Dezentrale Lüftungsgeräte: Planen, Systeme vergleichen, Kosten kalkulieren und nachrüsten

Eine Gesamtkostenrechnung über eine realistische Nutzungsdauer. Im Mittelpunkt: Geräte, Leitungswege, Montage, Prüfungen. Dazu kommen planen, Systeme vergleichen, nachrüsten und sicher prüfen.

Weißer Wandlüfter mit Lamellengitter an einer Innenwand neben Ziegelmauerwerk
Weißer Wandlüfter mit Lamellengitter an einer Innenwand neben ZiegelmauerwerkFoto: Saud / Wikimedia CommonsCC BY-SA 4.0

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Beitrag liefert eine Anforderungsliste für Fachplanung und Angebot.
  • Die Seite trennt alternative Systeme nach einheitlichen Sicherheitskriterien.
  • Der Beitrag liefert eine Gesamtkostenrechnung über eine realistische Nutzungsdauer.
  • Ein eigener Abschnitt deckt Nachrüstung, Prüfung und sicheren Betriebsstart ab.
  • Der Beitrag liefert einen Sicherheitscheck mit Prioritäten für sofort, bald und planbar.

Dieser Ratgeber führt zusammen, was bei Dezentrale Lüftungsgeräte nacheinander ansteht: Planen, Systeme vergleichen, Kosten kalkulieren, nachrüsten und sicher prüfen.

Planen

Wofür dezentrale Geräte gebaut sind

Ein dezentrales Lüftungsgerät sitzt in der Außenwand eines einzelnen Raumes und versorgt genau diesen Raum. Es braucht kein Kanalnetz, keinen Technikraum und keine abgehängten Decken. Genau das macht es für den bewohnten Bestand attraktiv, in dem sich Leitungswege nur mit erheblichem Aufwand unterbringen lassen.

Die Bauart hat aber eine planerische Konsequenz, die häufig übersehen wird: Ein Gerät je Raum bedeutet, dass die Lüftung des Gebäudes aus vielen Einzelentscheidungen zusammengesetzt wird. Wo eine zentrale Anlage über ein Netz Zuluft und Abluft verteilt, muss bei dezentralen Geräten jeder Raum für sich betrachtet und die Bilanz über die Wohnung anschließend zusammengeführt werden. Wird das nicht getan, entstehen Räume, die zu viel Luft erhalten, und andere, die nichts bekommen.

Planung heißt hier deshalb nicht Gerätekauf, sondern Zuordnung: Welcher Raum bekommt welches Gerät in welcher Betriebsweise, und wie strömt die Luft zwischen den Räumen.

Die Bauarten und ihre Anforderungen an die Planung

Verbreitet sind drei Grundtypen. Der Pendellüfter mit Regenerator arbeitet im Wechseltakt: In der einen Phase strömt warme Abluft durch einen Speicherkörper und erwärmt ihn, in der nächsten Phase strömt Außenluft durch denselben Körper und nimmt die Wärme wieder auf. Damit die Wohnung im Gleichgewicht bleibt, müssen solche Geräte paarweise gegenläufig betrieben werden; ein einzelnes Gerät erzeugt abwechselnd Über- und Unterdruck.

Der zweite Typ arbeitet kontinuierlich mit zwei Ventilatoren und einem Wärmeübertrager im Gerät. Zu- und Abluft strömen gleichzeitig, die Bilanz stimmt im Gerät selbst. Der Bauraum in der Wand ist größer, dafür entfällt die Paarung.

Der dritte Typ ist das reine Abluftgerät, wie es für innenliegende Bäder und Toilettenräume eingesetzt wird. DIN 18017-3 behandelt die Lüftung von Bädern und Toilettenräumen ohne Außenfenster mit Ventilatoren und unterscheidet dabei Dauerbetrieb und bedarfsgesteuerten Betrieb mit Mindestbetriebszeiten. Ein Abluftgerät entnimmt Luft, ohne selbst Luft nachzuführen; die Nachströmung muss über Außenluftdurchlässe in anderen Räumen und über Überströmwege sichergestellt werden. Wird das vergessen, arbeitet der Ventilator gegen eine dichte Hülle und fördert deutlich weniger als sein Datenblatt verspricht.

Das Lüftungskonzept gilt auch dezentral

DIN 1946-6 verlangt für Wohnungen ein Lüftungskonzept und definiert die Lüftungsstufen von der Lüftung zum Feuchteschutz über die reduzierte Lüftung und die Nennlüftung bis zur Intensivlüftung. Diese Anforderung ist unabhängig davon, ob die Lösung zentral oder dezentral ausfällt. Entscheidend ist die Feuchteschutzstufe: Sie muss nutzerunabhängig wirken, also auch dann, wenn niemand zu Hause ist und niemand ein Fenster öffnet.

Für dezentrale Geräte folgt daraus eine harte Anforderung an das Angebot: Es muss rechnerisch belegen, dass die Summe der geplanten Geräte in ihrer vorgesehenen Betriebsweise die Feuchteschutzstufe für die gesamte Nutzungseinheit erbringt, nicht nur für die Räume mit Gerät. Ein Angebot, das lediglich Gerätezahl und Fabrikat nennt, ist kein Konzept.

Der Hintergrund ist bauphysikalisch. Das Gebäudemodernisierungsgesetz verlangt in § 13 unter der Überschrift Dichtheit eine dauerhaft luftundurchlässige Ausführung der wärmeübertragenden Umfassungsfläche und zugleich die Sicherstellung des zum Feuchteschutz und zur Gesundheit erforderlichen Mindestluftwechsels. Nach einem Fenstertausch fällt die frühere unkontrollierte Undichtheit weg; die Feuchte, die vorher durch Fugen abgeführt wurde, bleibt im Raum. Der Leitfaden des Umweltbundesamtes zu Schimmelbefall in Gebäuden beschreibt anhaltend hohe Feuchte an Bauteiloberflächen als die entscheidende Wachstumsbedingung. Genau diese Konstellation ist der häufigste Anlass für eine Nachrüstung.

Bauliche Randbedingungen prüfen

Jedes Gerät braucht einen Wanddurchbruch. Vor der Auswahl sind deshalb zu klären: Wandaufbau und Wandstärke, tragende oder nichttragende Funktion, Lage von Leitungen und Bewehrung, Beschaffenheit der Außenwand und die Frage, ob ein Wärmedämmverbundsystem durchdrungen wird. In tragenden Bauteilen ist eine baufachliche Beurteilung erforderlich, auch wenn der Durchmesser klein wirkt.

Die zweite Randbedingung ist der Außenlärm. Ein Wanddurchbruch mit Gerät ist im Vergleich zur massiven Wand eine Schwachstelle im Schallschutz. An verkehrsreichen Straßen ist die Schalldämmung des Geräts deshalb ein Auswahlkriterium erster Ordnung, nicht ein Detail. Fragen Sie nach den vom Hersteller angegebenen Werten der Schalldämmung des eingebauten Geräts und lassen Sie sich sagen, wie sie im Verhältnis zum vorhandenen Fenster stehen.

