Luftkanäle der zentralen Lüftung: Planen, Systeme vergleichen, Kosten kalkulieren und nachrüsten

Eine Gesamtkostenrechnung über eine realistische Nutzungsdauer. Im Mittelpunkt: Geräte, Leitungswege, Montage, Prüfungen. Dazu kommen planen, Systeme vergleichen, nachrüsten und sicher prüfen.

Weißes Lüftungsgitter in einer roten Klinkerfassade
Weißes Lüftungsgitter in einer roten KlinkerfassadeFoto: Politikaner / Wikimedia CommonsCC BY-SA 3.0

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Beitrag liefert eine Anforderungsliste für Fachplanung und Angebot.
  • Die Seite trennt alternative Systeme nach einheitlichen Sicherheitskriterien.
  • Der Beitrag liefert eine Gesamtkostenrechnung über eine realistische Nutzungsdauer.
  • Ein eigener Abschnitt deckt Nachrüstung, Prüfung und sicheren Betriebsstart ab.
  • Der Beitrag liefert einen Sicherheitscheck mit Prioritäten für sofort, bald und planbar.

Dieser Ratgeber führt zusammen, was bei Luftkanäle der zentralen Lüftung nacheinander ansteht: Planen, Systeme vergleichen, Kosten kalkulieren, nachrüsten und sicher prüfen.

Planen

Das Kanalnetz ist die eigentliche Anlage

Bei einer zentralen Wohnungslüftung richtet sich die Aufmerksamkeit meist auf das Gerät. Für die spätere Zufriedenheit ist jedoch das Kanalnetz entscheidend. Es bestimmt, wie viel Strom die Ventilatoren dauerhaft ziehen, wie laut die Anlage im Schlafzimmer ist, ob sich Feuchte niederschlägt, ob eine Reinigung überhaupt möglich ist und ob im Brandfall Rauch in eine andere Nutzungseinheit gelangen kann. Das Gerät lässt sich in zwei Jahrzehnten tauschen, die Kanäle liegen dann in Decken, Estrich und Vorwänden.

Daraus folgt die Reihenfolge der Planung: erst das Lüftungskonzept und die Luftmengen, dann die Kanalführung mit Querschnitten und Materialien, dann die Gerätewahl. Wer umgekehrt vorgeht, presst ein bereits gekauftes Gerät in ein Leitungsnetz, das ihm nicht passt.

Das Lüftungskonzept steht am Anfang

DIN 1946-6 verlangt für Wohnungen ein Lüftungskonzept. Es ist nicht nur beim Neubau zu erstellen, sondern auch im Bestand, wenn wesentliche Eingriffe in die Gebäudehülle erfolgen, etwa wenn ein größerer Teil der Fenster erneuert oder das Dach neu abgedichtet wird. Das Konzept prüft, ob die notwendige Lüftung ohne technische Unterstützung sichergestellt ist, und legt fest, welche Maßnahme erforderlich wird.

Die Norm unterscheidet vier Lüftungsstufen. Die Lüftung zum Feuchteschutz sichert den Bautenschutz auch bei Abwesenheit der Bewohner und muss nutzerunabhängig funktionieren. Die reduzierte Lüftung deckt hygienische Mindestanforderungen bei zeitweiliger Abwesenheit ab. Die Nennlüftung entspricht dem Normalbetrieb bei üblicher Nutzung. Die Intensivlüftung fängt Lastspitzen ab, etwa nach dem Duschen oder Kochen.

Für Ihre Planung ist die Feuchteschutzstufe der kritische Punkt. Sie ist der Grund, warum eine Lüftungsanlage im dicht gebauten Gebäude nicht optional ist: Nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz ist die Gebäudehülle dauerhaft luftundurchlässig auszuführen, zugleich muss der zum Feuchteschutz und zur Gesundheit erforderliche Mindestluftwechsel sichergestellt sein. Diese beiden Anforderungen lassen sich in einem modernisierten Gebäude ohne technische Lüftung selten allein durch Fensteröffnen erfüllen, weil niemand nachts und im Urlaub lüftet.

Luftmengen und Raumzuordnung

Zulufträume sind Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer, Ablufträume sind Küche, Bad, Toilette und Hauswirtschaftsraum. Dazwischen strömt die Luft über Flure und Türen; dafür braucht jede Tür einen definierten Überströmquerschnitt, üblicherweise als Türunterschnitt oder als Überströmelement ausgeführt. Wird dieser Punkt vergessen, arbeitet die Anlage gegen geschlossene Türen und die geplanten Mengen kommen nicht an.

DIN 1946-6 gibt für die Nennlüftung raumbezogene Abluftvolumenströme vor; Küche und Bad liegen dabei in der Größenordnung von etwa 45 Kubikmetern je Stunde, Toilettenräume und Hauswirtschaftsräume darunter. Diese Werte sind keine Wunschgröße, sondern das Rechenergebnis, an dem sich Querschnitte und Gerätewahl orientieren müssen. Verlangen Sie deshalb im Angebot eine raumweise Aufstellung der Volumenströme, nicht nur eine Gesamtsumme.

Kanalführung, Querschnitte und Strombedarf

Jeder Meter Kanal, jeder Bogen und jede Verengung erzeugt Druckverlust, den der Ventilator dauerhaft überwinden muss. Da eine Wohnungslüftung praktisch rund um die Uhr läuft, schlägt dieser Zusammenhang direkt auf den Stromverbrauch durch. Das Gebäudemodernisierungsgesetz greift diesen Punkt in § 65 unter der Überschrift Begrenzung der elektrischen Leistung auf; planerisch führt der Weg dorthin über großzügige Querschnitte, wenige Richtungswechsel und glatte Innenwände.

In der Praxis arbeiten Fachplaner mit Grenzwerten für die Luftgeschwindigkeit: Im Hauptkanal wird ein niedriger einstelliger Wert in Metern je Sekunde angesetzt, in Stichleitungen weniger, an den Luftdurchlässen deutlich weniger. Diese Ansätze sind keine Normvorgabe, sondern Erfahrungswerte, mit denen sich Strömungsgeräusche und Druckverlust gleichzeitig begrenzen lassen. Lassen Sie sich die angesetzten Werte nennen; wer sie nicht angeben kann, hat nicht gerechnet.

Ein zweiter Punkt ist die Reinigbarkeit. Flexible Wellschläuche sind einfach zu verlegen, erzeugen aber ein Vielfaches des Druckverlusts glatter Rohre und lassen sich kaum reinigen. Verlangen Sie glattwandige, reinigbare Leitungen und Flexstücke nur als kurze Verbindungen. Revisionsöffnungen gehören an Verteiler, Bögen und Enden der Stränge und müssen dauerhaft zugänglich bleiben.

Feuchteschutz im Kanalnetz

Der häufigste Bauschaden an zentralen Lüftungsanlagen entsteht nicht in den Räumen, sondern an den Kanälen. Außenluftleitungen führen im Winter kalte Luft durch warme Bereiche; Fortluftleitungen führen feuchte, abgekühlte Luft nach draußen. Beide Leitungen liegen damit unter der Taupunkttemperatur ihrer Umgebung. Ohne diffusionsdichte Dämmung schlägt sich Feuchte auf der Rohroberfläche nieder, tropft in Dämmschichten und Decken und schafft die Bedingungen, unter denen Schimmel wächst. Der Leitfaden des Umweltbundesamtes zu Schimmelbefall in Gebäuden macht deutlich, dass bereits eine dauerhaft hohe Feuchte an einer Oberfläche genügt; Wachstum setzt schon bei einer relativen Feuchte um achtzig Prozent an der Bauteiloberfläche ein.

