Wärmerückgewinnung: Planen, Systeme vergleichen, Kosten kalkulieren und nachrüsten

Eine Gesamtkostenrechnung über eine realistische Nutzungsdauer. Im Mittelpunkt: Geräte, Leitungswege, Montage, Prüfungen. Dazu kommen planen, Systeme vergleichen, nachrüsten und sicher prüfen.

Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung und angeschlossenen Luftkanälen in einer Technikzentrale
Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung und angeschlossenen Luftkanälen in einer TechnikzentraleFoto: Dominique.bugmann / Wikimedia CommonsCC BY 3.0

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Beitrag liefert eine Anforderungsliste für Fachplanung und Angebot.
  • Die Seite trennt alternative Systeme nach einheitlichen Sicherheitskriterien.
  • Der Beitrag liefert eine Gesamtkostenrechnung über eine realistische Nutzungsdauer.
  • Ein eigener Abschnitt deckt Nachrüstung, Prüfung und sicheren Betriebsstart ab.
  • Der Beitrag liefert einen Sicherheitscheck mit Prioritäten für sofort, bald und planbar.

Dieser Ratgeber führt zusammen, was bei Wärmerückgewinnung nacheinander ansteht: Planen, Systeme vergleichen, Kosten kalkulieren, nachrüsten und sicher prüfen.

Planen

Was Wärmerückgewinnung im Wohnhaus tatsächlich tut

Eine Lüftungsanlage führt verbrauchte Luft ab und frische Luft zu. Ohne Wärmerückgewinnung verlässt die Wärme des Gebäudes mit der Abluft die Hülle. Mit Wärmerückgewinnung durchströmt die Abluft einen Wärmeübertrager und gibt dort einen erheblichen Teil ihrer Wärme an die einströmende Außenluft ab, ohne dass sich die beiden Luftströme mischen. Der Nutzen ist doppelt: Der Heizwärmebedarf sinkt, und die Zuluft erreicht den Raum nicht mehr mit Außentemperatur, was Zugerscheinungen im Winter deutlich reduziert.

Der zweite Punkt wird in der Planung häufig unterschätzt, ist im Alltag aber entscheidend. Eine Anlage ohne Wärmerückgewinnung bläst im Januar kalte Luft in den Wohnraum, und die Bewohner drosseln oder schalten ab. Eine abgeschaltete Anlage erbringt keinen Feuchteschutz. Insofern ist die Wärmerückgewinnung nicht nur eine Energiemaßnahme, sondern auch eine Voraussetzung dafür, dass die Anlage überhaupt genutzt wird.

Das Gebäudemodernisierungsgesetz greift das Thema an zwei Stellen auf: in § 68 unter der Überschrift Wärmerückgewinnung und in § 28 mit der Anrechnung mechanisch betriebener Lüftungsanlagen. Klären Sie mit der Fachplanung, welche dieser Regelungen für Ihr Vorhaben einschlägig ist und welche Nachweise daraus folgen.

Die Kennzahl im Datenblatt ist nur bedingt vergleichbar

Hersteller geben die Leistungsfähigkeit als Rückwärmezahl oder als Wärmebereitstellungsgrad an. Beide beschreiben, welcher Anteil der Temperaturdifferenz zwischen Abluft und Außenluft auf die Zuluft übertragen wird. Der Wert hängt jedoch stark von den Randbedingungen ab: vom Volumenstrom, vom Verhältnis der beiden Luftströme zueinander, von den angesetzten Temperaturen und davon, ob mit trockener oder feuchter Abluft gerechnet wurde.

Für die Planung folgt daraus eine einfache Forderung: Verlangen Sie die Angabe der Prüfbedingungen, unter denen der Wert ermittelt wurde, und vergleichen Sie nur Werte gleicher Grundlage. Ein Datenblattwert ohne Prüfbedingung sagt wenig, weil derselbe Wärmeübertrager je nach Ansatz deutlich unterschiedliche Zahlen liefert.

Zweitens ist der Wert bei dem Volumenstrom zu beurteilen, der in Ihrem Haus gefahren wird. Wärmeübertrager erreichen ihre besten Werte bei kleinen Luftmengen; bei Nennlüftung liegen sie darunter. Fragen Sie deshalb nach dem Wert im geplanten Betriebspunkt, nicht nach dem Spitzenwert.

Frostschutz: der kritische Punkt jeder Planung

Wenn warme, feuchte Abluft im Wärmeübertrager abgekühlt wird, fällt Kondensat an. Bei tiefen Außentemperaturen gefriert dieses Kondensat auf der Abluftseite und setzt den Übertrager zu. Jede Anlage braucht deshalb eine Frostschutzstrategie, und die Wahl dieser Strategie ist eine planerische Entscheidung mit Folgen.

Die erste Variante ist ein elektrisches Vorheizregister, das die Außenluft vor dem Übertrager anwärmt. Es funktioniert zuverlässig, verbraucht aber an kalten Tagen erheblich Strom und mindert damit einen Teil des Gewinns.

Die zweite Variante ist ein Erdwärmeübertrager, der die Außenluft über das Erdreich vorwärmt, entweder als Luftführung im Boden oder als Soleleitung mit Register im Gerät. Er spart Strom, verlangt aber Bauaufwand im Erdreich und eine hygienisch einwandfreie Ausführung.

Die dritte Variante ist der unausgeglichene Betrieb: Das Gerät reduziert den Außenluftstrom, sodass mehr warme Abluft je Kubikmeter Außenluft zur Verfügung steht. Diese Lösung kostet nichts, erzeugt aber Unterdruck im Gebäude. In Häusern mit raumluftabhängigen Feuerstätten ist das sicherheitsrelevant, weil dabei Abgase in den Aufstellraum gelangen können. Klären Sie diesen Punkt ausdrücklich, wenn ein Kaminofen vorhanden ist oder geplant wird.

Sommerbetrieb und Feuchte

Im Sommer ist die Wärmerückgewinnung unerwünscht, sobald es draußen nachts kühler ist als drinnen. Dafür gibt es den Bypass, der die Außenluft am Wärmeübertrager vorbeiführt. Prüfen Sie im Angebot, ob ein Bypass vorhanden ist, ob er automatisch nach Temperaturkriterien schaltet und ob er den gesamten Volumenstrom oder nur einen Teil führt. Ein Gerät ohne Bypass heizt im Sommer die Zuluft auf, und das fällt genau in den Nächten auf, in denen Sie kühlen wollen.

Die zweite Frage betrifft die Feuchte. Ein trennender Wärmeübertrager überträgt nur Wärme, kein Wasser; die Feuchte der Abluft kondensiert und wird abgeführt. In gut gedämmten Gebäuden mit hohem Luftwechsel kann die Raumluft im Winter dadurch sehr trocken werden. Enthalpie- oder Membranübertrager geben einen Teil der Feuchte an die Zuluft zurück und mildern diesen Effekt.

Diese Rückführung ist kein reiner Vorteil. Sie ist planerisch abzuwägen, weil sie die Feuchtelast im Gebäude erhöht, und sie ist hygienisch zu bewerten. VDI 6022 Blatt 1 formuliert die Hygieneanforderungen an raumlufttechnische Anlagen und Geräte; verlangen Sie eine Aussage dazu, wie das gewählte System diese Anforderungen erfüllt.