Die dritte Randbedingung ist rechtlich. Bei Wohnungseigentum ist die Außenwand einschließlich Fassade in aller Regel Gemeinschaftseigentum; ein Durchbruch mit sichtbarer Außenhaube ist eine bauliche Veränderung und bedarf der Zustimmung der Gemeinschaft. Bei geschützten Gebäuden kommt die denkmalrechtliche Abstimmung hinzu. Klären Sie beides, bevor Sie Geräte bestellen.

Anforderungsliste für Fachplanung und Angebot

Anforderung Prüfbare Festlegung Folge bei Fehlen
Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 schriftlicher Nachweis der Feuchteschutzstufe für die gesamte Nutzungseinheit Bautenschutz nicht nutzerunabhängig sichergestellt
Raumzuordnung Liste aller Räume mit vorgesehenem Gerät, Betriebsweise und Volumenstrom Räume ohne Gerät bleiben unversorgt
Bilanzierung Nachweis, dass Zu- und Abluftmengen über die Wohnung ausgeglichen sind dauerhafter Über- oder Unterdruck, Zugluft, Geruchsübertritt
Paarbetrieb bei Pendellüftern Angabe, welche Geräte gegenläufig arbeiten und wie sie verbunden sind einzelnes Gerät erzeugt wechselnden Druck ohne Luftaustausch der Wohnung
Überströmung Querschnitt je Innentür, Ausführung als Unterschnitt oder Element Luft erreicht Ablufträume nicht
Innenliegende Bäder Aussage zur Umsetzung von DIN 18017-3 mit Betriebsart und Nachströmung Feuchte im Bad wird nicht abgeführt
Wanddurchbruch Angabe von Durchmesser, Wandaufbau, statischer Beurteilung und Gefälle nach außen Schaden am Bauteil, Regenwassereintritt
Abdichtung des Durchbruchs Beschreibung der luft- und schlagregendichten Ausführung innen und außen Feuchteeintrag in die Wandkonstruktion
Schallschutz nach außen Herstellerangabe zur Schalldämmung im eingebauten Zustand Anlage wird wegen Außenlärm abgeschaltet
Schallschutz im Raum Angabe der Geräuschentwicklung je Betriebsstufe Gerät wird nachts abgeschaltet und wirkt nicht mehr
Filter Filterklasse, Bezugsgröße, Wechselintervall, Zugänglichkeit von innen Verschmutzung des Speichers, sinkende Leistung
Reinigung des Speicherkörpers Beschreibung, wie er entnommen und gereinigt wird Hygienemangel, Geruchsbildung
Kondensat Aussage, wie anfallendes Kondensat abgeführt wird Feuchte an Laibung und Innenwand
Elektroanschluss Angabe der Leitungsführung und Absicherung je Gerät Nachträgliche Schlitze in fertigen Oberflächen
Steuerung zentrale Bedienung, Feuchtefühler, Verhalten bei Stromausfall Geräte laufen unkoordiniert, Feuchteschutz entfällt
Feuerstätten Angabe, ob raumluftabhängige Feuerstätten vorhanden sind, und welche Sicherheitseinrichtung vorgesehen ist Gefahr durch Unterdruck im Aufstellraum
Zustimmungen Nachweis über Beschluss der Gemeinschaft und denkmalrechtliche Abstimmung Rückbauverlangen nach der Montage
Erweiterbarkeit Angabe, wie weitere Räume später ergänzt werden können spätere Ergänzung erfordert neues Konzept

Reserven und Erweiterbarkeit realistisch planen

Dezentrale Systeme lassen sich schrittweise ausbauen, und das ist ihr größter praktischer Vorteil. Dieser Vorteil wird jedoch nur wirksam, wenn die Erweiterung von Anfang an mitgedacht ist. Legen Sie deshalb fest, welche Räume in einer späteren Stufe folgen sollen, und stellen Sie sicher, dass die Steuerung zusätzliche Geräte aufnehmen kann und die Bilanz auch im Endausbau stimmt.

Zwei Reserven sind sinnvoll. Erstens eine Leistungsreserve in der Betriebsstufe: Geräte, die im Normalbetrieb bereits an ihrer oberen Stufe laufen, sind laut und haben keine Reserve für Lastspitzen nach dem Duschen oder Kochen. Zweitens eine Reserve in der Elektroplanung: Wer Leitungen für später vorgesehene Geräte gleich mitverlegt, spart sich das zweite Öffnen der Wand.

Was Sie selbst vorbereiten können und wo die Grenze liegt

Sie können Grundrisse und Raumnutzungen zusammenstellen, Wandaufbauten aus vorhandenen Unterlagen heraussuchen, die Außenlärmsituation je Fassadenseite beschreiben, vorhandene Feuerstätten dokumentieren und die Zustimmungsfragen im Wohnungseigentum vorbereiten. Sie können außerdem die Anforderungsliste als Prüfraster an jedes Angebot anlegen.

Die Auslegung selbst ist Fachaufgabe. Ob die geplante Gerätezahl die Lüftung zum Feuchteschutz nach DIN 1946-6 nutzerunabhängig erbringt, ob die Bilanz über die Wohnung aufgeht, ob ein Bad die Anforderungen aus DIN 18017-3 erfüllt und ob ein Durchbruch statisch unbedenklich ist, lässt sich nicht durch Produktvergleich beantworten. Die Grenze ist hier nicht formal, sondern gesundheitlich: Eine unterdimensionierte oder unausgeglichene Anlage führt Feuchte nicht ab und schafft die Bedingungen für Schimmelwachstum, mit Folgen, die weit über einen technischen Mangel hinausreichen. Verlangen Sie deshalb ein unterschriebenes Konzept, keine Gerätestückliste.

Systeme vergleichen

Die Varianten im Feld

Wer eine Wohnung ohne Kanalnetz lüften will, hat mehr Auswahl, als der Begriff dezentrale Lüftung vermuten lässt. Fünf Varianten stehen praktisch zur Wahl: der paarweise betriebene Pendellüfter mit Wärmespeicher, das kontinuierlich arbeitende Einzelraumgerät mit Wärmeübertrager, das reine Abluftgerät für innenliegende Bäder und Toilettenräume, das Abluftsystem mit passiven Außenluftdurchlässen in den Zulufträumen sowie der Fensterfalz- oder Rahmenlüfter ohne Ventilator.

Diese Varianten sind keine Preisstufen derselben Lösung. Sie unterscheiden sich in dem, was sie überhaupt leisten können, und deshalb ist der erste Schritt nicht der Preisvergleich, sondern die Festlegung der Mindestanforderungen. Der Maßstab dafür kommt aus DIN 1946-6 mit den Lüftungsstufen und aus der Frage, ob die Lüftung zum Feuchteschutz nutzerunabhängig erbracht wird.

Kriterium eins: Feuchteschutz ohne Zutun der Bewohner

Diese Anforderung trennt die Varianten am schärfsten. Ein passiver Außenluftdurchlass oder ein Fensterfalzlüfter arbeitet ohne Strom, ist aber auf ein Druckgefälle angewiesen, das aus Wind und Temperaturunterschied entsteht. An einem windstillen, milden Tag im Herbst, also genau bei der Wetterlage mit hoher Außenfeuchte und geringem Auftrieb, liefert er am wenigsten. Als alleinige Maßnahme für die Feuchteschutzstufe ist er deshalb in vielen Fällen nicht ausreichend.