Legen Sie deshalb im Angebot fest: Dämmstärke und Dampfdichtheit für Außenluft- und Fortluftleitungen, dichte Ausführung an Stößen und Übergängen, Kondensatablauf am Gerät mit Geruchsverschluss und frostfreier Führung. Zuluft- und Abluftleitungen in unbeheizten Bereichen benötigen ebenfalls eine Dämmung, hier vor allem zur Begrenzung von Wärmeverlusten.

Anforderungsliste für Fachplanung und Angebot

Anforderung Prüfbare Festlegung im Angebot Folge, wenn sie fehlt
Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 schriftliches Konzept mit Nachweis der Feuchteschutzstufe Anlage erfüllt den Bautenschutz nicht nutzerunabhängig
Raumweise Volumenströme Tabelle je Raum für Zuluft, Abluft und Überströmung Einregulierung ist später nicht überprüfbar
Überströmung Angabe des Querschnitts je Tür, Ausführung als Unterschnitt oder Element Luft erreicht die Ablufträume bei geschlossenen Türen nicht
Kanalmaterial glattwandig, reinigbar, Flexstücke nur als kurze Verbinder benannt hoher Druckverlust, Anlage nicht zu reinigen
Luftgeschwindigkeit angesetzte Werte für Hauptkanal, Stich und Durchlass Strömungsgeräusche und dauerhaft erhöhter Strombedarf
Dichtheitsklasse der Kanäle benannte Klasse mit vorgesehener Prüfung Leckluft geht in Decken und Schächte verloren
Dämmung Stärke und Dampfdichtheit getrennt für Außenluft, Fortluft, Zuluft, Abluft Kondensat an Kanälen, Feuchteschaden im Bauteil
Kondensatführung Ablauf mit Geruchsverschluss, frostfrei, Gefälle angegeben Wasser im Gerät, Geruchsübertritt aus dem Abwassernetz
Schallschutz Schalldämpfer nach Gerät und zwischen Räumen, Zielwert je Raum Anlage wird nachts als störend empfunden und abgeschaltet
Brandschutz Aussage zur Anwendung der M-LüAR im konkreten Gebäude Rauchübertragung zwischen Nutzungseinheiten möglich
Revisionsöffnungen Lage und Zugänglichkeit im Plan eingetragen Reinigung nur mit Öffnen von Bauteilen möglich
Filterkonzept Filterklassen für Außenluft und Abluft, Zugänglichkeit der Filterfächer Verschmutzung des Wärmeübertragers, steigender Strombedarf
Feuerstätten Angabe, ob raumluftabhängige Feuerstätten vorhanden sind, und welche Sicherheitseinrichtung vorgesehen ist Gefahr durch Unterdruck im Aufstellraum
Reserven freie Anschlüsse und Erweiterungsmöglichkeit benannt spätere Nutzungsänderung erfordert Eingriff in Bauteile
Abnahme Messungen nach DIN EN 12599 mit Protokoll vereinbart keine Grundlage für die Abnahme der Leistung

Brandschutz und Feuerstätten

Die Muster-Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Lüftungsanlagen, kurz M-LüAR, regelt, wie Lüftungsleitungen ausgeführt werden müssen, damit Feuer und Rauch nicht über die Kanäle in andere Brandabschnitte oder Nutzungseinheiten übertragen werden. Als Muster wird sie erst durch die Einführung in das Landesrecht verbindlich; das Deutsche Institut für Bautechnik hat die Überarbeitung der Richtlinie in seinen Amtlichen Mitteilungen bekannt gemacht. Für ein Einfamilienhaus ist der Anwendungsbereich meist begrenzt, für ein Mehrfamilienhaus mit wohnungsübergreifenden Kanälen dagegen zentral. Lassen Sie sich vom Planer schriftlich bestätigen, welche Anforderungen für Ihr Gebäude gelten und wie sie erfüllt werden.

Der zweite Sicherheitspunkt betrifft Feuerstätten. Wird in einem Raum eine raumluftabhängige Feuerstätte betrieben, etwa ein Kaminofen, darf die Lüftungsanlage keinen gefährlichen Unterdruck erzeugen. Die Feuerungsverordnungen der Länder verlangen dafür geeignete Sicherheitseinrichtungen; in der Praxis ist das ein Differenzdruckwächter, und die zuständige bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegerin oder der Bezirksschornsteinfeger ist einzubinden. Klären Sie diesen Punkt vor der Auftragsvergabe, nicht bei der Abnahme.

Was Sie selbst beitragen können

Sie können Grundrisse bereitstellen, Nutzungen der Räume benennen, Wünsche zu Ruhezeiten formulieren, vorhandene Feuerstätten und Schornsteine dokumentieren und mögliche Trassen fotografieren. Sie können außerdem darauf bestehen, dass die Anforderungsliste vollständig beantwortet wird, bevor Sie beauftragen.

Nicht in Ihre Hand gehören Auslegung und Ausführung. Die Berechnung der Volumenströme nach DIN 1946-6, die Dimensionierung der Querschnitte, die brandschutztechnische Beurteilung und die Bewertung der Wechselwirkung mit Feuerstätten setzen Fachkunde voraus. Beim Feuchteschutz ist die Grenze besonders eindeutig: Eine zu klein bemessene oder falsch gedämmte Anlage erzeugt Feuchteschäden, deren gesundheitliche Folgen weit über den technischen Mangel hinausgehen. Dieser Nachweis gehört in eine Fachplanung mit Unterschrift.

Systeme vergleichen

Was in diesem Vergleich gegeneinander steht

Verglichen werden hier nicht Gerätefabrikate, sondern Bauarten des Kanalnetzes. Fünf Varianten sind im Wohnungsbau verbreitet: das verzinkte Wickelfalzrohr, das glattwandige Kunststoffrohr im Rundquerschnitt, das Kunststoff-Flachkanalsystem, das Rohr-in-Rohr-System mit sternförmiger Verteilung ab einem Verteilerkasten und der flexible Wellschlauch. Dazu kommt als sechste Variante der in ein Bauteil integrierte Kanal, etwa in der Betondecke oder im Estrich.

Die Kriterien für den Vergleich sind bei allen dieselben: Reinigbarkeit und Hygiene, Druckverlust und damit Strombedarf, Dichtheit, Schallverhalten, brandschutztechnische Behandlung, Verhalten bei Störung oder Ausfall sowie Erweiterbarkeit. Ein System ist nicht besser als das andere, es passt zu einer baulichen Situation oder nicht.

Hygiene und Reinigbarkeit als erstes Ausschlusskriterium

VDI 6022 Blatt 1 stellt Hygieneanforderungen an raumlufttechnische Anlagen und geht davon aus, dass luftführende Bauteile inspizierbar und reinigbar sind. Daraus folgt eine harte Mindestanforderung: Jede Leitung muss über Revisionsöffnungen erreichbar sein, und die Innenwand muss glatt genug sein, dass sich Ablagerungen entfernen lassen.