Anforderungsliste für Fachplanung und Angebot

Anforderung Prüfbare Festlegung Folge bei Fehlen
Bauart des Wärmeübertragers Benennung mit Begründung für den Anwendungsfall Auswahl ohne Bezug zu Nutzung und Gebäude
Leistungsangabe Rückwärmezahl mit Angabe der Prüfbedingungen und des Betriebspunkts Angebote sind nicht vergleichbar
Frostschutzstrategie Benennung der Variante mit Angabe des Strombedarfs im Winterfall unerwarteter Stromverbrauch oder Vereisung
Unausgeglichener Betrieb ausdrückliche Aussage, ob er zum Frostschutz genutzt wird Unterdruckrisiko bei Feuerstätten
Feuerstätten Angabe vorhandener raumluftabhängiger Feuerstätten und der Sicherheitseinrichtung Gefahr des Abgasaustritts
Bypass vorhanden, automatisch schaltend, Schaltkriterien benannt Zuluft wird im Sommer unnötig erwärmt
Feuchterückgewinnung Aussage, ob vorgesehen, mit hygienischer Bewertung zu trockene Raumluft oder erhöhte Feuchtelast
Kondensatableitung Ablauf mit Geruchsverschluss, Gefälle, frostfreie Führung Wasser im Gerät, Geruch aus dem Abwassernetz
Aufstellort beheizter Bereich, Zugang für Wartung und späteren Tausch Kondensat außerhalb des Geräts, Wartung erschwert
Filter Filterklassen für Außenluft und Abluft, Zugänglichkeit Verschmutzung des Übertragers, Leistungsverlust
Reinigung des Übertragers Beschreibung der Entnahme und Reinigung Hygienemangel, sinkende Leistung
Volumenströme raumweise Auslegung nach DIN 1946-6 mit allen Lüftungsstufen Feuchteschutz nicht nutzerunabhängig sichergestellt
Strombedarf berechnete Leistungsaufnahme im geplanten Netz je Betriebsstufe Gewinn wird durch Hilfsenergie aufgezehrt
Anrechnung Klärung der Voraussetzungen und Nachweise nach § 28 GModG Nachweise fehlen nach Fertigstellung
Reserven Angabe, ob eine Erweiterung ohne Gerätetausch möglich ist Nutzungsänderung erfordert neue Anlage
Abnahme Messungen und Protokoll vereinbart keine Grundlage für Abnahme und Gewährleistung

Der Gewinn muss die Hilfsenergie deutlich übersteigen

Eine Wärmerückgewinnung liefert Wärme, kostet aber Strom für zwei Ventilatoren und gegebenenfalls für ein Vorheizregister. Der Nutzen ergibt sich erst aus der Differenz, und diese Differenz wird durch die Planung des Leitungsnetzes bestimmt: Enge Querschnitte, viele Bögen und flexible Wellschläuche erhöhen den Widerstand, den die Ventilatoren dauerhaft überwinden müssen. Das Gebäudemodernisierungsgesetz greift den Strombedarf raumlufttechnischer Anlagen in § 65 unter der Überschrift Begrenzung der elektrischen Leistung auf.

Verlangen Sie deshalb eine Aussage, die beide Seiten benennt: den erwarteten Wärmegewinn und die erwartete Hilfsenergie im geplanten Netz. Ein hoher Datenblattwert am Übertrager nützt wenig, wenn die Ventilatoren gegen ein schlecht dimensioniertes Netz arbeiten.

Ein zweiter Hebel liegt in der Betriebsführung. Eine Anlage, die dauerhaft auf hoher Stufe läuft, weil die Auslegung zu knapp war, verbraucht überproportional Strom. Reserve in der Auslegung ist deshalb keine Verschwendung, sondern eine Voraussetzung für einen sparsamen Betrieb.

Wo Ihre Entscheidung endet und die Fachplanung beginnt

Sie können Anforderungen formulieren, Angebote gegen die Liste prüfen, sich Prüfbedingungen nennen lassen, den Aufstellort auf Zugänglichkeit prüfen und darauf bestehen, dass Frostschutz und Bypass ausdrücklich benannt werden. Sie können auch klären, welche Wartungsarbeiten Sie selbst übernehmen dürfen.

Nicht in Ihre Hand gehört die Auslegung. Volumenströme nach DIN 1946-6, die Wahl der Bauart, die Bewertung des Frostschutzverhaltens, die Abstimmung mit vorhandenen Feuerstätten und die Beurteilung, ob eine Feuchterückgewinnung im konkreten Gebäude sinnvoll ist, setzen Fachkunde und Berechnung voraus. Die Grenze ist hier nicht formal, sondern gesundheitlich begründet: Eine Anlage, die zu wenig Luft bewegt oder deren Kondensat nicht sicher abgeführt wird, erzeugt Feuchte im Gebäude, und der Weg von der Feuchte zum Schimmelbefall ist kurz. Verlangen Sie ein unterschriebenes Konzept mit Rechenweg, keine Gerätestückliste mit einem Prospektwert.

Systeme vergleichen

Sechs Bauarten und ein einheitlicher Maßstab

Wärme lässt sich auf mehreren Wegen von der Abluft auf die Außenluft übertragen. Im Wohnungsbau begegnen Ihnen sechs Bauarten: der Kreuzstrom-Plattenübertrager, der Gegenstrom-Plattenübertrager, der Enthalpie- oder Membranübertrager, der Rotationsübertrager, das Kreislaufverbundsystem mit zwei getrennten Registern und einem Wasserkreis sowie die Abluftwärmepumpe, die der Abluft über einen Kältekreis Wärme entzieht.

Damit ein Vergleich trägt, braucht er einheitliche Kriterien. Sinnvoll sind sieben: der erreichbare Übertragungsgrad, die Feuchteübertragung, das Risiko einer Übertragung von Stoffen und Gerüchen zwischen den Luftströmen, das Frostverhalten, die Reinigbarkeit, das Verhalten bei Ausfall und die Eignung für den Bestand. Der Preis kommt am Schluss, weil eine Bauart, die ein Kriterium nicht erfüllt, auch günstig nicht geeignet ist.

Ein Hinweis vorweg: Vergleichen Sie Übertragungsgrade nur bei gleichen Prüfbedingungen und im tatsächlich gefahrenen Betriebspunkt. Dieselbe Bauart liefert je nach Volumenstrom, Luftmengenverhältnis und angesetzten Temperaturen deutlich unterschiedliche Zahlen.

Die trennenden Bauarten

Der Kreuzstrom-Plattenübertrager führt die beiden Luftströme quer zueinander durch ein Paket dünner Platten. Er ist robust, kompakt und preiswert, erreicht aber prinzipbedingt geringere Übertragungsgrade als die Gegenstromführung, weil die Temperaturdifferenz über den Weg nicht durchgehend genutzt wird.

Der Gegenstrom-Plattenübertrager führt die Ströme entgegengesetzt und nutzt die Temperaturdifferenz über die gesamte Länge. Er ist heute die verbreitetste Bauart in der Wohnungslüftung und erreicht die höchsten Werte unter den trennenden Systemen. Sein kritischer Punkt ist der Frostschutz, weil das Kondensat auf der Abluftseite bei tiefen Außentemperaturen gefriert.