Ventilatorgestützte Varianten sind unabhängig von der Wetterlage, solange Strom anliegt und die Luft nachströmen kann. Beim reinen Abluftgerät ist der zweite Halbsatz entscheidend: Ohne definierte Nachströmung über Außenluftdurchlässe und Überströmwege sinkt der geförderte Volumenstrom in einer dichten Hülle erheblich unter den Datenblattwert.

Pendellüfter erfüllen die Anforderung nur im gegenläufigen Paarbetrieb. Ein einzelnes Gerät saugt und drückt abwechselnd durch dieselbe Öffnung und tauscht dabei deutlich weniger Luft aus als ein Paar, das gleichzeitig in beide Richtungen arbeitet.

Kriterium zwei: Schallschutz nach außen

Jeder Wanddurchbruch schwächt die Schalldämmung der Außenwand. Bei Gebäuden an verkehrsreichen Straßen wird dieses Kriterium zum Ausschlusskriterium für einzelne Bauarten. Fragen Sie nach der vom Hersteller angegebenen Schalldämmung des eingebauten Geräts und vergleichen Sie sie mit der Schalldämmung des vorhandenen Fensters. Liegt das Gerät deutlich darunter, wird der Raum lauter als vorher.

Passive Durchlässe und einfache Abluftgeräte sind hier häufig im Nachteil, weil ihr Querschnitt frei durchgängig ist. Geräte mit Speicherkörper und schallgedämmtem Wandeinschub schneiden meist besser ab. Für den Schall im Raum selbst gilt: Ein Gerät, das nachts stört, wird abgeschaltet, und eine abgeschaltete Anlage erbringt keinen Feuchteschutz. Prüfen Sie deshalb die Geräuschangabe in der Stufe, die tatsächlich dauerhaft laufen soll.

Kriterium drei: Hygiene, Reinigbarkeit und Ausfallverhalten

VDI 6022 Blatt 1.1 in der Ausgabe 2024-07 behandelt die Besonderheiten dezentraler Anlagen bei den Hygieneanforderungen an raumlufttechnische Anlagen und Geräte. Der Kern für die Auswahl: Alle luftführenden und kondensatführenden Teile müssen erreichbar, entnehmbar und reinigbar sein, und zwar in einem Aufwand, den ein Haushalt tatsächlich leistet. Ein Speicherkörper, für dessen Entnahme das Gehäuse demontiert werden muss, wird im Alltag nicht gereinigt.

Beim Ausfallverhalten unterscheiden sich die Varianten deutlich. Fällt ein einzelnes dezentrales Gerät aus, bleibt der Rest der Wohnung versorgt; das ist ein echter Vorteil gegenüber einer zentralen Lösung. Zugleich fällt ein einzelner Ausfall oft gar nicht auf, weil kein zentrales Display darauf hinweist. Fragen Sie deshalb, wie ein Störfall gemeldet wird und ob die Steuerung den Ausfall eines Geräts erkennt.

Beim Stromausfall stellt sich eine zweite Frage: Bleibt die Außenöffnung offen oder schließt eine Klappe. Eine dauerhaft offene Öffnung führt im Winter zu Zugluft und Wärmeverlust, eine geschlossene Klappe unterbindet jeden Luftaustausch. Beides ist vertretbar, aber Sie sollten wissen, welches Verhalten Sie kaufen.

Vergleichsmatrix mit Mindestanforderungen

Variante Feuchteschutz nutzerunabhängig Wärmerückgewinnung Schallschutz nach außen Reinigbarkeit Verhalten bei Ausfall Mindestanforderung, unter der sie ausscheidet
Pendellüfter mit Wärmespeicher, im Paar ja im Paarbetrieb hoch, herstellerabhängig gut bei schallgedämmtem Einschub Speicher entnehmbar, Filter von innen einzelner Ausfall betrifft nur ein Raumpaar Einzelgerät ohne Gegenstück eingeplant
Einzelraumgerät mit durchgehendem Zu- und Abluftbetrieb ja mittel bis hoch abhängig von Bauart Wärmeübertrager entnehmbar Ausfall betrifft nur diesen Raum Wärmeübertrager nicht entnehmbar
Abluftgerät für innenliegendes Bad nur für den Ablauftraum keine Fortluft über Schacht oder Wand Ventilator und Gitter reinigbar Bad ohne Entfeuchtung Nachströmung nicht geplant
Abluftsystem mit passiven Außenluftdurchlässen ja, bei ausgelegter Nachströmung keine Durchlässe schwächen die Wand Durchlässe und Filtereinsätze reinigbar Wohnung ohne aktive Abfuhr Durchlässe ohne Auslegung nachgerüstet
Fensterfalz- oder Rahmenlüfter eingeschränkt, wetterabhängig keine geringe Wirkung auf die Wand einfach passiver Zustand bleibt bestehen als alleinige Maßnahme für den Feuchteschutz vorgesehen

Die letzte Spalte ist der eigentliche Entscheidungsträger. Sie beschreibt Konstellationen, in denen eine Variante unabhängig vom Preis nicht in Betracht kommt, weil sie die Anforderung nicht erfüllen kann.

Kriterium vier: Bilanz, Kompatibilität und Feuerstätten

Eine dezentrale Lösung ist nur so gut wie ihre Bilanz über die gesamte Nutzungseinheit. Zulufträume sind Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer, Ablufträume sind Küche, Bad, Toilette und Hauswirtschaftsraum. Zwischen ihnen muss Luft überströmen können, also braucht jede Innentür einen Überströmquerschnitt. Für innenliegende Bäder und Toilettenräume ohne Außenfenster gibt DIN 18017-3 den Rahmen vor und unterscheidet dabei Dauerbetrieb und bedarfsgesteuerten Betrieb mit Mindestbetriebszeiten.

Kritisch wird es bei Geräten unterschiedlicher Hersteller in einer Wohnung. Sie lassen sich meist nicht gemeinsam steuern, arbeiten mit eigenen Takten und heben sich in ihrer Bilanzwirkung im ungünstigen Fall gegenseitig auf. Legen Sie deshalb ein System für die gesamte Einheit fest, auch wenn ausgebaut wird.

Eine harte Sicherheitsgrenze zieht der Betrieb raumluftabhängiger Feuerstätten. Erzeugt ein Abluftgerät Unterdruck im Aufstellraum, können Abgase in den Raum gelangen. Die Feuerungsverordnungen der Länder verlangen für dieses Zusammenspiel geeignete Sicherheitseinrichtungen; einzubinden ist die bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegerin oder der Bezirksschornsteinfeger. Diese Abstimmung erfolgt vor der Auswahl, nicht nach der Montage.

Datenschutz und Steuerung

Viele Geräte werden inzwischen über eine Anwendung auf dem Mobiltelefon bedient und übermitteln Betriebsdaten an einen Dienst des Herstellers. Aus diesen Daten lässt sich ablesen, wann jemand zu Hause ist, gekocht oder geduscht hat. Klären Sie vor dem Kauf drei Punkte: Funktioniert die Anlage einschließlich der Feuchteschutzstufe vollständig ohne Internetverbindung, lässt sie sich vor Ort ohne Anwendung bedienen, und welche Daten werden übertragen und wie lange gespeichert.