Der flexible Wellschlauch scheitert daran regelmäßig. Seine gewellte Innenfläche hält Staub fest, und eine Reinigung erreicht die Wellentäler kaum. Als kurzes Verbindungsstück zwischen Verteiler und Luftdurchlass ist er vertretbar, als durchgehende Leitung nicht. Ebenso kritisch sind Kanäle, die ohne Revisionsöffnung in Bauteilen verschwinden: Wer sie später reinigen will, muss Decke oder Estrich öffnen.

Ein zweiter Hygienepunkt ist die Baufeuchte. Werden Kanäle offen auf der Baustelle gelagert und ohne Verschluss verlegt, gelangen Staub, Mörtelreste und Feuchte hinein. Verlangen Sie im Leistungsverzeichnis, dass Leitungsenden während der Bauzeit verschlossen bleiben und die Anlage vor der Inbetriebnahme kontrolliert wird.

Druckverlust, Schall und Dichtheit

Der Druckverlust entscheidet über den dauerhaften Strombedarf, und er entsteht überwiegend an Bögen, Verengungen und rauen Oberflächen. Rundquerschnitte sind strömungstechnisch günstiger als flache; Flachkanäle werden dort eingesetzt, wo die Bauhöhe fehlt, und erkaufen diesen Vorteil mit höherem Widerstand bei gleicher Luftmenge. Wellschläuche liegen deutlich darüber.

Beim Schall sind zwei Wege zu unterscheiden. Der erste ist das Gerätegeräusch, das über die Kanäle in die Räume gelangt und mit Schalldämpfern hinter dem Gerät begrenzt wird. Der zweite ist die Telefonieübertragung: Zwei Räume, die über einen durchgehenden Kanal verbunden sind, hören einander. Dagegen helfen Telefonieschalldämpfer im Strang oder ein Rohr-in-Rohr-System, bei dem jeder Raum eine eigene Leitung ab dem Verteiler erhält. Für Installationsgeräusche in schutzbedürftigen Räumen setzt der Schallschutz im Hochbau nach DIN 4109 Grenzwerte gegenüber fremden Wohnungen; innerhalb der eigenen Wohnung gibt es keinen normativen Grenzwert, wohl aber eine Erwartungshaltung, die planerisch abgebildet werden sollte.

Die Dichtheit der Kanäle wird in Klassen beschrieben, die von der Klasse mit der größten zulässigen Leckluft bis zur dichtesten Klasse reichen. Was dort verloren geht, wurde vom Ventilator bezahlt und erreicht den Raum nie. Legen Sie die geforderte Klasse im Leistungsverzeichnis fest und vereinbaren Sie, wie sie nachgewiesen wird; ohne Festlegung liefert der Markt die einfachste Ausführung.

Brandschutz trennt die Systeme deutlicher als die Technik

Sobald Kanäle Wohnungstrennwände, Geschossdecken oder Brandabschnitte durchdringen, greift die Muster-Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Lüftungsanlagen. Sie regelt, wie Leitungsanlagen auszuführen sind, damit Feuer und Rauch nicht in andere Bereiche übertragen werden, und behandelt Abschottungen, Klappen und deren Zugänglichkeit. Als Muster erhält sie Verbindlichkeit erst durch Einführung in das Landesrecht; das Deutsche Institut für Bautechnik hat in seinen Amtlichen Mitteilungen über die Überarbeitung der Richtlinie informiert.

Für den Systemvergleich folgt daraus eine praktische Regel: Je weniger Bauteile mit Brandschutzanforderung ein Kanalnetz durchdringt, desto einfacher wird die Ausführung. Eine wohnungsweise getrennte Anlage mit eigenem Gerät je Einheit vermeidet einen großen Teil dieser Fragen. Eine zentrale Anlage für mehrere Einheiten ist technisch möglich, verlangt aber ein durchdachtes Abschottungskonzept, dauerhaft zugängliche Revisionsöffnungen an den Klappen und eine dokumentierte wiederkehrende Prüfung.

Vergleichsmatrix mit Mindestanforderungen

System Reinigbarkeit Druckverlust Schallverhalten Brandschutzaufwand Erweiterbarkeit Mindestanforderung, unter der es ausscheidet
Wickelfalzrohr verzinkt, rund gut bei Revisionsöffnungen niedrig Telefonie ohne Dämpfer möglich abhängig von durchdrungenen Bauteilen gut, Abzweige nachrüstbar keine Revisionsöffnungen vorgesehen
Glattwandiges Kunststoffrohr, rund gut niedrig ähnlich Wickelfalz wie Wickelfalz gut Verbindungen ohne dauerhafte Dichtung
Kunststoff-Flachkanal gut bei glatter Innenwand mittel bis hoch bei gleicher Luftmenge günstig bei kurzen Strecken wie oben begrenzt, Querschnitt festgelegt Einsatz trotz ausreichender Bauhöhe
Rohr-in-Rohr mit Sternverteilung sehr gut, jeder Strang einzeln spülbar niedrig bis mittel je nach Länge sehr gut, keine direkte Raumkopplung Konzentration auf den Verteiler sehr gut, freie Anschlüsse am Verteiler Verteiler ohne Zugang eingebaut
Flexibler Wellschlauch schlecht hoch dämpfend, aber unkontrolliert wie oben schlecht Einsatz als durchgehende Leitung
Kanal im Bauteil integriert nur mit vorgesehenen Öffnungen abhängig von Geometrie gut, körperschallentkoppelt nötig im Bauteil gelöst nicht gegeben keine Revisionsöffnung, kein Bestandsplan

Die letzte Spalte ist der eigentliche Kern. Sie beschreibt nicht, welches System vorzuziehen ist, sondern wann eines unabhängig vom Preis ausscheidet. Fehlende Reinigbarkeit, fehlende Zugänglichkeit und fehlende Dokumentation sind Ausschlussgründe, weil sie sich nachträglich nur durch Bauteilöffnungen heilen lassen.

Verhalten bei Ausfall und Störung

Fällt ein zentrales Gerät aus, steht die Lüftung der gesamten versorgten Fläche still. Entscheidend ist, was dann passiert. Drei Punkte sollten Sie vorab klären: Meldet die Anlage den Ausfall sichtbar oder still, bleiben die Außen- und Fortluftklappen im stromlosen Zustand geschlossen, und ist ein Notbetrieb auf reduzierter Stufe möglich.

Bei einer Anlage ohne Rückmeldung fällt ein Ausfall oft erst nach Wochen auf, und in dieser Zeit fehlt die Lüftung zum Feuchteschutz. Genau das ist die Konstellation, aus der Feuchteschäden entstehen, denn dichte Gebäudehüllen verzeihen keine wochenlange Betriebspause. Der Leitfaden des Umweltbundesamtes zu Schimmelbefall in Gebäuden macht deutlich, dass anhaltend hohe Feuchte an Oberflächen die entscheidende Wachstumsbedingung ist.

