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Sommer-Wartung am Haus: Sieben Prüfungen vor Urlaub und Gewitterzeit

Dachabläufe, Außenwasser, Fenster, Sonnenschutz und technische Anlagen lassen sich im Sommer mit überschaubarem Aufwand kontrollieren.

Dachrinne an einem bewachsenen Hausdach
Dachrinne an einem bewachsenen HausdachFoto: Rámon van Raaij / WordPress Photo Directory, bearbeitet (Zuschnitt)CC0 1.0

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine kurze Sichtprüfung deckt vor der Gewittersaison viele offensichtliche Schwachstellen auf.
  • Dach, Entwässerung, Außenwasser und Beschattung sind saisonale Schwerpunkte.
  • Bei Arbeiten in Höhe oder an Stromanlagen gehört ein Fachbetrieb hinzu.

Der Sommer bietet eine gute Gelegenheit für eine kurze Wartungsrunde am Haus. Viele Punkte sind ohne Spezialwerkzeug sichtbar. Ziel ist nicht, technische Arbeiten selbst auszuführen, sondern Schäden und Wartungsbedarf rechtzeitig zu erkennen.

Die sieben Prüfungen

  1. Dachentwässerung: Rinnen, Fallrohre und zugängliche Abläufe auf Laub und Verstopfungen prüfen.
  2. Lichtschächte und Kellerfenster: Abdeckungen, Dichtungen und freie Abflüsse kontrollieren.
  3. Außenwasser: Schläuche, Außenhähne und Bewässerung auf Undichtigkeiten prüfen; bei Abwesenheit absperren, wenn es zum Haus passt.
  4. Sonnenschutz: Rollläden, Markisen und Außenjalousien vor Hitze und Gewitter testen.
  5. Fenster und Türen: Dichtungen und Beschläge prüfen, ohne sie mit ungeeigneten Mitteln zu behandeln.
  6. Technikraum: Sichtkontrolle auf Leckagen, Fehlermeldungen und ungewöhnliche Geräusche.
  7. Dokumentation: Fotos von auffälligen Stellen machen und Rechnungen sowie Wartungstermine geordnet ablegen.

Nicht selbst riskant werden

Lose Dachziegel, Arbeiten auf Leitern, elektrische Auffälligkeiten oder Eingriffe in Heizungs- und Entwässerungstechnik gehören in Fachhände. Eine Sichtprüfung aus sicherer Position reicht aus, um einen Termin gezielt zu beauftragen.

Vor dem Urlaub vorbereiten

Bei längerer Abwesenheit sollten Nachbarn oder Vertrauenspersonen eine Telefonnummer haben und wissen, wo die wichtigsten Absperrungen liegen. Das BBK empfiehlt grundsätzlich, sich auf Störungen des Alltags vorzubereiten. Ein klarer Hausordner und ein kurzer Notfallplan sind dabei oft wertvoller als zusätzliche Technik.

Praxisregel: Einen Wartungspunkt erst abhaken, wenn klar ist, wer ihn erledigt und bis wann. Fotos allein ersetzen keine Reparatur.

Die Liste lässt sich als wiederkehrender Kalendereintrag nutzen. Ergänzungen ergeben sich aus dem eigenen Gebäude, etwa bei Pool, Zisterne, Wallbox oder Hebeanlage.

Quellen und weiterführende Informationen

  1. BBK – Vorsorgen für Krisen und Katastrophen
  2. Verbraucherzentrale – Wärmeschutz im Sommer
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