Wichtiger als der Komfort ist die Frage der Unabhängigkeit. Ein Gerät, dessen Grundfunktion an einen Herstellerdienst gebunden ist, verliert seine Funktion, wenn dieser Dienst eingestellt wird. Bestehen Sie auf einer vollwertigen lokalen Bedienung.

Wie Sie zur Entscheidung kommen

Arbeiten Sie die Kriterien in fester Reihenfolge ab. Erstens Feuchteschutz: Welche Varianten erfüllen ihn nutzerunabhängig für alle Räume, nicht nur für einzelne. Zweitens Schallschutz nach außen an der betroffenen Fassadenseite. Drittens Sicherheit im Zusammenspiel mit vorhandenen Feuerstätten. Viertens Hygiene und Reinigbarkeit im Alltag. Fünftens Ausfallverhalten und Bedienbarkeit ohne Herstellerdienst.

Was diese fünf Filter übersteht, kommt in den Preisvergleich, und zwar über die Nutzungsdauer einschließlich Filtern und Wartung. Eine Variante, die den ersten Filter nicht besteht, wird auch durch einen günstigen Preis nicht geeignet.

Grenzen der eigenen Bewertung

Sie können die Matrix an konkrete Angebote anlegen, Herstellerangaben zu Schall, Filtern und Reinigung abfragen, die Bedienung ohne Anwendung testen lassen und auf einer Aussage zum Verhalten bei Stromausfall bestehen. Sie können außerdem prüfen, ob das Angebot alle Räume der Wohnung betrachtet oder nur die mit Gerät.

Nicht selbst beurteilen können Sie, ob die vorgeschlagene Kombination die Lüftungsstufen nach DIN 1946-6 erreicht, ob die Bilanz über die Wohnung aufgeht und ob die Schallanforderungen an der konkreten Fassade eingehalten werden. Das gehört in eine Fachplanung mit nachvollziehbarer Rechnung. Ebenso wenig ist die Nachrüstung von Außenluftdurchlässen eine Bastelaufgabe: Ein Durchlass an der falschen Stelle erzeugt Zugluft und im ungünstigen Fall Feuchte an einer kalten Innenoberfläche, also genau das Problem, das die Anlage lösen sollte.

Kosten kalkulieren

Der entscheidende Unterschied: die Kosten skalieren mit der Gerätezahl

Bei einer zentralen Anlage verteilt sich ein großer Teil des Aufwands auf ein Gerät und ein Leitungsnetz. Bei dezentralen Geräten wiederholt sich fast jede Position so oft, wie Geräte eingebaut werden: Durchbruch, Abdichtung, Innen- und Außenblende, Elektroanbindung, Filter, Wartung, Ersatzteile. Diese Vervielfachung ist die zentrale Größe jeder Kalkulation.

Daraus folgt eine einfache Regel für den Vergleich mit anderen Lösungen: Bei wenigen zu versorgenden Räumen ist der dezentrale Weg im Aufwand meist überschaubar. Je vollständiger die Wohnung versorgt werden soll, desto stärker nähert sich die Summe der Einzelpositionen dem Aufwand einer zusammenhängenden Lösung an, ohne deren Vorteile zu bieten. Stellen Sie deshalb zuerst die Zahl der Geräte fest und rechnen Sie anschließend jede Position mit dieser Zahl multipliziert.

Investitionsblöcke, die im Angebot stehen müssen

Verlangen Sie eine Aufstellung je Gerät und je Raum statt einer Pauschale für die Wohnung. Enthalten sein müssen: das Gerät mit Innen- und Außenelement, die Kernbohrung einschließlich Staubschutz und Entsorgung, die luft- und schlagregendichte Abdichtung des Durchbruchs innen und außen, die Wiederherstellung von Putz, Tapete und Fassadenoberfläche, die Elektroleitung mit Anschluss, die Steuerung mit Bedieneinheit sowie die Einweisung und Dokumentation.

Vier Positionen fehlen erfahrungsgemäß besonders oft. Die Wiederherstellung der Innenoberfläche, weil sie als Sache des Malers gilt. Die Fassadenarbeit, wenn ein Wärmedämmverbundsystem durchdrungen wird und außen fachgerecht angearbeitet werden muss. Die Elektroleitung, wenn im Raum keine geeignete Zuleitung vorhanden ist. Und die statische Beurteilung, wenn eine tragende Wand betroffen ist.

Ein fünfter Punkt betrifft das Gerüst oder die Hebebühne: Arbeiten an der Fassade in Obergeschossen erfordern eine Zugangslösung, deren Aufwand mit der Zahl der Bohrungen kaum sinkt, wohl aber mit deren Anordnung. Wer alle Durchbrüche eines Gebäudes in einem Zug ausführen lässt, spart hier spürbar.

Was der laufende Betrieb tatsächlich verlangt

Der Stromverbrauch je Gerät ist gering, die Summe über viele Geräte und über das ganze Jahr aber nicht vernachlässigbar. Maßgeblich sind Betriebsstunden und die gewählte Stufe. Fragen Sie nach der Leistungsaufnahme in den Stufen, die im Alltag tatsächlich gefahren werden, nicht nach dem Bestwert auf der niedrigsten Stufe.

Der zweite Posten sind Filter. Dezentrale Geräte arbeiten mit kleinen Filterflächen, die entsprechend häufiger zu wechseln sind, und jedes Gerät braucht seinen eigenen Satz. Klären Sie vor dem Kauf drei Dinge: die Bezeichnung und Verfügbarkeit der Filter, ob es sich um herstellergebundene Teile handelt, und ob der Wechsel ohne Werkzeug von innen möglich ist. Ein Filter, der nur beim Hersteller erhältlich ist, bindet Sie über die gesamte Nutzungsdauer.

Der dritte Posten ist die Reinigung des Speicher- oder Wärmeübertragerelements. Sie ist bei Geräten mit Regenerator regelmäßig erforderlich, weil sich im Speicherkörper Staub und Kondensat sammeln. Lassen Sie sich zeigen, wie das Element entnommen und gereinigt wird, und ob dies eine Eigenleistung sein kann.