Ein zweiter Aspekt betrifft die Regelung. Anlagen mit Sensorik und Netzwerkanbindung bieten Komfort, werfen aber Fragen nach Datenhaltung, Fernzugriff und Weiterbetrieb bei fehlender Internetverbindung auf. Vereinbaren Sie, dass die Grundfunktion einschließlich Feuchteschutzstufe ohne Netzverbindung und ohne Herstellerdienst weiterläuft, und lassen Sie sich zeigen, wie die Anlage vor Ort ohne Anwendung bedient wird.

Wie Sie zwischen den Varianten entscheiden

Gehen Sie in vier Schritten vor. Erstens die baulichen Zwangspunkte: Steht Bauhöhe zur Verfügung oder nicht, sind Decken offen oder nicht, wie viele Bauteile mit Brandschutzanforderung werden durchdrungen. Zweitens die Hygieneanforderung: Welche Systeme bleiben nach dem Kriterium Reinigbarkeit übrig. Drittens der Betrieb: Welches System erzeugt bei den geplanten Luftmengen den geringsten Druckverlust. Viertens der Schall: Wo liegen Schlafräume, und welche Kopplung ist auszuschließen.

Erst danach spielt der Preis eine Rolle, und zwar über die gesamte Nutzungsdauer, nicht über den Angebotsbetrag. Ein Netz, das jeden Tag mehr Strom verlangt und nach zehn Jahren nicht gereinigt werden kann, ist keine Ersparnis.

Grenzen der eigenen Bewertung

Sie können die Vergleichsmatrix an ein Angebot anlegen, die Mindestanforderungen abfragen, sich Revisionsöffnungen im Plan zeigen lassen und auf einer Aussage zum Verhalten bei Ausfall bestehen. Diese Prüfung deckt die häufigsten Schwachstellen auf.

Die Auslegung selbst bleibt Fachaufgabe. Ob ein Querschnitt für die berechneten Volumenströme nach DIN 1946-6 ausreicht, welche Dichtheitsklasse angemessen ist, welche brandschutztechnischen Anforderungen im konkreten Gebäude gelten und wie die Anlage mit vorhandenen Feuerstätten zusammenwirkt, entscheidet eine Fachplanung. Nachträgliche Eingriffe in ein bestehendes Kanalnetz, das Setzen zusätzlicher Abzweige oder das Verändern von Klappen sind keine Eigenleistung, weil sie die Einregulierung und im Zweifel den Brandschutz aufheben.

Kosten kalkulieren

Warum der Angebotsbetrag nur ein Drittel der Frage beantwortet

Ein Kanalnetz für die zentrale Wohnungslüftung verursacht Kosten in drei Zeitschichten. Die erste ist die Investition mit Gerät, Leitungen, Montage, Durchbrüchen, Dämmung, Elektroanschluss, Einregulierung und Abnahmemessung. Die zweite ist der laufende Betrieb mit Strom für die Ventilatoren, Filtern und der Wartung. Die dritte ist der Ersatz, der bei den Komponenten sehr unterschiedlich anfällt: Das Kanalnetz kann die Lebensdauer des Gebäudes erreichen, das Gerät nicht.

Wer nur die erste Schicht vergleicht, wählt regelmäßig falsch. Ein Angebot mit engen Querschnitten und vielen Bögen ist in der Montage günstiger und im Betrieb dauerhaft teurer, weil der Ventilator jeden Tag gegen einen höheren Widerstand arbeitet. Diese Differenz begleitet Sie über die gesamte Nutzungsdauer.

Die Investition in prüfbare Blöcke zerlegen

Verlangen Sie eine Aufgliederung nach Blöcken statt einer Pauschale. Sinnvoll sind: Lüftungsgerät mit Zubehör, Kanalnetz mit Formteilen und Befestigung, Luftdurchlässe und Überströmelemente, Dämmung getrennt für Außenluft und Fortluft, Wand- und Deckendurchbrüche einschließlich Wiederherstellung, Außen- und Fortluftdurchführung mit Wetterschutz, Kondensatanschluss, Elektroarbeiten, Schalldämpfer, Brandschutzmaßnahmen, Einregulierung und Abnahmemessung sowie Einweisung und Dokumentation.

Diese Gliederung hat einen praktischen Zweck: Sie macht sichtbar, welche Leistungen ein günstigeres Angebot nicht enthält. Fehlende Positionen tauchen später als Nachtrag auf, meist zu ungünstigeren Bedingungen als bei der Vergabe. Prüfen Sie besonders die Positionen Durchbrüche, Wiederherstellung von Oberflächen, Elektroanschluss und Abnahmemessung, weil sie am häufigsten fehlen.

Ein zweiter Hebel ist der Zeitpunkt. Ein Kanalnetz, das während einer ohnehin stattfindenden Sanierung mit offenen Decken oder abgehängten Bereichen verlegt wird, verursacht einen Bruchteil des Aufwands einer nachträglichen Installation in bewohnten Räumen. Die Kopplung an andere Gewerke ist der größte einzelne Kostenfaktor, den Sie selbst beeinflussen können.

Der Strombedarf entsteht im Kanal, nicht im Gerät

Die Ventilatoren laufen nahezu durchgehend. Ihre Leistungsaufnahme hängt vom geförderten Volumenstrom und vom Druckverlust des Netzes ab. Jeder zusätzliche Bogen, jede Querschnittsverengung, jeder Meter Wellschlauch und jeder verschmutzte Filter erhöhen diesen Widerstand und damit dauerhaft den Verbrauch. Das Gebäudemodernisierungsgesetz adressiert diesen Punkt in § 65 unter der Überschrift Begrenzung der elektrischen Leistung.

Für die Kalkulation bedeutet das: Fragen Sie nicht nach der Leistungsaufnahme des Geräts im Datenblatt, sondern nach der berechneten Leistungsaufnahme im geplanten Netz bei den vorgesehenen Betriebsstufen. Nur diese Zahl beschreibt Ihren Fall. Lassen Sie sich zusätzlich zeigen, wie sich der Wert zwischen reduzierter Lüftung und Nennlüftung unterscheidet, denn die Betriebsstufe bestimmt am Ende die Jahresarbeit.

Der zweite Verbrauchsposten ist ein etwaiges elektrisches Vorheizregister zum Frostschutz. Es arbeitet nur an kalten Tagen, kann in dieser Zeit aber deutlich mehr Strom ziehen als die Ventilatoren. Fragen Sie ab, ob eines vorgesehen ist und welche Alternative geprüft wurde.