Der Enthalpie- oder Membranübertrager arbeitet baugleich, verwendet jedoch eine wasserdampfdurchlässige Membran. Er überträgt neben Wärme auch einen Teil der Feuchte und mildert damit die trockene Raumluft im Winter. Zugleich fällt weniger Kondensat an, was die Vereisungsneigung verringert. Zu klären ist die Reinigbarkeit der Membran und die hygienische Bewertung; VDI 6022 Blatt 1 formuliert die Hygieneanforderungen an raumlufttechnische Anlagen und Geräte, an denen sich diese Bewertung ausrichtet.

Die nicht vollständig trennenden und die indirekten Bauarten

Der Rotationsübertrager besteht aus einem langsam drehenden Speicherrad, das abwechselnd von Abluft und Außenluft durchströmt wird. Er erreicht hohe Übertragungsgrade und kann je nach Ausführung Feuchte zurückführen. Sein bauartbedingter Nachteil: In den Kanälen des Rades verbleibt bei jeder Umdrehung ein kleiner Anteil Abluft, der in den Zuluftstrom gelangt. Eine Spülzone verringert diesen Übertrag, hebt ihn aber nicht auf. In Wohnungen mit starker Geruchsbelastung ist das ein Auswahlkriterium.

Das Kreislaufverbundsystem verwendet zwei getrennte Register in Zuluft und Abluft, verbunden durch einen Wasserkreis mit Pumpe. Die Luftströme berühren sich nie, was hygienisch der sicherste Weg ist. Dafür sind die erreichbaren Übertragungsgrade deutlich geringer, und es kommt Hilfsenergie für die Pumpe hinzu. Im Einfamilienhaus ist die Bauart selten, im Bestand mit räumlich weit auseinanderliegenden Luftwegen aber gelegentlich die einzige Lösung.

Die Abluftwärmepumpe entzieht der Abluft mit einem Kältekreis Wärme und gibt sie an Heizung oder Warmwasser ab. Sie ist streng genommen keine Wärmerückgewinnung im Luftstrom, sondern eine Wärmequelle. Häufig wird sie mit einem Plattenübertrager kombiniert. Bewerten Sie sie deshalb nicht anhand eines Übertragungsgrades, sondern anhand ihrer Jahresarbeit im Verhältnis zum Strombedarf.

Vergleichsmatrix mit Mindestanforderungen

Bauart Übertragungsgrad Feuchte Stoffübertragung zwischen den Strömen Frostverhalten Reinigbarkeit Mindestanforderung, unter der sie ausscheidet
Kreuzstrom-Plattenübertrager mittel keine keine Kondensat gefriert, Frostschutz nötig Paket entnehmbar und spülbar Paket nicht entnehmbar
Gegenstrom-Plattenübertrager hoch keine keine erhöhte Vereisungsneigung, Strategie erforderlich Paket entnehmbar und spülbar Frostschutzstrategie nicht benannt
Enthalpie- oder Membranübertrager hoch teilweise übertragen Wasserdampf, keine Partikel geringere Vereisungsneigung nach Herstellervorgabe, oft eingeschränkt Reinigung nicht beschrieben
Rotationsübertrager hoch je nach Ausführung übertragen geringer Übertrag von Abluftanteilen unkritischer als Plattenbauarten Rad und Antrieb wartungsbedürftig keine Spülzone bei geruchsintensiver Abluft
Kreislaufverbundsystem gering bis mittel keine ausgeschlossen unkritisch Register einzeln reinigbar Pumpenstrom nicht in der Bilanz ausgewiesen
Abluftwärmepumpe nicht vergleichbar keine ausgeschlossen unkritisch Verdampfer wartungsbedürftig Jahresarbeit im Verhältnis zum Strombedarf nicht belegt

Die letzte Spalte ist der eigentliche Filter. Sie beschreibt jeweils den Umstand, unter dem die Bauart unabhängig vom Preis nicht in Betracht kommt, weil sich der Mangel im Betrieb nicht heilen lässt.

Kompatibilität, Schnittstellen und Datenhaltung

Prüfen Sie, ob die gewählte Bauart mit dem übrigen Konzept zusammenpasst. Ein Gegenstromübertrager mit elektrischem Vorheizregister braucht eine ausreichend dimensionierte Elektroversorgung. Eine Abluftwärmepumpe muss mit dem vorhandenen Wärmeerzeuger und dem Speicher zusammenarbeiten. Ein Rotationsübertrager braucht mehr Bauraum und einen Antrieb, der als Verschleißteil zu betrachten ist.

Bei Geräten mit Netzwerkanbindung stellt sich zusätzlich die Frage der Datenhaltung. Betriebsdaten einer Lüftungsanlage lassen Rückschlüsse auf Anwesenheit und Tagesablauf zu. Klären Sie, ob die Anlage einschließlich der Lüftung zum Feuchteschutz nach DIN 1946-6 vollständig ohne Internetverbindung arbeitet, ob sie vor Ort ohne Anwendung bedienbar ist und welche Daten übertragen werden.

Ein zweiter Punkt betrifft die Langlebigkeit der Schnittstelle. Ein Gerät, dessen Grundfunktionen an einen Herstellerdienst gebunden sind, verliert diese Funktionen, wenn der Dienst eingestellt wird. Bestehen Sie auf einer vollwertigen lokalen Bedienung.

Verhalten bei Ausfall

Drei Ausfallbilder sind zu unterscheiden. Fällt ein Ventilator aus, bricht der Luftaustausch teilweise oder ganz zusammen; entscheidend ist, ob die Anlage das meldet. Fällt die Bypassklappe in geschlossener Stellung aus, wird die Zuluft im Sommer dauerhaft erwärmt; fällt sie offen aus, entfällt im Winter die Wärmerückgewinnung, und die Zuluft kommt kalt in den Raum.

Fällt die Frostschutzeinrichtung aus, vereist der Übertrager, der Druckverlust steigt, und die Anlage fördert immer weniger Luft. Dieses Bild ist besonders tückisch, weil die Anlage weiterläuft und trotzdem kaum noch lüftet. Fragen Sie deshalb ausdrücklich, wie die Anlage eine Vereisung erkennt und meldet.

Bei allen drei Bildern gilt derselbe Grundsatz: Eine Anlage, die still ausfällt, ist gefährlicher als eine, die laut ausfällt, weil dann über Wochen die Lüftung zum Feuchteschutz fehlt. Verlangen Sie eine sichtbare Störmeldung am Bediengerät und, wenn möglich, eine zusätzliche Meldung.

Wie Sie entscheiden

Arbeiten Sie die Kriterien der Reihe nach ab. Erstens die hygienische Anforderung: Ist eine Stoffübertragung zwischen den Luftströmen für Ihre Nutzung akzeptabel. Zweitens die Frostschutzfrage, insbesondere wenn eine raumluftabhängige Feuerstätte vorhanden ist und ein unausgeglichener Betrieb ausscheidet. Drittens die Reinigbarkeit im Alltag. Viertens das Verhalten bei Ausfall. Fünftens der Übertragungsgrad im tatsächlichen Betriebspunkt. Erst danach der Preis über die Nutzungsdauer.