Kostenübersicht über eine realistische Nutzungsdauer

Position Bezugsgröße Turnus Haupttreiber Stellschraube vor der Vergabe
Gerät mit Innen- und Außenelement je Raum einmalig, Ersatz innerhalb der Gebäudenutzungsdauer Gerätezahl, Ausstattung, Schalldämmung Zahl der Räume, die wirklich ein Gerät brauchen
Kernbohrung und Abdichtung je Durchbruch einmalig Wandaufbau, Geschosslage, Zugang zur Fassade alle Bohrungen in einem Arbeitsgang
Fassaden- und Innenarbeiten je Durchbruch einmalig Dämmsystem, Oberflächenmaterial Positionen ausdrücklich im Angebot verankern
Zugang zur Fassade je Gebäudeseite einmalig Geschosszahl, Gerüst oder Hebebühne Bündelung mit anderen Fassadenarbeiten
Elektroanbindung je Gerät einmalig vorhandene Leitungen, Steuerungsart Leitungen für spätere Geräte mitverlegen
Strom für den Betrieb je Gerät und Betriebsstunde dauerhaft Betriebsstufe, Laufzeit, Gerätezahl realistische Stufenwahl statt Dauervollbetrieb
Filter je Gerät mehrfach jährlich Filterfläche, Außenluftbelastung, Haustiere gängige Filtergröße, Wechsel ohne Werkzeug
Reinigung des Speicherelements je Gerät wiederkehrend Bauart, Staubanfall, Kondensat Entnahme ohne Demontage des Gehäuses
Wartung durch Fachbetrieb je Gerät oder je Wohnung wiederkehrend nach Herstellervorgabe Gerätezahl, Zugänglichkeit Wartungsvertrag mit Bündelpreis prüfen
Ersatzteile je Gerät anlassbezogen Ventilator, Klappe, Elektronik, Dichtungen Ersatzteilverfügbarkeit schriftlich zusagen lassen
Austausch von Außenblenden je Gerät bei Fassadenarbeiten Witterung, Materialalterung witterungsbeständige Ausführung wählen
Erneuerung der Abdichtung je Durchbruch langfristig Ausführungsqualität, Schlagregenbelastung Ausführung dokumentieren lassen

Wartung ist eine Pflicht, keine Option

Das Gebäudemodernisierungsgesetz verlangt in § 60 unter der Überschrift Wartung und Instandhaltung, energiebedarfssenkende Einrichtungen betriebsbereit zu halten, bestimmungsgemäß zu nutzen und Wartung sowie Instandhaltung durch fachkundige Personen ausführen zu lassen. Für dezentrale Lüftungsgeräte bedeutet das keine aufwendige Anlagentechnik, aber eine regelmäßige und dokumentierte Befassung.

Hinzu kommt die hygienische Seite. VDI 6022 Blatt 1.1 in der Ausgabe 2024-07 behandelt ausdrücklich die Besonderheiten dezentraler Anlagen bei den Hygieneanforderungen an raumlufttechnische Anlagen und Geräte. Der wesentliche Unterschied zur zentralen Technik liegt darin, dass Bauteile, die Kondensat führen oder Staub sammeln, unmittelbar im Aufenthaltsraum sitzen. Verschmutzte Speicherkörper und Filter wirken deshalb direkter auf die Raumluft.

Ein erheblicher Teil dieser Arbeiten ist Eigenleistung, sofern die Geräte dafür konstruiert sind. Filterwechsel, Reinigen der Innenblende und Entnahme des Speicherelements sind bei vielen Fabrikaten für Nutzer vorgesehen. Das senkt die laufenden Kosten deutlich und ist ein Auswahlkriterium: Fragen Sie vor dem Kauf, welche Arbeiten Sie selbst ausführen dürfen, ohne die Gewährleistung zu berühren.

Förderung und Zeitpunkt der Beauftragung

Eine Förderung als Einzelmaßnahme der Anlagentechnik im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude kommt für Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung grundsätzlich in Betracht. Zwei Punkte bleiben unabhängig von der jeweiligen Fassung bestehen: Der Antrag ist vor Vorhabenbeginn zu stellen, und die Anlage muss technische Mindestanforderungen erfüllen, die auch für dezentrale Systeme definiert sind. Prüfen Sie den aktuellen Stand unmittelbar vor der Beauftragung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Rechnen Sie eine mögliche Förderung nicht in den Angebotsvergleich hinein. Vergleichen Sie die Varianten ohne Förderung und behandeln Sie eine Zusage als nachträgliche Entlastung. Andernfalls entscheiden Sie auf Grundlage einer Zahl, die noch niemand zugesagt hat.

Die Gesamtrechnung aufstellen

Setzen Sie einen Betrachtungszeitraum an, der zur erwarteten Gerätelebensdauer passt, und tragen Sie die Positionen mit ihrer jeweiligen Häufigkeit ein. Rechnen Sie anschließend zwei Varianten durch: die vollständige Ausstattung aller Aufenthaltsräume gegen eine reduzierte Lösung, die nur die kritischen Räume mit Geräten versorgt und die übrigen über Außenluftdurchlässe und Überströmung anbindet.

Der Vergleich fällt oft anders aus als erwartet, weil die wiederkehrenden Positionen mit der Gerätezahl mitwachsen und über die Nutzungsdauer die Investition einholen. Prüfen Sie deshalb, ob jedes geplante Gerät im Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 tatsächlich erforderlich ist oder ob es nur eine Bequemlichkeit abbildet.

Ergänzen Sie zwei Risikopositionen: den Aufwand einer Nachbesserung, wenn die Feuchteschutzstufe nicht erreicht wird, und den Aufwand einer Fassadeninstandsetzung, falls ein Durchbruch nicht dauerhaft dicht ausgeführt wurde. Beide entstehen nur bei mangelhafter Ausführung, sind dann aber teuer.

Wo Ihre Kalkulation endet

Sie können Angebote strukturieren, Positionen auf Vollständigkeit prüfen, Filterbezeichnungen und Ersatzteilverfügbarkeit klären, Wartungsumfänge abfragen und feststellen, welche Arbeiten Sie selbst übernehmen dürfen. Diese Arbeit bestimmt die laufenden Kosten stärker als der Gerätepreis.

Nicht selbst bestimmen können Sie die erforderliche Gerätezahl. Sie ergibt sich aus dem Lüftungskonzept, aus den raumbezogenen Volumenströmen und aus der Bilanz über die Nutzungseinheit. Ebenso wenig sollten Sie Kernbohrungen, Abdichtungen, Elektroanschlüsse oder Änderungen an der Steuerung selbst ausführen. Ein Durchbruch, der nicht mit Gefälle nach außen und ohne dauerhafte Abdichtung hergestellt wurde, führt Wasser in die Wand, und die Folgekosten übersteigen jede Ersparnis bei der Montage.

Nachrüsten

Was vor dem Montagetag geklärt sein muss

Die Nachrüstung dezentraler Geräte wirkt einfach: eine Bohrung, ein Gerät, ein Stromanschluss. Genau diese scheinbare Einfachheit führt dazu, dass Vorbereitungsschritte übersprungen werden, die sich später nicht mehr nachholen lassen.

Vor dem ersten Termin müssen fünf Dinge feststehen. Erstens die Position jedes Durchbruchs, festgelegt nach Wandaufbau, Möblierung, Heizkörperlage und Abstand zu Ecken und Fenstern. Zweitens die statische Unbedenklichkeit bei tragenden Bauteilen, beurteilt von einer fachkundigen Person. Drittens die Elektroversorgung mit Leitungsweg und Absicherung. Viertens die Zugangslösung an der Fassade in Obergeschossen. Fünftens die erforderlichen Zustimmungen: Bei Wohnungseigentum ist die Außenwand regelmäßig Gemeinschaftseigentum, sodass ein Durchbruch mit sichtbarer Außenhaube der Zustimmung der Gemeinschaft bedarf; bei geschützten Gebäuden kommt die denkmalrechtliche Abstimmung hinzu.