Laufende Positionen und ihre Intervalle

Kostenblock Bezugsgröße Typischer Turnus Haupttreiber Stellschraube in der Planung
Ventilatorstrom Betriebsstunden und Druckverlust dauerhaft Querschnitte, Bögen, Filterzustand, gewählte Stufe großzügige Querschnitte, wenige Richtungswechsel
Filter Außenluft Filtergröße und Außenluftbelastung mehrmals jährlich Standort, Pollen, Verkehrsnähe zugängliches Filterfach, gängige Filtergröße
Filter Abluft Nutzung der Räume mehrmals jährlich Küchendunst, Staub, Haustiere ausreichende Filterfläche
Frostschutz Außentemperatur Wintermonate Art des Frostschutzes, Feuchtelast Prüfung von Alternativen zum elektrischen Register
Wartung durch Fachbetrieb Anlagengröße wiederkehrend nach Herstellervorgabe Zugänglichkeit, Zahl der Bauteile Revisionsöffnungen und Aufstellort
Hygieneinspektion Anlagenart wiederkehrend nach VDI 6022 Blatt 1 Vorhandensein einer Befeuchtung Verzicht auf Befeuchtung, gute Zugänglichkeit
Kanalreinigung Länge und Zugänglichkeit anlassbezogen Materialwahl, Revisionsöffnungen glattwandige, reinigbare Leitungen
Ersatz von Verschleißteilen Betriebsstunden im Laufe der Nutzungsdauer Ventilatoren, Elektronik, Klappenantriebe Ersatzteilverfügbarkeit vor dem Kauf klären
Gerätetausch Nutzungsdauer des Geräts einmal innerhalb der Kanalnutzungsdauer Anschlussmaße, Aufstellort Aufstellraum mit Tauschmöglichkeit planen
Kondensatanschluss Bauliche Situation Kontrolle im Rahmen der Wartung Siphonaustrocknung, Verschmutzung frostfreie Führung, zugänglicher Anschluss

Wartung ist keine Kür

Das Gebäudemodernisierungsgesetz verpflichtet in § 60 unter der Überschrift Wartung und Instandhaltung dazu, energiebedarfssenkende Einrichtungen betriebsbereit zu halten, bestimmungsgemäß zu nutzen und Wartung sowie Instandhaltung durch fachkundige Personen durchführen zu lassen. Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung fällt darunter. Wer die Wartung streicht, spart nicht, sondern verlagert Kosten in den Strombedarf und in das Ausfallrisiko.

Hinzu kommt die hygienische Seite. VDI 6022 Blatt 1 formuliert Hygieneanforderungen an raumlufttechnische Anlagen und sieht wiederkehrende Hygieneinspektionen vor, wobei Anlagen mit Luftbefeuchtung häufiger zu prüfen sind als Anlagen ohne. Für die Kostenplanung heißt das: Eine Anlage ohne Befeuchtung ist im Betrieb schlanker, und dieser Unterschied wirkt über Jahrzehnte.

Einen Teil der laufenden Arbeiten können Sie selbst übernehmen. Der Filterwechsel an einem zugänglichen Filterfach gehört bei den meisten Geräten dazu, ebenso die Sichtkontrolle der Außen- und Fortluftgitter und das Reinigen der Ventile in den Räumen, sofern deren Einstellung dabei nicht verändert wird. Das senkt den laufenden Aufwand spürbar und setzt voraus, dass Filtergrößen gängig sind und das Filterfach nicht hinter einer Verkleidung sitzt. Klären Sie beides vor der Gerätewahl.

Förderung und ihr Zeitpunkt

Für Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung kommt eine Förderung als Einzelmaßnahme der Anlagentechnik im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude in Betracht. Zwei Punkte sind unabhängig von der jeweils geltenden Fassung stabil: Der Antrag ist vor Vorhabenbeginn zu stellen, und es gelten technische Mindestanforderungen, die die Anlage erfüllen muss. Die konkreten Sätze, Höchstgrenzen und Anforderungen ändern sich, deshalb prüfen Sie den Stand unmittelbar vor der Beauftragung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und nicht anhand älterer Zusammenstellungen.

Rechnen Sie eine Förderung nie in die Vergleichsrechnung zweier Angebote hinein, solange die Zusage nicht vorliegt. Vergleichen Sie die Angebote ohne Förderung und behandeln Sie eine spätere Zusage als Entlastung, nicht als Grundlage der Entscheidung.

Eine belastbare Gesamtrechnung aufstellen

Setzen Sie einen Betrachtungszeitraum fest, der zur Lebensdauer der langlebigsten Komponente passt, und tragen Sie darin die Blöcke ein. Für jeden Block halten Sie fest: Ist es eine einmalige Position, eine wiederkehrende oder eine dauerhafte, und wovon hängt ihre Höhe ab. Anschließend spielen Sie zwei Varianten durch, etwa ein Netz mit großzügigen Querschnitten gegen ein enges Netz, oder ein Gerät mit zugänglichem Filterfach gegen eines mit verdeckter Wartungsklappe.

Der Vergleich liefert selten eine einzelne Zahl, aber eine klare Rangfolge der Hebel. In der Regel steht der Druckverlust des Netzes an erster Stelle, gefolgt von der Zugänglichkeit für Wartung, dann vom Aufwand für Durchbrüche und Wiederherstellung. Die Gerätewahl selbst wirkt geringer, als der Preisunterschied vermuten lässt.

Ergänzen Sie zwei Risikopositionen: die Kosten einer Nachbesserung, wenn Volumenströme nicht erreicht werden, und die Kosten einer Bauteilöffnung, wenn eine Reinigung ohne Revisionsöffnung nötig wird. Beide entstehen nur bei schlechter Planung, sind dann aber erheblich.

Wo Ihre Kalkulation an Grenzen stößt

Sie können Positionen vergleichen, Vollständigkeit prüfen, Intervalle abfragen, Ersatzteilverfügbarkeit klären und die Zugänglichkeit für Eigenleistungen beurteilen. Sie können auch verlangen, dass die berechnete Leistungsaufnahme im geplanten Netz genannt wird.

Nicht selbst berechnen können Sie den Druckverlust eines Netzes, die erforderlichen Querschnitte und die daraus folgende Betriebspunktlage des Ventilators. Diese Auslegung nach DIN 1946-6 ist die Grundlage jeder seriösen Kostenaussage und gehört in eine Fachplanung. Ebenso wenig sollten Sie an Einregulierung, Elektroanschluss, Kondensatführung oder an der Parametrierung des Frostschutzes selbst arbeiten. Eine Anlage, die zu wenig Luft bewegt, spart im Datenblatt Strom und erzeugt im Gebäude Feuchte, und dieser Tausch ist keiner.

Nachrüsten

Vorbereitung: was vor dem ersten Bohrloch feststehen muss

Eine Nachrüstung im bewohnten Bestand ist überwiegend ein Logistikthema. Bevor gearbeitet wird, müssen fünf Dinge festliegen: die endgültige Trassenführung mit allen Durchbrüchen, der Aufstellort des Geräts mit Zugang für Wartung und späteren Tausch, die Lage von Außen- und Fortluftdurchführung in der Fassade, die Elektroversorgung mit eigener Absicherung und der Kondensatanschluss.

Prüfen Sie zusätzlich zwei Punkte, die häufig erst auf der Baustelle auffallen. Erstens die Statik: Durchbrüche in tragenden Wänden und Decken sind kein Nebenprodukt der Lüftungsmontage, sondern erfordern eine baufachliche Beurteilung. Zweitens die Fassade: Bei Wohnungseigentum ist die Außenwand regelmäßig Gemeinschaftseigentum, sodass eine Durchführung eine Zustimmung der Gemeinschaft erfordert; bei geschützten Gebäuden kommt eine denkmalrechtliche Abstimmung hinzu.

Klären Sie schließlich die Frage der Feuerstätten. Ist im Gebäude eine raumluftabhängige Feuerstätte vorhanden, sind die Anforderungen der Feuerungsverordnung des Landes einzuhalten und die bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegerin oder der Bezirksschornsteinfeger einzubinden, bevor die Anlage in Betrieb geht.