Das Gebäudemodernisierungsgesetz behandelt die Wärmerückgewinnung in § 68 und die Anrechnung mechanisch betriebener Lüftungsanlagen in § 28. Klären Sie mit der Fachplanung, welche Anforderungen sich daraus für Ihr Vorhaben ergeben, bevor Sie sich auf eine Bauart festlegen.

Grenzen der eigenen Bewertung

Sie können die Matrix an konkrete Angebote anlegen, Prüfbedingungen erfragen, sich die Entnahme des Übertragers zeigen lassen und auf einer Aussage zum Ausfall- und Meldeverhalten bestehen. Diese Prüfung deckt die praktisch bedeutsamen Unterschiede auf.

Nicht beurteilen können Sie, welcher Übertragungsgrad im konkreten Gebäude tatsächlich erreicht wird, ob eine Feuchterückgewinnung im Einzelfall vorteilhaft oder problematisch ist und wie sich die gewählte Frostschutzstrategie im Zusammenspiel mit Feuerstätten auswirkt. Diese Bewertung setzt Berechnung und Erfahrung voraus. Eigene Eingriffe an Übertrager, Klappe, Frostschutz oder Regelung sind keine Option, weil sie die Auslegung aufheben und im Zweifel die Sicherheit betreffen.

Kosten kalkulieren

Die Rechnung hat zwei Vorzeichen

Bei den meisten haustechnischen Anlagen geht es in einer Kostenbetrachtung nur um Ausgaben. Bei der Wärmerückgewinnung stehen sich zwei Größen gegenüber: die eingesparte Heizwärme auf der einen Seite, die Investition und die Hilfsenergie auf der anderen. Der Nutzen entsteht ausschließlich aus der Differenz, und diese Differenz kann durch eine schlechte Ausführung bis auf null zusammenschrumpfen.

Daraus ergibt sich der Aufbau jeder belastbaren Kalkulation. Sie brauchen erstens die Investition in den Teil der Anlage, der auf die Wärmerückgewinnung entfällt, zweitens die laufende Hilfsenergie, drittens die wiederkehrenden Instandhaltungspositionen, viertens die Ersatzzeitpunkte und fünftens den erwarteten Wärmegewinn. Ohne den fünften Punkt ist die Rechnung einseitig, ohne den zweiten beschönigt.

Was den Mehrpreis gegenüber einer Anlage ohne Rückgewinnung ausmacht

Sinnvoll ist die Frage nicht nach den Gesamtkosten der Lüftung, sondern nach dem Anteil, der auf die Wärmerückgewinnung entfällt. Dazu gehören: der Wärmeübertrager mit dem größeren Gerätegehäuse, der zweite Ventilator mit dem zugehörigen Luftweg, die Bypassklappe mit ihrem Antrieb, die Frostschutzeinrichtung, der Kondensatanschluss mit Geruchsverschluss und Gefälle sowie die zusätzliche Regelung.

Ein zentraler Kostenfaktor liegt außerhalb des Geräts: Eine Anlage mit Wärmerückgewinnung braucht sowohl ein Zuluft- als auch ein Abluftnetz, während eine reine Abluftanlage nur einen Strang benötigt. Der Mehraufwand für das zweite Leitungssystem übertrifft in vielen Bestandsgebäuden den Gerätemehrpreis deutlich. Lassen Sie sich diese Position getrennt ausweisen.

Ein zweiter Punkt betrifft den Aufstellort. Das Gerät gehört in den beheizten Bereich, weil sonst Kondensat und Wärmeverluste an den Anschlussleitungen entstehen. Steht es im unbeheizten Dachraum, kommen Dämmung und ein sicher frostfreier Kondensatweg als eigene Kostenpositionen hinzu.

Hilfsenergie: der Posten, der über Jahrzehnte läuft

Zwei Ventilatoren laufen nahezu dauerhaft. Ihre Leistungsaufnahme hängt vom Volumenstrom und vom Druckverlust des Netzes ab; jeder zusätzliche Bogen, jede Verengung und jeder verschmutzte Filter erhöhen sie. Das Gebäudemodernisierungsgesetz greift diesen Punkt in § 65 unter der Überschrift Begrenzung der elektrischen Leistung auf. Für die Kalkulation ist deshalb die berechnete Leistungsaufnahme im geplanten Netz maßgeblich, nicht der Bestwert aus dem Prospekt.

Der zweite Verbrauchsposten ist der Frostschutz. Ein elektrisches Vorheizregister arbeitet nur an kalten Tagen, kann in dieser Zeit aber ein Vielfaches der Ventilatorleistung ziehen. Fragen Sie ab, welche Frostschutzstrategie vorgesehen ist und mit welchem Strombedarf im Winter zu rechnen ist. Wird stattdessen ein unausgeglichener Betrieb genutzt, entstehen keine Stromkosten, dafür Unterdruck im Gebäude, was bei vorhandenen raumluftabhängigen Feuerstätten sicherheitsrelevant ist.

Ein dritter, oft übersehener Posten ist der Bypass. Ohne ihn wird die Zuluft im Sommer aufgewärmt, was den Kühlbedarf erhöht oder zumindest den Komfort mindert. Der Bypass kostet in der Anschaffung wenig und wirkt über die gesamte Nutzungsdauer.

Positionen über die Nutzungsdauer

Kostenblock Bezugsgröße Turnus Wirkrichtung Hebel in der Planung
Wärmeübertrager und größeres Gerät einmalig Ersatz mit dem Gerät Ausgabe Bauart passend zur Nutzung wählen
Zweites Leitungsnetz für Zuluft einmalig Lebensdauer des Gebäudes Ausgabe Verlegung im Zuge anderer Bauarbeiten
Bypassklappe mit Antrieb einmalig Antrieb als Verschleißteil Ausgabe, mindert Sommerlast automatische Schaltung vereinbaren
Frostschutzeinrichtung einmalig mit dem Gerät Ausgabe Alternative zum elektrischen Register prüfen
Kondensatanschluss einmalig Kontrolle bei jeder Wartung Ausgabe frostfreie Führung, zugänglicher Siphon
Ventilatorstrom Betriebsstunden und Druckverlust dauerhaft Ausgabe großzügige Querschnitte, wenige Bögen
Strom für Vorheizung Wintertage mit Frost jährlich wiederkehrend Ausgabe Frostschutzstrategie mit geringem Strombedarf
Eingesparte Heizwärme übertragene Wärmemenge dauerhaft Ertrag hoher Betriebspunktwirkungsgrad, dichtes Netz
Filter Filtergröße und Belastung mehrmals jährlich Ausgabe gängige Größen, zugängliches Fach
Reinigung des Wärmeübertragers Anlagenlaufzeit wiederkehrend Ausgabe, erhält den Ertrag entnehmbarer Übertrager
Wartung durch Fachbetrieb Anlagengröße wiederkehrend nach Herstellervorgabe Ausgabe gute Zugänglichkeit des Aufstellorts
Hygieneinspektion Anlagenart wiederkehrend nach VDI 6022 Blatt 1 Ausgabe Verzicht auf Luftbefeuchtung
Ersatz von Verschleißteilen Betriebsstunden anlassbezogen Ausgabe Ersatzteilverfügbarkeit vorab klären
Gerätetausch Nutzungsdauer des Geräts einmal innerhalb der Netzlebensdauer Ausgabe Aufstellraum mit Tauschmöglichkeit

Verschmutzung frisst den Ertrag

Ein Punkt verdient besondere Aufmerksamkeit, weil er die Wirtschaftlichkeit stiller untergräbt als jede Investitionsentscheidung: die Verschmutzung. Zugesetzte Filter erhöhen den Druckverlust und damit den Strombedarf, ein verschmutzter Wärmeübertrager senkt die übertragene Wärmemenge. Beide Effekte wirken gleichzeitig und in dieselbe Richtung, und beide sind unsichtbar, solange niemand hinsieht.