Klären Sie zusätzlich das Zusammenspiel mit vorhandenen Feuerstätten. Die Feuerungsverordnungen der Länder verlangen bei gleichzeitigem Betrieb raumluftabhängiger Feuerstätten und luftfördernder Anlagen geeignete Sicherheitsvorkehrungen; binden Sie die bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegerin oder den Bezirksschornsteinfeger vor der Montage ein, nicht danach.

Der Durchbruch entscheidet über die Bauphysik

Von allen Montageschritten hat die Kernbohrung die größte bauphysikalische Bedeutung. Drei Ausführungsmerkmale sind nicht verhandelbar.

Erstens das Gefälle. Das Wandrohr muss von innen nach außen leicht fallen, damit eintretendes Regen- oder Kondenswasser nach außen abläuft. Eine waagerechte oder nach innen fallende Bohrung führt Wasser in den Raum und in die Wandkonstruktion.

Zweitens die luftdichte Anbindung innen. Der Ringspalt zwischen Wandrohr und Wandöffnung muss raumseitig dauerhaft luftdicht verschlossen sein. Bleibt er offen, strömt Raumluft in die Konstruktion, kühlt dort ab und gibt ihre Feuchte an das Bauteil ab. Das ist der klassische Weg zu einem Schaden, der erst nach Jahren sichtbar wird.

Drittens die schlagregendichte Ausführung außen. Die Außenhaube muss so angearbeitet sein, dass Wasser nicht hinter die Fassadenoberfläche läuft. Bei einem Wärmedämmverbundsystem gehört dazu eine fachgerechte Anarbeitung an die Dämmebene, nicht nur eine aufgeschraubte Blende.

Verlangen Sie zu allen drei Punkten eine Fotodokumentation im Bauzustand. Nach dem Verschließen ist keiner davon mehr überprüfbar.

Montagefolge mit Zwischenkontrollen

Die Reihenfolge ist bei den meisten Systemen gleich. Zuerst wird die Position angezeichnet und mit einem Ortungsgerät auf Leitungen und Bewehrung geprüft. Dann wird gebohrt, mit Staubabsaugung und Schutz der Oberflächen im Raum. Anschließend wird das Wandrohr eingesetzt, ausgerichtet, gedämmt und beidseitig abgedichtet.

Danach folgt die Elektroanbindung durch eine Elektrofachkraft und die Montage von Innenblende, Ventilatoreinheit, Speicherkörper und Filter. Zuletzt wird die Außenhaube gesetzt und die Fassade angearbeitet. Erst dann wird die Steuerung eingerichtet und die Zuordnung der Geräte zu Paaren oder Gruppen konfiguriert.

Zwei Kontrollpunkte liegen dazwischen. Der erste vor dem Verschließen der Innenlaibung: Sitzt das Rohr mit Gefälle, ist der Ringspalt dicht, ist die Dämmung durchgehend. Der zweite nach dem Setzen der Außenhaube: Ist die Fassade angearbeitet, läuft Wasser sicher ab, sind Insekten- und Vogelschutz vorhanden.

Konfiguration und Bilanz

Bei Pendellüftern ist die Konfiguration der eigentliche Kern der Inbetriebnahme. Die Geräte werden zu Paaren zusammengefasst, die gegenläufig arbeiten. Fehlt diese Zuordnung oder ist sie falsch, saugen und drücken alle Geräte gleichzeitig, und der Luftaustausch der Wohnung bricht ein, ohne dass das Gerät eine Störung meldet.

Prüfen Sie die Zuordnung gemeinsam mit dem Fachbetrieb an einem einfachen Test: Während ein Gerät ansaugt, muss das zugehörige Gerät ausblasen, und nach dem Takt kehrt sich die Richtung um. Ein Papierstreifen genügt für die Sichtprüfung, das Messprotokoll ersetzt er nicht.

Bei kontinuierlich arbeitenden Geräten geht es stattdessen um die Einstellung der Volumenströme je Raum und um die Frage, ob die Summe über die Wohnung ausgeglichen ist. Verlangen Sie eine raumweise Aufstellung mit gemessenen Werten, keine Herstellerangabe aus dem Katalog.

Zur Konfiguration gehört schließlich die Betriebsart. Die Lüftung zum Feuchteschutz nach DIN 1946-6 muss nutzerunabhängig wirken, also auch bei Abwesenheit und ohne Bedienung. Lassen Sie sich zeigen, welche Einstellung das sicherstellt und wie sie gegen versehentliches Abschalten geschützt ist.

Funktions- und Übergabecheckliste

Punkt Nachweis Freigabekriterium
Position und Zahl der Geräte Grundriss mit eingetragenen Geräten und Raumzuordnung Ausführung entspricht dem Lüftungskonzept
Statische Beurteilung schriftliche Aussage bei tragenden Bauteilen Durchbruch als unbedenklich bestätigt
Gefälle des Wandrohrs Fotodokumentation im Bauzustand Gefälle nach außen an jedem Durchbruch
Luftdichtheit innen Fotodokumentation vor dem Verschließen Ringspalt raumseitig dauerhaft dicht
Dämmung des Wandrohrs Fotodokumentation durchgehend, keine Unterbrechung an Befestigungen
Schlagregendichtheit außen Sichtprüfung nach Fertigstellung Anarbeitung an die Fassade, Wasser läuft sicher ab
Insekten- und Vogelschutz Sichtprüfung der Außenhaube vorhanden und reinigbar
Elektroanschluss Dokumentation der Elektrofachkraft Absicherung und Schutzmaßnahmen geprüft
Paarung und Konfiguration Konfigurationsübersicht der Steuerung Paare gegenläufig, Zuordnung dokumentiert
Volumenströme Messprotokoll je Raum gemessene Werte entsprechen der Auslegung
Feuchteschutzstufe Funktionsprobe wirkt ohne Bedienung, gegen Abschalten gesichert
Überströmung Kontrolle jeder Innentür vorgesehener Querschnitt vorhanden und frei
Innenliegende Bäder Nachweis zur Umsetzung von DIN 18017-3 Betriebsart und Nachlaufzeit eingestellt und geprüft
Feuerstätten Stellungnahme des Schornsteinfegerhandwerks Sicherheitseinrichtung vorhanden und wirksam
Schall Hörprobe in der dauerhaft gefahrenen Stufe Betrieb im Schlafraum nicht störend
Filter Bezeichnung, Bezugsquelle, Wechselanleitung Filter im Handel verfügbar, Wechsel ohne Werkzeug
Reinigung des Speicherkörpers Vorführung der Entnahme Entnahme ohne Demontage des Gehäuses möglich
Einweisung Übergabeprotokoll mit Unterschrift Bedienung, Wartung und Störfall erklärt
Unterlagen Anlagendokumentation Konzept, Messprotokoll, Anleitung, Wartungsplan, Fotos

Dichtheit des Gebäudes und Anrechnung

Wird die Nachrüstung im Rahmen einer energetischen Maßnahme durchgeführt, ist die Frage der Anrechnung zu klären. Das Gebäudemodernisierungsgesetz behandelt in § 28 die Anrechnung mechanisch betriebener Lüftungsanlagen. Für die Anrechnung sind Voraussetzungen und Nachweise zu erfüllen, die von der konkreten Anlage und vom Gebäude abhängen; klären Sie mit der Fachplanung, welche das im Einzelfall sind, bevor Sie beauftragen. Wird der Punkt erst nach der Montage aufgeworfen, fehlen regelmäßig genau die Nachweise, die nur im Bauzustand zu erbringen gewesen wären.

