresertrags, während die Wärmepumpe die Hälfte ihres Stroms braucht. Die Kopplung lohnt trotzdem — nur an anderer Stelle als beworben.
RatgeberDie Heizlast eines Raums ist die Summe aus Transmissions- und Lüftungswärmeverlust – nachrechenbar in Watt. Wer stattdessen Wohnfläche mal Faustwert nimmt, verfehlt nicht die Summe, sondern die Verteilung auf die Räume.
Ratgeber§ 69 Absatz 2 des GModG verlangt die Dämmung zugänglicher, bisher ungedämmter Leitungen außerhalb beheizter Räume — ohne jeden Umbauanlass. Welche Dicke gilt und wo sie regelmäßig fehlt.
RatgeberMaßgeblich ist nicht die Lautstärke am Gerät, sondern der Pegel am Fenster des Nachbarn. Mit dem Schallleistungspegel aus dem Datenblatt lässt er sich vorab abschätzen.
RatgeberEin Gerät in der HEMS-App kann sichtbar sein, ohne sich steuern zu lassen. Prüfen Sie Messpunkt, Protokoll, Freigaben und vereinbarte Reaktion, bevor Sie von einer funktionierenden Integration ausgehen.
RatgeberPropylenglykol ist nur bis rund 170 Grad stabil, ein Flachkollektor wird im Stillstand heißer. Wie oft Sie das Fluid prüfen lassen, welcher Glykolanteil genügt und warum das Ausdehnungsgefäß im Solarkreis rund dreimal so groß ausfällt.
RatgeberZwischen der besten und der gerade noch zulässigen Effizienzklasse liegen bei 300 Litern 542 Kilowattstunden im Jahr. Das Datenblatt des Speichers verdient deshalb dieselbe Aufmerksamkeit wie die Dachfläche.
RatgeberVier Personen brauchen rund 2.400 Kilowattstunden Nutzwärme im Jahr – Speicher und Zirkulation schlagen noch einmal 600 bis 2.400 drauf. Die übliche Auslegung mit 1,5 Quadratmetern je Person bezieht sich auf diese Bruttosumme, nicht auf die Dusche.
RatgeberEine Kombianlage braucht die zwei- bis dreifache Kollektorfläche einer Warmwasseranlage und liefert davon nur 10 bis 20 Prozent der Heizwärme. Die Rechnung mit Fläche, Speichervolumen und Deckungsgrad – und der Vergleich mit Photovoltaik auf demselben Dach.
RatgeberDer erdseitige Kreislauf hat für seinen teuersten Betriebsfehler keine Anzeige: Werden die Sondenkreise am Verteiler unterschiedlich stark durchströmt, sinkt die Arbeitszahl über Jahre, ohne dass die Regelung etwas meldet.
RatgeberDer Akku kostet oft mehr als Module und Wechselrichter zusammen. Ob er sich trägt, hängt an einer Zahl, die Sie in einer Nacht selbst messen können.
RatgeberJede selbst verbrauchte Kilowattstunde kostet die Einspeisevergütung, die Sie dafür bekommen hätten. Wie groß der Rest ist, hängt allein am Inbetriebnahmejahr — und für die Jahrgänge 2009 bis 2012 gilt eine eigene Rechenart.
RatgeberStagnation tritt auf, wenn der Solarspeicher voll ist und die Kollektoren überhitzen. Wann dieser Stillstand normal ist, wann Glykol Schaden nimmt und was VDI 6002 vorgibt.
RatgeberDer Anschluss per Schuko-Steckdose ist mit 800-Watt-Wechselrichtern offiziell zulässig. Worauf Eigentümer bei Leitungsquerschnitt und FI-Schutz achten müssen.
RatgeberWärmepumpen und Wallboxen über 4,2 kW fallen unter § 14a EnWG. Warum Netzbetreiber nicht abschalten, sondern nur auf 4,2 kW dimmen dürfen und wie Sie 110 bis 190 Euro Rabatt erhalten.
RatgeberBeim Heizungstausch müssen Öltank und Gasanschluss fachgerecht stillgelegt werden. Erfahren Sie, welche AwSV-Pflichten gelten und wie Sie Kosten über die BEG fördern.
RatgeberFür die Stringplanung zählen Ausrichtung, Schattenverlauf und die Spannungsgrenzen des Wechselrichters. Verlangen Sie vor der Montage einen Belegungsplan, eine Spannungsrechnung und eine Ertragsprognose mit Verschattung.
RatgeberWer Wallbox und Wärmepumpe nach dem Börsenpreis schaltet, spart im Rechenbeispiel rund 300 Euro im Jahr. Bei Waschmaschine und Spülmaschine bleiben gut 30 Euro. Denn Steuern, Netzentgelt und Umlagen bewegen sich nicht, und das Messsystem kostet bis zu 60 Euro jährlich.
RatgeberEin Smart Meter beendet Ihren Stromvertrag nicht. Für den dynamischen Tarif müssen Kündigung, bestätigter Lieferbeginn und nutzbare Messdaten zusammenpassen; 24 Stunden verkürzen keine Vertragsfrist.
RatgeberStufe 3 am Thermostatkopf entspricht etwa 20 Grad, jede Stufe rund 4 Grad. Ob ein Raum überhaupt warm wird, entscheidet aber die verdeckte Voreinstellung im Ventilunterteil: Sie begrenzt den Wasserdurchfluss jedes Heizkörpers.
RatgeberDie beworbene Aufbauhöhe gilt für die Systemplatte allein. Der eigentliche Vorteil des Trockensystems ist nicht die Höhe, sondern das Gewicht — und den bezahlt man mit rund einem Drittel höheren Quadratmeterkosten.
RatgeberDer Abgleich drosselt Ventile — trotzdem sinkt die nötige Förderhöhe. Wer den Sollwert danach nicht nachzieht, verschenkt jedes Jahr dreistellige Stromkosten und holt sich Ventilgeräusche ins Haus.
RatgeberEin niedriger Tagesertrag ist noch kein Defekt. Wiederkehrende Einbrüche zur selben Uhrzeit, Wetter und Eigenverbrauch zeigen, ob Schatten den Ertrag begrenzt und ob eine andere Aufstellung wirtschaftlich hilft.
RatgeberWie viel Vorlauf ein Raum braucht, folgt aus seiner Heizlast je Quadratmeter. Mehr als 29 Grad Bodentemperatur erlaubt DIN EN 1264 in der Aufenthaltszone nicht, deshalb endet die Leistung bei rund 100 Watt je Quadratmeter, egal wie heiß das Wasser ist.
RatgeberOb eine Wärmepumpe im Bestand wirtschaftlich läuft, entscheidet die Vorlauftemperatur. Wie viel Leistung vorhandene Heizkörper dabei abgeben, lässt sich exakt ausrechnen.