Deshalb ist Instandhaltung hier keine Nebenkostenposition, sondern die Voraussetzung dafür, dass der kalkulierte Ertrag überhaupt eintritt. Das Gebäudemodernisierungsgesetz verlangt in § 60 unter der Überschrift Wartung und Instandhaltung, energiebedarfssenkende Einrichtungen betriebsbereit zu halten, bestimmungsgemäß zu nutzen und Wartung sowie Instandhaltung durch fachkundige Personen ausführen zu lassen.

Für die Kalkulation folgt daraus zweierlei. Erstens: Rechnen Sie die Wartung von Anfang an mit, statt sie als optionalen Vertrag zu behandeln. Zweitens: Bewerten Sie bei der Gerätewahl, welchen Anteil Sie selbst übernehmen können. Ein zugängliches Filterfach mit gängiger Filtergröße und ein entnehmbarer Wärmeübertrager senken die laufenden Kosten spürbar, ohne die Qualität zu mindern.

Förderung und der Zeitpunkt der Beauftragung

Für Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung kommt eine Förderung als Einzelmaßnahme der Anlagentechnik im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude in Betracht. Zwei Punkte gelten unabhängig von der jeweils aktuellen Fassung: Der Antrag ist vor Vorhabenbeginn zu stellen, und die Anlage muss technische Mindestanforderungen erfüllen. Prüfen Sie den Stand unmittelbar vor der Beauftragung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und stützen Sie sich nicht auf ältere Zusammenstellungen.

Rechnen Sie eine mögliche Förderung nicht in den Vergleich zweier Angebote hinein. Vergleichen Sie ohne Förderung und behandeln Sie eine Zusage als Entlastung, sonst treffen Sie eine Investitionsentscheidung auf Basis einer Zahl, die noch niemand bewilligt hat.

Die Gesamtrechnung aufbauen

Legen Sie einen Betrachtungszeitraum fest, der zur Lebensdauer des Geräts passt, und tragen Sie die Blöcke mit Häufigkeit und Wirkrichtung ein. Rechnen Sie anschließend zwei Varianten gegeneinander, und zwar nicht zwei Fabrikate, sondern zwei Ausführungsqualitäten: ein Netz mit großzügigen Querschnitten und zugänglichem Gerät gegen ein enges Netz mit verdeckter Wartungsklappe.

Der Unterschied liegt selten in der Investition und fast immer im Betrieb. Ein enges Netz erzeugt jeden Tag mehr Ventilatorstrom, ein unzugängliches Gerät führt zu ausbleibender Reinigung und damit zu sinkendem Ertrag. Diese beiden Effekte zusammen können den gesamten Vorteil der Wärmerückgewinnung aufzehren, ohne dass es jemand bemerkt.

Ergänzen Sie zwei Risikopositionen: den Aufwand für eine Nachbesserung, wenn die Volumenströme nicht erreicht werden, und den Aufwand für eine Bauteilöffnung, falls das Gerät oder eine Revisionsstelle nicht zugänglich ist.

Was Sie beurteilen können und was nicht

Sie können Positionen strukturieren, Vollständigkeit prüfen, Filtergrößen und Ersatzteilverfügbarkeit klären, Wartungsintervalle abfragen und feststellen, welche Arbeiten in Eigenleistung möglich sind. Sie können auch verlangen, dass Wärmegewinn und Hilfsenergie im selben Dokument stehen.

Nicht selbst berechnen können Sie den Druckverlust des Netzes, die Leistungsaufnahme im Betriebspunkt und den zu erwartenden Wärmegewinn unter den Bedingungen Ihres Gebäudes. Diese Rechnung gehört in die Fachplanung. Ebenso wenig sollten Sie an Kondensatführung, Frostschutzparametern, Bypasssteuerung oder an der Einregulierung eingreifen. Eine Anlage, die zugunsten eines besseren Verbrauchswerts gedrosselt wird, spart Strom und lässt Feuchte im Gebäude, und dieser Tausch verursacht Folgekosten, die keine Energierechnung ausgleicht.

Nachrüsten

Zwei Ausgangslagen, zwei Wege

Wärmerückgewinnung wird auf zwei Wegen nachgerüstet. Im ersten Fall existiert bereits ein vollständiges Zu- und Abluftnetz, und lediglich das Gerät wird gegen eines mit Wärmeübertrager getauscht. Im zweiten Fall besteht nur eine Abluftanlage oder gar keine Lüftung, und das gesamte Zuluftsystem kommt neu hinzu.

Diese Unterscheidung bestimmt Aufwand und Ablauf. Beim reinen Gerätetausch liegt das Risiko im Anschluss: Passen die Stutzen, reicht der Platz, ist der Kondensatanschluss vorhanden, trägt die vorhandene Elektroinstallation ein etwaiges Vorheizregister. Beim Neuaufbau des Zuluftsystems ist der Aufwand ungleich höher, dafür lässt sich das Netz von vornherein auf einen geringen Druckverlust auslegen.

Klären Sie deshalb als Erstes, welcher der beiden Fälle vorliegt, und lassen Sie sich für den ersten Fall ausdrücklich bestätigen, dass das vorhandene Netz für den Betrieb mit Wärmerückgewinnung geeignet ist. Ein Abluftnetz allein ist es nicht.

Vorbereitung: Aufstellort, Kondensat, Strom

Der Aufstellort entscheidet über die spätere Betriebssicherheit. Das Gerät gehört in den beheizten Bereich, weil dort weder Kondensat an der Außenseite anfällt noch Wärme an den Anschlussleitungen verloren geht. Steht kein beheizter Raum zur Verfügung, sind Dämmung und ein sicher frostfreier Kondensatweg gesondert zu planen.

Zum Aufstellort gehören drei Anforderungen: Platz für die Entnahme des Wärmeübertragers und den Filterwechsel, ein tragfähiger und schwingungsentkoppelter Aufbau sowie ein Kondensatanschluss mit Gefälle und Geruchsverschluss. Prüfen Sie zusätzlich, ob das Gerät bei einem späteren Tausch überhaupt wieder aus dem Raum gebracht werden kann; Geräte, die nachträglich eingemauert wurden, sind ein wiederkehrendes Ärgernis.