Unabhängig davon gilt: Eine dezentrale Lösung entfaltet ihre geplante Wirkung nur in einer hinreichend dichten Hülle. In einem Gebäude mit vielen unkontrollierten Undichtheiten nimmt die Luft weiterhin ihre eigenen Wege, und die geplante Führung von Zuluft- zu Ablufträumen findet nicht statt.

Nach der Übergabe

Führen Sie über die erste Heizperiode eine einfache Liste. Notieren Sie monatlich die relative Luftfeuchte in Bad, Schlafzimmer und Wohnzimmer, den Filterzustand, auffällige Geräusche und jede Störung. Kontrollieren Sie im ersten Winter gezielt die Laibungen rund um die Durchbrüche auf Verfärbungen und die Außenhauben auf Eisbildung oder Wasserfahnen an der Fassade.

Setzen Sie sich eine Erinnerung, die Anlage nach der ersten vollständigen Heizperiode gemeinsam mit dem Fachbetrieb durchzugehen. In diesem Zeitfenster sind Nachbesserungen deutlich leichter durchzusetzen als später, und typische Ausführungsfehler an Gefälle, Dämmung und Abdichtung zeigen sich genau dann zum ersten Mal.

Wo Ihre Mitwirkung endet

Sie können Positionen abstimmen, Möbel und Oberflächen schützen, Zugänge organisieren, Kontrollpunkte und Fotodokumentation einfordern, die Übergabecheckliste abarbeiten und danach Filter wechseln sowie den Speicherkörper nach Anleitung reinigen.

Kernbohrungen, Abdichtung, Dämmung des Wandrohrs, Elektroanschluss, Konfiguration der Steuerung und die Messung der Volumenströme sind keine Eigenleistung. Der Grund ist nicht formal: Ein Durchbruch ohne Gefälle, mit unterbrochener Dämmung oder mit offenem Ringspalt erzeugt zuverlässig Feuchte in der Wandkonstruktion, und die gesundheitlichen Folgen eines daraus entstehenden Schimmelbefalls stehen in keinem Verhältnis zum eingesparten Montageaufwand. Verlangen Sie deshalb die Fotodokumentation im Bauzustand, statt sich auf das fertige Erscheinungsbild zu verlassen.

Sicher prüfen

Der Vorteil dezentraler Technik bei der Prüfung

Anders als bei einem verdeckten Kanalnetz sitzt bei dezentralen Geräten fast alles, was Sie interessiert, sichtbar im Raum. Innenblende, Filter, Speicherkörper, Bedienung und die Laibung des Durchbruchs sind ohne Werkzeug erreichbar. Was außen an der Fassade sitzt, lässt sich zumindest vom Boden aus betrachten. Damit ist eine strukturierte Zustandsprüfung ohne Fachtechnik möglich, und sie ist aussagekräftiger als bei jeder zentralen Anlage.

Die Kehrseite: Geräte in Aufenthaltsräumen wirken unmittelbar auf die Raumluft. Ein verschmutzter Speicherkörper oder ein durchnässter Filter sitzt einen Meter vom Kopfkissen entfernt. VDI 6022 Blatt 1.1 in der Ausgabe 2024-07 behandelt genau diese Besonderheiten dezentraler Anlagen bei den Hygieneanforderungen an raumlufttechnische Anlagen und Geräte. Die Prüfung ist deshalb kein Komfortthema, sondern eine hygienische Kontrolle.

Führen Sie den Rundgang halbjährlich durch, sinnvollerweise vor und nach der Heizperiode. Nehmen Sie ein Hygrometer mit und notieren Sie die Ergebnisse mit Datum, damit ein Vergleich über die Jahre entsteht.

Prüfschritt eins: Filter, Speicherkörper und Innenblende

Öffnen Sie die Innenblende jedes Geräts. Der Filter darf gleichmäßig grau sein; er ist zu tauschen, wenn er verklumpt, dunkel gefleckt oder feucht ist. Ein feuchter Filter ist immer ein Warnzeichen und deutet auf Kondensat im Gerät oder auf Regenwassereintritt von außen.

Nehmen Sie anschließend den Speicher- oder Wärmeübertragerkörper heraus, sofern die Bauart das vorsieht. Beurteilen Sie ihn auf Staubbelag, Verfärbung, muffigen Geruch und stehende Nässe. Ein Belag, der sich mit Wasser lösen lässt, ist normal; sichtbarer Bewuchs, dunkle Flecken oder ein anhaltend modriger Geruch nach der Reinigung sind es nicht.

Sehen Sie zuletzt in das Wandrohr hinein. Suchen Sie nach Wasserspuren an der Unterseite, nach Insektennestern, Laub oder Blattresten und nach beschädigter Dämmung. Ein Durchbruch muss ein leichtes Gefälle nach außen haben; Wasser darf niemals nach innen laufen.

Prüfschritt zwei: Laibung, Wand und Raumluftfeuchte

Die kritische Zone liegt rund um den Durchbruch. Prüfen Sie die Laibung innen auf dunkle Verfärbungen, Salzausblühungen, weiche Tapete oder Putzabplatzungen. Fahren Sie mit der Hand über die Wandfläche unmittelbar um das Gerät: Fühlt sie sich deutlich kühler an als die übrige Innenwand, ist die Dämmung des Wandrohrs unterbrochen, und genau dort schlägt sich Feuchte nieder.

Messen Sie die relative Luftfeuchte in mehreren Räumen zur selben Tageszeit. Wichtiger als der Einzelwert ist der Verlauf: Bleibt die Feuchte im Schlafzimmer morgens über Stunden hoch, oder fällt sie im Bad nach dem Duschen nicht innerhalb einer überschaubaren Zeit ab, arbeitet die Anlage nicht wie geplant.

Sichtbarer Schimmelbefall ist stets ein Anlass zur Ursachenklärung und Beseitigung, nicht zum Überstreichen. Der Leitfaden des Umweltbundesamtes zu Schimmelbefall in Gebäuden beschreibt anhaltend hohe Feuchte an der Bauteiloberfläche als die entscheidende Wachstumsbedingung; entsprechend bringt die Beseitigung ohne Behebung der Feuchtequelle keine Dauerlösung. Bewerten Sie außerdem die Größe der befallenen Fläche und ziehen Sie bei größeren Flächen fachkundige Unterstützung hinzu.

Prüfschritt drei: Funktion, Takt und Bilanz

Prüfen Sie bei Pendellüftern, ob die Paare tatsächlich gegenläufig arbeiten. Das lässt sich mit einem dünnen Papierstreifen feststellen: Während ein Gerät ansaugt, muss das zugehörige Gerät ausblasen, und nach einigen Sekunden bis zu etwa einer Minute kehrt sich die Richtung um. Läuft ein Gerät nicht mit, ist der Luftaustausch der Wohnung erheblich gestört, ohne dass jemand ein Störsignal sieht.