Montagefolge und die Kontrollpunkte dazwischen

Die Reihenfolge auf der Baustelle folgt einem festen Muster, und zwischen den Schritten liegen Kontrollpunkte, die später nicht mehr erreichbar sind.

Zuerst werden die Durchbrüche gesetzt und die Trasse markiert. Kontrollpunkt: Lage stimmt mit dem Plan überein, Abstände zu anderen Installationen eingehalten. Dann folgt die Verlegung der Kanäle mit Befestigung und Körperschallentkopplung. Kontrollpunkt: Leitungsenden während der gesamten Bauzeit verschlossen, keine Bauschutt- oder Mörtelreste im System.

Anschließend werden Dämmung und Dampfsperre aufgebracht, insbesondere an Außenluft- und Fortluftleitungen. Kontrollpunkt: Stöße und Übergänge dicht, keine Unterbrechung an Befestigungen. Dieser Punkt ist der wichtigste der gesamten Montage, weil eine Lücke in der dampfdichten Dämmung genau dort Kondensat erzeugt, wo später niemand hinsieht. Verlangen Sie hier eine Fotodokumentation vor dem Schließen der Bauteile.

Danach werden Gerät, Schalldämpfer, Verteiler und Luftdurchlässe gesetzt, der Kondensatablauf mit Geruchsverschluss hergestellt und die Elektroanbindung ausgeführt. Kontrollpunkt: Gerät schwingungsentkoppelt aufgestellt, Filterfach zugänglich, Revisionsöffnungen erreichbar, Kondensatleitung mit Gefälle und frostfrei geführt.

Erst dann werden Bauteile geschlossen. Alles, was vor diesem Schritt nicht dokumentiert wurde, ist nur noch mit Öffnung nachprüfbar.

Dichtheit des Kanalnetzes und Dichtheit des Gebäudes

Zwei Dichtheiten sind auseinanderzuhalten. Die eine betrifft das Kanalnetz: Leckluft, die in Decken und Schächte entweicht, wurde vom Ventilator bewegt und erreicht den Raum nie. Vereinbaren Sie die geforderte Dichtheitsklasse und deren Nachweis, bevor die Kanäle verkleidet werden.

Die andere betrifft die Gebäudehülle. Das Gebäudemodernisierungsgesetz verlangt in § 13 unter der Überschrift Dichtheit, dass die wärmeübertragende Umfassungsfläche dauerhaft luftundurchlässig ausgeführt wird, wobei der zum Feuchteschutz und zur Gesundheit erforderliche Mindestluftwechsel sicherzustellen ist. § 26 behandelt die Prüfung der Dichtheit eines Gebäudes. Diese Prüfung ist nicht nur eine energetische Formalie: Eine mechanische Lüftung entfaltet ihre geplante Wirkung erst in einer ausreichend dichten Hülle, weil sonst die Luft ungeplante Wege nimmt und geplante Räume nicht erreicht.

Ist die Nachrüstung Teil einer energetischen Maßnahme, kommt § 28 hinzu, der die Anrechnung mechanisch betriebener Lüftungsanlagen behandelt. Für die Anrechnung sind Nachweise erforderlich; klären Sie mit der Fachplanung, welche das im konkreten Fall sind, bevor Sie die Bauteile schließen.

Einregulierung und Funktionsprüfung

Nach der Montage folgt der Schritt, der über die Zufriedenheit entscheidet und der am häufigsten übersprungen wird: die Einregulierung. Dabei werden die Volumenströme an jedem einzelnen Ventil eingestellt, bis die raumweise berechneten Werte erreicht sind, und anschließend gemessen und protokolliert. Ohne diesen Schritt bewegt die Anlage in Summe die richtige Luftmenge, verteilt sie aber falsch: Ein Raum wird überversorgt, ein anderer bleibt feucht.

DIN EN 12599 beschreibt die Prüf- und Messverfahren für die Übergabe raumlufttechnischer Anlagen. Sie umfasst Sichtprüfung, Funktionsprüfung und Messungen und gibt vor, wie Abweichungen zu behandeln sind. Vereinbaren Sie ausdrücklich, dass die Abnahme auf dieser Grundlage erfolgt und dass Sie ein Protokoll mit den gemessenen Werten je Raum erhalten.

Zur Funktionsprüfung gehören außerdem: Prüfung aller Betriebsstufen einschließlich der Lüftung zum Feuchteschutz nach DIN 1946-6, Prüfung von Frostschutz und gegebenenfalls Bypass, Prüfung der Kondensatableitung mit Wasser, Prüfung der Meldungen bei Filterwechsel und Störung, Prüfung der Sicherheitseinrichtung bei vorhandener raumluftabhängiger Feuerstätte sowie Kontrolle der Überströmquerschnitte an allen Türen.

Funktions- und Übergabecheckliste

Punkt Nachweis Freigabekriterium
Trassenverlauf und Durchbrüche Bestandsplan mit eingetragenen Leitungen und Revisionsöffnungen Plan stimmt mit der Ausführung überein
Dämmung von Außen- und Fortluftleitung Fotodokumentation vor dem Schließen der Bauteile durchgehend gedämmt, Stöße dicht, keine Unterbrechung
Dichtheit des Kanalnetzes Nachweis der vereinbarten Dichtheitsklasse vereinbarte Klasse erreicht
Sauberkeit des Systems Sichtkontrolle der Leitungsenden und des Geräts keine Bau- oder Mörtelreste, Enden waren verschlossen
Aufstellung des Geräts Sichtkontrolle vor Ort schwingungsentkoppelt, Filterfach und Wartungsklappe frei zugänglich
Kondensatableitung Funktionsprobe mit Wasser freier Ablauf, Geruchsverschluss gefüllt, frostfreie Führung
Elektroanschluss Dokumentation der Elektrofachkraft eigener Stromkreis, Schutzeinrichtungen geprüft
Volumenströme je Raum Messprotokoll nach DIN EN 12599 gemessene Werte entsprechen der raumweisen Auslegung
Betriebsstufen Funktionsprobe aller Stufen Feuchteschutzstufe nutzerunabhängig wirksam
Überströmung Kontrolle jeder Innentür vorgesehener Querschnitt vorhanden und frei
Schall Hörprobe in Schlafräumen bei Nennlüftung kein störendes Geräusch, keine Telefonieübertragung zwischen Räumen
Brandschutz Bestätigung zur Umsetzung der M-LüAR im konkreten Gebäude Abschottungen ausgeführt, Klappen zugänglich und dokumentiert
Feuerstätten Stellungnahme des Schornsteinfegerhandwerks Sicherheitseinrichtung vorhanden und geprüft
Filter Angabe der Filterklassen und Bezugsbezeichnungen Filtergrößen gängig, Wechsel ohne Werkzeugaufwand möglich
Einweisung Übergabeprotokoll mit Unterschrift Bedienung, Filterwechsel, Störmeldungen und Notbetrieb erklärt
Unterlagen Anlagendokumentation Bedienungsanleitung, Schema, Messprotokoll, Wartungsplan, Bestandsplan

Einweisung: was Sie danach können müssen

Verlangen Sie eine Einweisung, die praktisch stattfindet und nicht aus einer Übergabe von Papier besteht. Nach der Einweisung sollten Sie fünf Dinge selbst können: die Betriebsstufe wechseln, den Filter tauschen und die Filtermeldung zurücksetzen, den Kondensatablauf kontrollieren, eine Störmeldung erkennen und einordnen sowie die Anlage im Notfall sicher außer Betrieb nehmen.