Der Elektroanschluss ist bei Wärmerückgewinnung nicht mit dem einer einfachen Abluftanlage vergleichbar. Ist ein elektrisches Vorheizregister zum Frostschutz vorgesehen, kann die Leistungsaufnahme erheblich sein; die Zuleitung und die Absicherung sind darauf auszulegen. Lassen Sie die vorhandene Installation durch eine Elektrofachkraft bewerten, bevor das Gerät bestellt wird.

Montagefolge und die Punkte, die danach unzugänglich sind

Der Ablauf folgt einem festen Muster. Zuerst werden Trasse und Durchführungen für Außen- und Fortluft festgelegt und hergestellt. Dann wird das Gerät gesetzt, ausgerichtet und schwingungsentkoppelt befestigt. Danach folgen die Anschlüsse der vier Luftwege, die Dämmung der Außenluft- und Fortluftleitungen, der Kondensatanschluss und die Elektroanbindung. Zuletzt werden Schalldämpfer, Luftdurchlässe und Bedieneinheit montiert.

Zwei Punkte sind nach dem Schließen der Bauteile nicht mehr überprüfbar und gehören deshalb in eine Fotodokumentation. Der erste ist die dampfdichte Dämmung von Außenluft- und Fortluftleitung: Beide führen Luft, die kälter ist als ihre Umgebung, und jede Lücke in der Dämmung erzeugt genau dort Kondensat, wo später niemand nachsieht. Der zweite ist die Führung der Kondensatleitung mit Gefälle und Geruchsverschluss.

Achten Sie außerdem darauf, dass die Luftwege während der Bauzeit verschlossen bleiben. Baustaub, der vor der Inbetriebnahme in den Wärmeübertrager gelangt, setzt sich zwischen den Platten fest und ist praktisch nicht mehr vollständig zu entfernen.

Konfiguration von Frostschutz und Bypass

Nach der Montage folgt die Parametrierung, und hier liegen die beiden Einstellungen, die den späteren Betrieb prägen.

Der Frostschutz muss so eingestellt sein, dass eine Vereisung des Übertragers zuverlässig verhindert wird. Lassen Sie sich zeigen, welche Strategie hinterlegt ist. Arbeitet die Anlage mit einem Vorheizregister, sollte die Einschalttemperatur bekannt sein. Arbeitet sie mit einer Reduzierung des Außenluftstroms, entsteht im Gebäude Unterdruck. Ist eine raumluftabhängige Feuerstätte vorhanden, ist diese Betriebsweise sicherheitsrelevant; die Feuerungsverordnungen der Länder verlangen geeignete Sicherheitseinrichtungen, und die bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegerin oder der Bezirksschornsteinfeger ist einzubinden.

Der Bypass braucht nachvollziehbare Schaltkriterien für den Sommerbetrieb. Lassen Sie sich erklären, bei welchen Temperaturverhältnissen er öffnet und wie Sie das im Betrieb erkennen. Eine Bypassfunktion, die niemand prüfen kann, ist im dritten Jahr oft defekt, ohne dass es auffällt.

Funktions- und Übergabecheckliste

Punkt Nachweis Freigabekriterium
Eignung des vorhandenen Netzes schriftliche Bestätigung der Fachplanung Zu- und Abluftnetz für Wärmerückgewinnung geeignet
Aufstellort Sichtprüfung vor Ort im beheizten Bereich, Übertrager entnehmbar, Gerät später austauschbar
Aufstellung Sichtprüfung waagerecht, tragfähig, schwingungsentkoppelt
Dämmung von Außen- und Fortluftleitung Fotodokumentation vor dem Schließen der Bauteile dampfdicht, durchgehend, Stöße dicht
Sauberkeit des Systems Sichtkontrolle vor Inbetriebnahme kein Baustaub im Übertrager, Leitungsenden waren verschlossen
Kondensatableitung Funktionsprobe mit Wasser freier Ablauf, Gefälle vorhanden, Geruchsverschluss gefüllt, frostfrei geführt
Elektroanschluss Dokumentation der Elektrofachkraft Zuleitung und Absicherung für die tatsächliche Last ausgelegt
Frostschutz Parameterübersicht mit erläuterter Strategie Strategie benannt, bei unausgeglichenem Betrieb Feuerstättenfrage geklärt
Bypass Funktionsprobe mit erläuterten Schaltkriterien schaltet nachvollziehbar, Klappenstellung erkennbar
Volumenströme Messprotokoll je Raum gemessene Werte entsprechen der Auslegung nach DIN 1946-6
Bilanz Messprotokoll für Zuluft und Abluft in der Summe Luftmengen im Regelbetrieb ausgeglichen
Temperaturen Ablesung von Außenluft, Zuluft, Abluft, Fortluft bei Kälte Zuluft deutlich über Außenluft, Fortluft deutlich unter Abluft
Feuchteschutzstufe Funktionsprobe wirkt nutzerunabhängig, gegen Abschalten gesichert
Feuerstätten Stellungnahme des Schornsteinfegerhandwerks Sicherheitseinrichtung vorhanden und wirksam
Filter Bezeichnung, Bezugsquelle, Wechselanleitung im Handel verfügbar, Wechsel ohne Werkzeug möglich
Störmeldungen Vorführung am Bediengerät Filter-, Stör- und Vereisungsmeldung sichtbar
Einweisung Übergabeprotokoll mit Unterschrift Bedienung, Wartung, Sommer- und Winterbetrieb erklärt
Unterlagen Anlagendokumentation Konzept, Messprotokoll, Parameterliste, Wartungsplan, Fotos

Dichtheitsnachweis und Anrechnung

Wird die Nachrüstung im Rahmen einer energetischen Maßnahme durchgeführt, ist die Frage der Anrechnung frühzeitig zu klären. Das Gebäudemodernisierungsgesetz behandelt in § 26 die Prüfung der Dichtheit eines Gebäudes und in § 28 die Anrechnung mechanisch betriebener Lüftungsanlagen. Der Zusammenhang ist technisch einleuchtend: Eine Anlage mit Wärmerückgewinnung entfaltet ihre Wirkung nur, wenn die Luft die geplanten Wege nimmt. In einer undichten Hülle strömt kalte Außenluft an der Anlage vorbei, und die zurückgewonnene Wärme wird an anderer Stelle wieder verloren.

Klären Sie mit der Fachplanung, welche Nachweise im konkreten Fall verlangt werden und wann sie zu erbringen sind. Eine Dichtheitsprüfung wird üblicherweise zu einem Zeitpunkt durchgeführt, an dem die luftdichte Ebene noch zugänglich ist, damit Leckagen gefunden und behoben werden können. Wird der Punkt erst nach Fertigstellung aufgeworfen, ist genau dieses Zeitfenster verstrichen.

Einweisung und die erste Heizperiode

Nach der Einweisung sollten Sie sechs Dinge selbst können: die Betriebsstufen wechseln, den Filter tauschen und die Meldung zurücksetzen, den Wärmeübertrager entnehmen und nach Anleitung reinigen, den Kondensatablauf kontrollieren, die vier Temperaturen ablesen und die Anlage im Notfall sicher außer Betrieb nehmen. Lassen Sie sich zusätzlich erklären, welche Einstellungen für Sommer und Winter vorgesehen sind und wie sich die Anlage bei längerer Abwesenheit verhält.