Kontrollieren Sie danach die Überströmwege. Ein neuer Bodenbelag, eine nachgerüstete Türdichtung oder ein davorgestelltes Möbelstück kann den geplanten Querschnitt schließen. Prüfen Sie jede Innentür und jedes Überströmelement.

Bei Abluftgeräten in innenliegenden Bädern gehört die Nachströmung zur Prüfung: Kommt bei geschlossener Tür genug Luft nach, oder fällt der Volumenstrom hörbar ab, sobald die Tür zufällt? DIN 18017-3 behandelt die Lüftung von Bädern und Toilettenräumen ohne Außenfenster mit Ventilatoren und unterscheidet Dauerbetrieb und bedarfsgesteuerten Betrieb mit Mindestbetriebszeiten. Ein Gerät, das nur während der Lichtschaltung läuft und sofort abschaltet, führt die Duschfeuchte selten vollständig ab.

Sicherheitscheck mit Prioritäten

Feststellung Priorität Sofortmaßnahme Wer klärt
Brandgeruch, heiß gewordenes Gehäuse, sichtbarer Schaden an der Zuleitung sofort Gerät stromlos schalten, Sicherung heraus Elektrofachkraft
Wasser läuft aus dem Gerät oder aus dem Wandrohr in den Raum sofort Gerät abschalten, Wasser auffangen, Raum trocknen Fachbetrieb für Lüftung
Schimmelbefall an Laibung, Innenblende oder Speicherkörper sofort Betrieb dieses Geräts einstellen, Ursache klären lassen, nicht trocken abbürsten Fachbetrieb, bei größerer Fläche Sachverständige
Raumluftabhängige Feuerstätte im Raum, Rauchaustritt oder Geruch beim Betrieb sofort Feuerstätte und Lüftungsgerät außer Betrieb nehmen, Fenster öffnen Schornsteinfegerhandwerk
Filter feucht oder tropfend bald Filter tauschen, Wandrohr auf Gefälle und Dichtheit prüfen lassen Eigentümer, Prüfung durch Fachbetrieb
Gerät eines Paares läuft nicht oder nicht gegenläufig bald Steuerung prüfen, Gerät nicht dauerhaft allein betreiben Fachbetrieb
Speicherkörper riecht nach der Reinigung weiter modrig bald Körper ersetzen lassen, Ursache der Feuchte klären Fachbetrieb
Raumluftfeuchte im Bad fällt nach dem Duschen über Stunden nicht ab bald Nachlaufzeit und Nachströmung prüfen lassen Fachbetrieb
Deutlich kühle Wandfläche rund um das Wandrohr bald Dämmung des Durchbruchs prüfen lassen Fachbetrieb
Außenhaube durch Laub, Nester oder Bewuchs verlegt bald Reinigung veranlassen, bei Höhenlage nur mit gesicherter Zugangslösung Fachbetrieb
Ungewohnte Laufgeräusche, Schleifen, Klappern planbar Betriebsstufe reduzieren, Termin vereinbaren Fachbetrieb
Überströmquerschnitt an einer Tür geschlossen planbar Querschnitt wiederherstellen Eigentümer
Keine Unterlagen zur Auslegung und Einregulierung vorhanden planbar Konzept und Messung nachholen lassen Fachbetrieb
Filterwechsel seit mehr als einem Jahr nicht erfolgt planbar Filter tauschen, Wechselplan anlegen Eigentümer

Abschaltkriterien und der Sonderfall Feuchteschutz

Vier Situationen führen zum sofortigen Ausschalten: Hinweise auf einen elektrischen Fehler, Wasseraustritt am Gerät, Schimmelbefall im Gerät selbst und jeder Verdacht auf Unterdruck im Aufstellraum einer raumluftabhängigen Feuerstätte. In den ersten drei Fällen betrifft das nur das einzelne Gerät, was ein struktureller Vorteil dezentraler Technik ist: Die übrigen Räume bleiben versorgt.

Beim vierten Fall gilt eine Besonderheit. Hier ist nicht das einzelne Gerät, sondern die Kombination aus Feuerstätte und Luftförderung das Problem. Nehmen Sie beides außer Betrieb und lassen Sie die Sicherheitseinrichtung prüfen, bevor Sie eines von beiden wieder einschalten.

Beachten Sie außerdem den Zielkonflikt beim Abschalten. Ein dauerhaft ausgeschaltetes Gerät erbringt keine Lüftung zum Feuchteschutz. Wer ein Gerät wegen eines Mangels außer Betrieb nimmt, muss in dieser Zeit für einen anderen Luftaustausch sorgen, sonst verschlimmert sich die Feuchtelage genau in dem Raum, in dem ohnehin ein Problem besteht.

Was Sie selbst dürfen und wo Fachkunde nötig wird

Zur Eigenleistung gehören: Filterwechsel, Reinigen der Innenblende, Entnahme und Reinigung des Speicherkörpers nach Herstelleranleitung, Sichtkontrolle des Wandrohrs, Freihalten von Überströmwegen, Ablesen von Feuchtewerten und die Führung einer Beobachtungsliste. Das deckt den größten Teil der laufenden Pflege ab.

Fachkundig auszuführen sind: alle Arbeiten an der Elektrik, das Öffnen des Geräts über die vorgesehenen Wartungspunkte hinaus, Eingriffe in Steuerung und Taktzeiten, Arbeiten an Wandrohr, Dämmung und Abdichtung, Reinigung von Außenhauben in Höhenlage sowie jede Änderung an der Auslegung. Auch die Messung der tatsächlichen Volumenströme gehört dazu; ohne Messgerät bleibt jede Aussage über Luftmengen eine Schätzung.

Die Grenze verläuft dort, wo Ihre Feststellung in eine Bewertung übergeht. Sie können feststellen, dass die Feuchte im Bad zu lange hoch bleibt. Ob die Ursache in der Nachlaufzeit, in der Nachströmung, in der Auslegung nach DIN 1946-6 oder in einer bauphysikalischen Schwachstelle liegt, beantwortet eine Fachkraft. Ihre dokumentierte Beobachtungsreihe ist dabei die nützlichste Unterlage, die Sie beisteuern können.

Quellen und weiterführende Informationen

  1. DIN 1946-6:2019-12 – Raumlufttechnik, Teil 6: Lüftung von Wohnungen (DIN Media)
  2. GModG § 13 – Dichtheit (Gebäudemodernisierungsgesetz, Gesetze im Internet)
  3. DIN 18017-3:2022-05 – Lüftung von Bädern und Toilettenräumen ohne Außenfenster, Teil 3: Lüftung mit Ventilatoren (DIN Media)
  4. GModG § 60 – Wartung und Instandhaltung (Gebäudemodernisierungsgesetz, Gesetze im Internet)
  5. BAFA – Bundesförderung für effiziente Gebäude, Einzelmaßnahmen Anlagentechnik
  6. GModG § 28 – Anrechnung mechanisch betriebener Lüftungsanlagen (Gebäudemodernisierungsgesetz, Gesetze im Internet)
  7. VDI/ÖFR 6022 Blatt 1.1:2024-07 – Hygieneanforderungen an RLT-Anlagen und -Geräte: Besonderheiten dezentraler Anlagen (VDI)
  8. Umweltbundesamt – Leitfaden zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelbefall in Gebäuden, Stand April 2024
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