Lassen Sie sich außerdem erklären, welche Einstellung im Winter und welche im Sommer sinnvoll ist, wie sich die Anlage bei längerer Abwesenheit verhält und was zu tun ist, wenn Sie eine Feuerstätte betreiben wollen. Halten Sie die Antworten schriftlich im Übergabeprotokoll fest, denn nach einem halben Jahr ist ein mündlicher Hinweis nicht mehr rekonstruierbar.

Nach der Übergabe: die erste Heizperiode beobachten

Legen Sie eine einfache Beobachtungsliste an und führen Sie sie über die erste vollständige Heizperiode. Notieren Sie monatlich die relative Luftfeuchte in Bad, Schlafzimmer und Wohnzimmer, den Zustand der Filter, auffällige Geräusche und jede Störmeldung. Kontrollieren Sie außerdem im ersten Winter gezielt die Fortluftdurchführung außen auf Eisbildung und die Bereiche unterhalb von Kanaltrassen auf Feuchteflecken.

Diese erste Periode ist die eigentliche Bewährungsprobe. Nachbesserungen sind in dieser Zeit deutlich einfacher durchzusetzen als später, weil der Zusammenhang zur Leistung des ausführenden Betriebs offensichtlich bleibt. Setzen Sie sich deshalb eine Erinnerung, die Anlage nach der ersten Heizperiode gemeinsam mit dem Fachbetrieb durchzugehen.

Wo Ihre Beteiligung endet

Sie können Zugänge freihalten, Termine koordinieren, Kontrollpunkte einfordern, die Fotodokumentation vor dem Schließen der Bauteile verlangen und die Übergabecheckliste abarbeiten. Sie können Filter wechseln und die Anlage bedienen.

Nicht in Ihre Hand gehören Montage, Elektroanschluss, Einregulierung und jede Änderung an eingestellten Ventilen, Klappen oder Regelparametern. Eine nachträglich verstellte Einregulierung entwertet das Messprotokoll und damit die Grundlage jeder Gewährleistung. Bei Feuchteschutz und Hygiene ist die Grenze besonders klar: Ob eine Anlage die Lüftung zum Feuchteschutz nach DIN 1946-6 tatsächlich nutzerunabhängig erbringt, lässt sich nur durch Berechnung und Messung feststellen, nicht durch Augenschein.

Sicher prüfen

Was Sie an einer laufenden Anlage überhaupt beurteilen können

Ein Kanalnetz liegt zum größten Teil unsichtbar in Decken, Schächten und Vorwänden. Beurteilen lassen sich deshalb vor allem die Enden: Luftdurchlässe in den Räumen, Überströmöffnungen, Außen- und Fortluftgitter, Filterfächer, der Aufstellraum des Geräts sowie zugängliche Revisionsöffnungen. Dazu kommen indirekte Anzeichen wie Geräusch, Zugerscheinungen, Geruch, Staubbild an Auslässen und die Raumluftfeuchte.

Diese Beobachtungen reichen nicht für eine technische Bewertung, aber sie reichen für eine Einstufung nach Dringlichkeit. Genau darum geht es hier: zu erkennen, was sofort zum Abschalten und zum Anruf führt, was zeitnah geprüft werden muss und was in die nächste turnusmäßige Wartung gehört.

Legen Sie für den Rundgang zwei Hilfsmittel bereit: ein Hygrometer und, falls vorhanden, ein Messgerät für Kohlendioxid. Die Innenraumlufthygiene-Kommission des Umweltbundesamtes bewertet Kohlendioxidkonzentrationen unter etwa tausend Teilen je Million als hygienisch unbedenklich, den Bereich darüber bis zweitausend als auffällig und Werte darüber als hygienisch inakzeptabel. Für die Frage, ob eine Anlage überhaupt genug Luft bewegt, ist das der aussagekräftigste einfache Wert.

Sichtkontrolle an den Luftdurchlässen

Beginnen Sie in den Räumen. Ein starker Staubkranz um einen Zuluftauslass zeigt an, dass die Filterung nicht ausreicht oder Leckluft an der Filterebene vorbeigeführt wird; ein sauberer Auslass, aus dem kaum Luft kommt, weist auf Verschmutzung, Verstopfung oder eine verstellte Ventilstellung hin.

Prüfen Sie die Luftbewegung mit einem einfachen Mittel, etwa einem dünnen Papierstreifen. Wichtig ist nicht der Absolutwert, sondern der Vergleich zwischen gleichartigen Räumen und der Vergleich mit früheren Beobachtungen. Ein Zuluftventil im Schlafzimmer, das deutlich weniger liefert als das im Wohnzimmer, obwohl die Auslegung ähnlich ist, gehört auf die Liste.

Ein häufiger und leicht zu behebender Fehler betrifft die Überströmung: Türunterschnitte werden durch neue Bodenbeläge oder Dichtungen geschlossen, Überströmelemente durch Möbel verstellt. Dann arbeitet die Anlage gegen geschlossene Türen, die Ablufträume erhalten zu wenig Luft, und in den Zulufträumen steigt der Schall. Kontrollieren Sie jede Tür.

Feuchte, Geruch und die Warnzeichen für einen Feuchteschaden

Messen Sie die relative Luftfeuchte in mehreren Räumen zur selben Zeit. Auffällig ist weniger ein einzelner Wert als ein deutlicher Unterschied zwischen Räumen sowie eine Feuchte, die im Bad nach dem Duschen über Stunden nicht abfällt. Letzteres deutet darauf hin, dass der Abluftvolumenstrom nicht mehr erreicht wird.

Suchen Sie außerdem gezielt nach Wasserspuren an den Stellen, an denen Kondensat entsteht: an der Außenluftleitung im warmen Bereich, an der Fortluftleitung, am Gerät selbst, am Kondensatanschluss und an der Fortluftdurchführung in der Fassade. Feuchte Flecken an einer Deckenverkleidung unterhalb einer Kanaltrasse sind ein ernstes Zeichen und keine Kleinigkeit. Der Leitfaden des Umweltbundesamtes zu Schimmelbefall in Gebäuden beschreibt, dass anhaltend hohe Feuchte an einer Bauteiloberfläche die entscheidende Wachstumsbedingung ist; sichtbarer Befall ist stets ein Anlass zur Ursachenklärung und zur Beseitigung, nicht zum Überstreichen.

Geruch aus den Zuluftauslässen ist ebenfalls ein Warnzeichen. Ein erdiger oder muffiger Geruch weist auf Feuchte im System hin, ein Abwassergeruch auf einen ausgetrockneten oder falsch ausgeführten Geruchsverschluss am Kondensatablauf.