Legen Sie ab der Übergabe eine Beobachtungsliste an. Notieren Sie monatlich die relative Luftfeuchte in Bad, Schlafzimmer und Wohnzimmer, den Filterzustand und Störmeldungen; ergänzen Sie an einem kalten Tag die vier Temperaturen. Kontrollieren Sie im ersten Winter gezielt die Fassade unterhalb der Fortluftöffnung auf Eis- und Feuchtefahnen sowie die Bereiche unterhalb von Kanaltrassen auf Feuchteflecken.

Vereinbaren Sie einen gemeinsamen Termin mit dem Fachbetrieb nach der ersten vollständigen Heizperiode. Typische Ausführungsmängel an Dämmung, Kondensatführung und Frostschutzparametrierung zeigen sich genau dann zum ersten Mal, und Nachbesserungen sind in diesem Zeitfenster deutlich leichter durchzusetzen.

Wo Ihre Mitwirkung endet

Sie können Zugänge organisieren, Termine koordinieren, die Fotodokumentation vor dem Schließen der Bauteile einfordern, die Übergabecheckliste abarbeiten und danach Filter wechseln, Temperaturen ablesen und den Wärmeübertrager nach Anleitung reinigen.

Nicht in Ihre Hand gehören Montage, Elektroanschluss, Kondensatführung, Einregulierung sowie jede Änderung an Frostschutz, Bypasssteuerung und Ventilstellungen. Eine nachträglich verstellte Einregulierung entwertet das Messprotokoll und damit die Grundlage der Gewährleistung. Beim Frostschutz kommt eine Sicherheitsfrage hinzu: Wer die Parameter ohne Kenntnis der Anlage verändert, kann unbemerkt einen dauerhaften Unterdruck erzeugen, der in Verbindung mit einer raumluftabhängigen Feuerstätte gefährlich wird. Lassen Sie diese Einstellungen dokumentieren und ändern Sie sie nicht selbst.

Sicher prüfen

Vier Temperaturen verraten den Zustand

Die Wärmerückgewinnung ist der einzige Teil einer Lüftungsanlage, dessen Funktion sich mit einfachen Mitteln quantitativ überprüfen lässt. Dafür brauchen Sie vier Temperaturen: die Außenluft vor dem Gerät, die Zuluft nach dem Gerät, die Abluft aus der Wohnung und die Fortluft, die das Gebäude verlässt. Viele Geräte zeigen diese Werte im Menü an; andernfalls genügt ein einfaches Thermometer an den zugänglichen Stellen.

Aus drei dieser Werte lässt sich das Temperaturverhältnis der Zuluft abschätzen. Ziehen Sie von der Zulufttemperatur die Außenlufttemperatur ab, ziehen Sie von der Ablufttemperatur ebenfalls die Außenlufttemperatur ab und teilen Sie das erste Ergebnis durch das zweite. Beträgt die Außenluft null Grad, die Abluft einundzwanzig Grad und die Zuluft achtzehn Grad, ergibt sich achtzehn geteilt durch einundzwanzig, also ein Verhältnis von etwa sechsundachtzig Prozent.

Diese Abschätzung ersetzt keine Messung nach anerkannten Verfahren. Sie ist gleichwohl aussagekräftig, wenn Sie sie über die Jahre unter ähnlichen Bedingungen wiederholen: Ein Verhältnis, das im dritten Winter deutlich niedriger liegt als im ersten, weist auf Verschmutzung, Leckluft oder eine Fehlfunktion hin. Führen Sie die Messung an einem kalten Tag durch, weil die Aussage bei kleinen Temperaturdifferenzen ungenau wird.

Die Fortluft als zweiter Zeuge

Die Fortlufttemperatur ist ein oft übersehenes Prüfmerkmal. Wenn der Übertrager arbeitet, verlässt die Fortluft das Gebäude deutlich kühler als die Abluft, weil sie ihre Wärme abgegeben hat. Liegt die Fortluft im Winter fast auf Ablufttemperatur, überträgt der Wärmeübertrager kaum etwas: Er ist verschmutzt, vereist, wird umgangen, oder der Bypass hängt in geöffneter Stellung.

Der umgekehrte Fall ist ebenfalls aufschlussreich. Liegt die Fortluft weit unter dem Erwarteten und fällt gleichzeitig die geförderte Luftmenge ab, spricht das für eine beginnende Vereisung auf der Abluftseite.

Prüfen Sie zusätzlich die Fortluftöffnung an der Fassade von außen. Eine Eisfahne unterhalb des Gitters, dauerhaft nasse Fassadenflächen oder Algenbildung zeigen an, dass die feuchte Fortluft nicht sauber abgeführt wird und Feuchte an der Außenwand niederschlägt.

Kondensat: der häufigste Ausgangspunkt für Folgeschäden

Bei Wärmerückgewinnung fällt zwangsläufig Kondensat an, sobald die Abluft unter ihren Taupunkt abgekühlt wird. Dieses Wasser muss zuverlässig abfließen. Kontrollieren Sie deshalb drei Punkte.

Erstens die Kondensatwanne und den Anschluss am Gerät: Steht dort Wasser, ist der Ablauf verstopft oder das Gerät nicht in Waage aufgestellt. Zweitens den Geruchsverschluss: Ein trockener Siphon lässt Gerüche aus dem Abwassernetz in den Aufstellraum und in die Anlage; gießen Sie im Zweifel Wasser nach, sofern der Anschluss dafür zugänglich ist. Drittens die Leitungsführung: Sie braucht durchgehendes Gefälle und darf nicht durch unbeheizte Bereiche laufen, in denen sie einfrieren kann.

Suchen Sie außerdem im Umfeld nach Wasserspuren. Feuchte Flecken an Decke, Wand oder Dämmung unterhalb des Geräts oder unterhalb einer Kanaltrasse sind ein ernstes Zeichen. Der Leitfaden des Umweltbundesamtes zu Schimmelbefall in Gebäuden beschreibt anhaltend hohe Feuchte an Bauteiloberflächen als die entscheidende Wachstumsbedingung; sichtbarer Befall verlangt Ursachenklärung und Beseitigung, nicht Kaschieren.

Filter, Übertrager und Bypass im Betrieb prüfen

Der Filterzustand wirkt unmittelbar auf die Wärmerückgewinnung, weil ein zugesetzter Filter den Volumenstrom senkt und Staub bis zum Übertrager durchlässt, sobald er umströmt wird. Prüfen Sie deshalb nicht nur den Filter, sondern auch die Dichtheit seines Rahmens: Ein Filter, an dem Luft vorbeiströmt, filtert nicht.

Der Wärmeübertrager selbst ist bei den meisten Wohnungsgeräten entnehmbar. Beurteilen Sie ihn auf Staubbelag zwischen den Platten, auf Verfärbungen und auf Geruch. Ein gleichmäßiger feiner Belag ist normal und wird nach Herstellervorgabe gereinigt; verklebte Zonen, dunkle Flecken und ein anhaltend modriger Geruch nach der Reinigung sind es nicht.

Den Bypass prüfen Sie im Sommer. Ist es draußen nachts deutlich kühler als drinnen und kommt trotzdem angewärmte Zuluft aus den Auslässen, schaltet der Bypass nicht. Umgekehrt prüfen Sie ihn im Winter: Kommt die Zuluft an einem kalten Tag nahezu mit Außentemperatur, hängt die Klappe offen. Beide Fälle sind Fehlfunktionen mit gegensätzlicher Wirkung, aber gleicher Ursache in der Klappensteuerung.

Sicherheitscheck mit Prioritäten

Feststellung Priorität Sofortmaßnahme Wer klärt
Brandgeruch, heiß gewordene Bauteile, Schaden an der Zuleitung sofort Anlage stromlos schalten, Sicherung heraus Elektrofachkraft
Wasser tritt aus dem Gerät oder aus der Kondensatleitung aus sofort Anlage abschalten, Wasser auffangen, Bereich sichern Fachbetrieb für Lüftung
Schimmelbefall im Gerät, an Filtern oder an Auslässen sofort Betrieb einstellen, nicht trocken abbürsten, Ursache klären Fachbetrieb, bei größerer Fläche Sachverständige
Raumluftabhängige Feuerstätte, Rauchaustritt oder Geruch beim gleichzeitigen Betrieb sofort Feuerstätte und Anlage außer Betrieb nehmen, lüften Schornsteinfegerhandwerk
Zuluft kommt im Winter nahezu mit Außentemperatur bald Bypassstellung und Vereisung prüfen lassen Fachbetrieb
Luftmenge fällt an kalten Tagen spürbar ab bald auf Vereisung prüfen lassen, Frostschutzfunktion kontrollieren Fachbetrieb
Fortluft im Winter fast so warm wie die Abluft bald Übertrager auf Verschmutzung und Umströmung prüfen lassen Fachbetrieb
Temperaturverhältnis deutlich schlechter als in den Vorjahren bald Filter, Übertragerdichtungen und Leckluftwege prüfen lassen Fachbetrieb
Kondensatwanne steht voll, Siphon trocken oder undicht bald Ablauf reinigen und Siphon füllen lassen, Gefälle prüfen Fachbetrieb
Eisfahne oder Feuchtefahne an der Fassade unter der Fortluftöffnung bald Fortluftführung und Dämmung prüfen lassen Fachbetrieb
Bypass schaltet im Sommer nicht planbar Schaltkriterien und Klappenantrieb prüfen lassen Fachbetrieb
Filterwechselintervall überschritten planbar Filter tauschen, Wechselplan anlegen Eigentümer
Übertrager seit Jahren nicht gereinigt planbar Reinigung nach Herstellervorgabe veranlassen Eigentümer oder Fachbetrieb
Keine Unterlagen zu Einregulierung und Abnahme vorhanden planbar Messung nachholen und protokollieren lassen Fachbetrieb

Abschaltkriterien und der Zielkonflikt

Vier Situationen erlauben keinen Weiterbetrieb: Hinweise auf einen elektrischen Fehler, Wasseraustritt am Gerät, Schimmelbefall im System und jeder Verdacht auf gefährlichen Unterdruck im Aufstellraum einer raumluftabhängigen Feuerstätte. Der letzte Punkt verdient besondere Aufmerksamkeit bei Anlagen, die den Frostschutz über einen unausgeglichenen Betrieb sicherstellen, weil dabei bewusst weniger Außenluft nachgeführt wird als Abluft abgeführt. Die Feuerungsverordnungen der Länder verlangen für dieses Zusammenspiel geeignete Sicherheitseinrichtungen.

Beachten Sie den Zielkonflikt: Eine abgeschaltete Anlage erbringt keine Lüftung zum Feuchteschutz. Wer sie wegen eines Mangels außer Betrieb nimmt, muss in dieser Zeit für einen anderen Luftaustausch sorgen und die Ursache zügig klären lassen, sonst verschiebt sich das Problem von der Technik in die Bausubstanz.

Wartungspflicht und die Grenze der Eigenleistung

Das Gebäudemodernisierungsgesetz verlangt in § 60 unter der Überschrift Wartung und Instandhaltung, energiebedarfssenkende Einrichtungen betriebsbereit zu halten, bestimmungsgemäß zu nutzen und Wartung sowie Instandhaltung durch fachkundige Personen ausführen zu lassen. VDI 6022 Blatt 1 formuliert die Hygieneanforderungen an raumlufttechnische Anlagen und Geräte und sieht wiederkehrende Hygieneinspektionen vor, deren Abstand davon abhängt, ob die Anlage eine Luftbefeuchtung besitzt.

Zur Eigenleistung gehören: Ablesen und Notieren der Temperaturen, Filterwechsel an zugänglichen Fächern, Sichtkontrolle von Kondensatwanne und Siphon, Reinigung der Außen- und Fortluftgitter von Laub und Insekten, Entnahme und Reinigung des Wärmeübertragers, sofern der Hersteller das ausdrücklich vorsieht, sowie das Führen einer Messreihe über die Jahre.

Fachkundig auszuführen sind: alle Arbeiten an der Elektrik, Eingriffe in Frostschutz, Bypasssteuerung und Regelparameter, das Öffnen des Geräts über die vorgesehenen Wartungspunkte hinaus, Arbeiten an Kondensatleitung und Dämmung, die Reinigung des Kanalnetzes sowie jede Messung, die als Nachweis dienen soll.

Eine Messreihe schlägt jede Einzelmessung

Der praktische Wert dieses Sicherheitschecks entsteht durch Wiederholung. Legen Sie eine einfache Tabelle an mit Datum, Außentemperatur, Abluft-, Zuluft- und Fortlufttemperatur, Betriebsstufe, Filterzustand und Besonderheiten. Messen Sie mindestens zweimal je Heizperiode, davon einmal an einem kalten Tag.

Nach zwei bis drei Jahren erkennen Sie Muster, die eine Einzelmessung nie zeigt: ein langsam sinkendes Temperaturverhältnis, eine Luftmenge, die an Frosttagen immer früher einbricht, oder ein Filter, der von Jahr zu Jahr schneller zusetzt. Diese Reihe ist bei jedem Fachtermin die nützlichste Unterlage, die Sie vorlegen können, und sie kostet Sie zweimal im Jahr eine Viertelstunde.

Quellen und weiterführende Informationen

  1. GModG § 28 – Anrechnung mechanisch betriebener Lüftungsanlagen (Gebäudemodernisierungsgesetz, Gesetze im Internet)
  2. DIN 1946-6:2019-12 – Raumlufttechnik, Teil 6: Lüftung von Wohnungen (DIN Media)
  3. GModG § 68 – Wärmerückgewinnung (Gebäudemodernisierungsgesetz, Gesetze im Internet)
  4. BAFA – Bundesförderung für effiziente Gebäude, Einzelmaßnahmen Anlagentechnik
  5. GModG § 60 – Wartung und Instandhaltung (Gebäudemodernisierungsgesetz, Gesetze im Internet)
  6. GModG § 26 – Prüfung der Dichtheit eines Gebäudes (Gebäudemodernisierungsgesetz, Gesetze im Internet)
  7. VDI 6022 Blatt 1:2018-01 – Raumlufttechnik, Raumluftqualität: Hygieneanforderungen an raumlufttechnische Anlagen und Geräte (VDI)
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