Sicherheitscheck mit Prioritäten

Beobachtung Priorität Sofortmaßnahme Wer klärt
Brandgeruch, Rauch oder heiß gewordene Bauteile am Gerät sofort Anlage stromlos schalten, Raum verlassen, im Zweifel Feuerwehr Elektrofachkraft und Fachbetrieb
Wasser tritt am Gerät oder an einer Kanaltrasse aus sofort Anlage abschalten, Wasser auffangen, Strom im Bereich sichern Fachbetrieb für Lüftung
Sichtbarer Schimmelbefall an Auslässen, Laibungen oder unter einer Kanaltrasse sofort betroffene Fläche nicht trocken abbürsten, Ursache klären lassen Fachbetrieb, bei größerer Fläche Sachverständige
Raumluftabhängige Feuerstätte in Betrieb und Verdacht auf Unterdruck, Rauchaustritt am Ofen sofort Feuerstätte und Lüftung außer Betrieb nehmen, lüften bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegerin oder Bezirksschornsteinfeger
Ungewöhnliche laute Geräusche, Schlagen oder Rattern im Gerät bald Anlage auf niedrigste Stufe, Betrieb beobachten Fachbetrieb
Kohlendioxidwerte dauerhaft im auffälligen Bereich trotz laufender Anlage bald Filter prüfen, Überströmung freimachen, Volumenströme messen lassen Fachbetrieb
Bad bleibt nach dem Duschen über Stunden feucht bald Abluftventil kontrollieren, Türspalt prüfen Fachbetrieb
Kondensat oder Eisbildung an der Fortluftdurchführung bald Dämmung und Gefälle prüfen lassen Fachbetrieb
Filter erkennbar zugesetzt oder Wechselintervall überschritten bald Filter austauschen, Wechseldatum notieren Eigentümer, sofern Fach zugänglich
Zugerscheinung an einem Zuluftauslass im Winter planbar Auslassrichtung und Volumenstrom prüfen lassen Fachbetrieb
Staubkranz an Auslässen planbar Filterklasse und Dichtheit der Filterebene prüfen lassen Fachbetrieb
Revisionsöffnung nicht mehr zugänglich planbar Zugang wiederherstellen, im Bestandsplan vermerken Eigentümer und Fachbetrieb
Keine Unterlagen zur Einregulierung vorhanden planbar Messung nachholen und protokollieren lassen Fachbetrieb

Abschaltkriterien im Klartext

Es gibt vier Situationen, in denen die Anlage nicht weiterlaufen darf, bis eine fachkundige Person sie freigibt. Erstens jeder Hinweis auf einen elektrischen Fehler, also Brandgeruch, ausgelöste Schutzeinrichtungen, sichtbare Beschädigung an Leitungen. Zweitens Wasseraustritt am Gerät oder an einer Leitung, weil Wasser und elektrische Bauteile zusammenkommen. Drittens jeder Verdacht auf gefährlichen Unterdruck im Aufstellraum einer raumluftabhängigen Feuerstätte, weil dabei Abgase in den Raum gelangen können; die Feuerungsverordnungen der Länder verlangen für dieses Zusammenspiel besondere Sicherheitseinrichtungen. Viertens ein Schimmelbefall im System selbst, weil die Anlage dann Sporen in alle angeschlossenen Räume verteilt.

In den ersten drei Fällen ist das Abschalten unstrittig. Im vierten Fall gilt eine Einschränkung: Wird die Anlage abgeschaltet und die Ursache der Feuchte nicht behoben, verschlechtert sich die Lage weiter, weil auch die Lüftung zum Feuchteschutz entfällt. Sorgen Sie deshalb für eine Übergangslösung mit konsequentem manuellem Lüften und lassen Sie die Ursache zügig klären.

Was in die Wartung gehört und was Sie selbst tun dürfen

Zu Ihren zumutbaren Arbeiten gehören der Filterwechsel an zugänglichen Filterfächern, das Reinigen der Außen- und Fortluftgitter von Laub und Insekten, das Absaugen von Luftdurchlässen ohne Verstellen ihrer Einstellung sowie das Freihalten von Überströmöffnungen und Revisionsklappen. Notieren Sie jeden Filterwechsel mit Datum; diese Liste ist bei jeder späteren Störungssuche der erste Anhaltspunkt.

Alles Weitere ist Fachaufgabe. Das Gebäudemodernisierungsgesetz verlangt in § 60 unter der Überschrift Wartung und Instandhaltung, dass Wartung und Instandhaltung durch fachkundige Personen erfolgen und energiebedarfssenkende Einrichtungen betriebsbereit gehalten werden. VDI 6022 Blatt 1 formuliert die Hygieneanforderungen an raumlufttechnische Anlagen und sieht wiederkehrende Hygieneinspektionen vor, deren Abstand davon abhängt, ob die Anlage eine Luftbefeuchtung besitzt.

Nicht zur Eigenleistung gehören insbesondere: das Öffnen des Geräts über das Filterfach hinaus, das Ausbauen und Reinigen des Wärmeübertragers, jede Arbeit an der Elektrik, das Verstellen der Einregulierung an den Ventilen, das Öffnen oder Prüfen von Brandschutzklappen und die Reinigung des Kanalnetzes. Für die Prüfung der Volumenströme und die Bewertung des Zustands gilt dasselbe: DIN EN 12599 beschreibt die Prüf- und Messverfahren für die Übergabe raumlufttechnischer Anlagen und ist die Grundlage, auf der Messwerte überhaupt vergleichbar werden.

Der Rundgang als feste Routine

Machen Sie aus dem Sicherheitscheck eine Gewohnheit mit zwei Terminen im Jahr, sinnvollerweise vor Beginn und nach Ende der Heizperiode. Gehen Sie dabei immer dieselbe Reihenfolge: Aufstellraum und Gerät, Filterfächer, Kondensatanschluss, Außen- und Fortluftgitter, dann raumweise die Auslässe, Türen und Überströmöffnungen, zuletzt Feuchte- und Kohlendioxidwerte.

Halten Sie die Ergebnisse in einer einfachen Liste fest, mit Datum und kurzen Notizen. Der Wert entsteht durch die Wiederholung: Erst der Vergleich mit dem Vorjahr zeigt, ob ein Auslass schwächer geworden ist, ob die Feuchte im Bad länger braucht oder ob der Filter schneller zusetzt als früher. Diese Reihe ist bei jedem Fachtermin die nützlichste Unterlage, die Sie vorlegen können.

Quellen und weiterführende Informationen

  1. M-LüAR – Muster-Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Lüftungsanlagen, Fassung 29.09.2005, zuletzt geändert 03.09.2020 (Fachkommission Bauaufsicht der Bauministerkonferenz)
  2. DIN 1946-6:2019-12 – Raumlufttechnik, Teil 6: Lüftung von Wohnungen (DIN Media)
  3. DIBt – M-LüAR und MLAR überarbeitet, Amtliche Mitteilungen 2021/2 vom 30.04.2021
  4. GModG § 65 – Begrenzung der elektrischen Leistung (Gebäudemodernisierungsgesetz, Gesetze im Internet)
  5. BAFA – Bundesförderung für effiziente Gebäude, Einzelmaßnahmen Anlagentechnik
  6. DIN EN 12599:2013-01 – Lüftung von Gebäuden, Prüf- und Messverfahren für die Übergabe raumlufttechnischer Anlagen (DIN Media)
  7. VDI 6022 Blatt 1:2018-01 – Raumlufttechnik, Raumluftqualität: Hygieneanforderungen an raumlufttechnische Anlagen und Geräte (VDI)
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