Stromnetzentgelte 2027: Im Schnitt 8 Euro mehr, nach Bundesland von minus 11 bis plus 52 Euro

Stand 23. Oktober 2026: Die Stromnetzentgelte steigen 2027 im Bundesschnitt um 1,9 Prozent, bei 4.000 kWh von 428 auf 436 Euro brutto. Hamburg zahlt 52 Euro mehr, Thüringen 11 Euro weniger. Die Werte sind vorläufig und betreffen nur den Netzanteil des Strompreises.

Symbolfoto: Hochspannungsmasten und Stromleitungen über einem Feld
Symbolfoto: Hochspannungsmasten und Stromleitungen über einem FeldFoto: Martin Hahn / Wikimedia CommonsCC0 1.0

Das Wichtigste in Kürze

  • Bundesweit steigen die Stromnetzentgelte 2027 laut Verivox-Auswertung von 428 auf 436 Euro brutto bei 4.000 kWh (plus 1,9 Prozent). Hamburg liegt bei plus 52 Euro, Thüringen bei minus 11 Euro. Die Werte sind vorläufig.
  • Für 3.500 kWh meldet EWE NETZ rund fünf Prozent höhere Stromnetzentgelte, Netze BW rund vier Prozent niedrigere. Das ist einmal über, einmal unter dem Bundesschnitt, bei anderem Musterverbrauch.
  • Höhere Übertragungsnetzentgelte bedeuten nicht automatisch höhere Haushaltsnetzentgelte: Netze BW senkt den normalen Arbeitspreis vorläufig von 7,57 auf 7,17 Cent je Kilowattstunde netto.
  • Bei unverändert 3.500 Kilowattstunden sind das im Netze-BW-Beispiel 16,66 Euro weniger pro Jahr einschließlich Umsatzsteuer, nur für den verglichenen Netzpreis.
  • Der Zuschuss für 2027 bis 2029 bleibt ein Gesetzesvorhaben. Die erste Lesung fand am 8. Oktober statt. Der Bundesrat verlangt in seiner Stellungnahme vom 16. Oktober jährlich 6,5 statt 5,525 Milliarden Euro; das ist ein Änderungsvorschlag, kein geltender Zuschuss.

Die Stromnetzentgelte steigen 2027 im Bundesschnitt um 1,9 Prozent: Bei 4.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch sind es 436 statt 428 Euro brutto, also 8 Euro mehr. Das ergibt die Auswertung des Vergleichsportals Verivox vom 19. Oktober 2026 auf Basis der bis dahin veröffentlichten Netzbetreiber-Daten. Nach Bundesland reicht die Spanne von 11 Euro weniger in Thüringen bis 52 Euro mehr in Hamburg. Alle Werte sind vorläufig und betreffen nur den Netzanteil, nicht Ihren Stromtarif. Ob Ihre gesamte Rechnung steigt oder sinkt, entscheidet sich erst mit den übrigen Preisbestandteilen und dem Tarif Ihres Lieferanten.

Bundesweit: 8 Euro im Schnitt, 63 Euro Spanne zwischen den Ländern

Verivox hat die vorläufigen Netzentgelte 2027 ausgewertet, die Netzbetreiber seit Mitte Oktober veröffentlichen. Die bisher erfassten Stromnetzbetreiber decken 84 Prozent aller Haushalte ab; die Durchschnitte sind nach Haushalten je Netzgebiet gewichtet. Bei 4.000 Kilowattstunden, dem Muster eines Drei-Personen-Haushalts, ergibt sich nach den Verivox-Angaben:

Bundesland oder Region Veränderung 2027 gegenüber 2026 Netzentgelt 2027 (4.000 kWh, brutto)
Hamburg +52 Euro (+9 %) 613 Euro
Saarland +38 Euro (+8 %) 530 Euro
Berlin +33 Euro (+8 %) nicht genannt
Bremen +29 Euro (+8 %) nicht genannt
Alte Bundesländer im Schnitt +10 Euro rund 445 Euro
Bundesschnitt +8 Euro (+1,9 %) 436 Euro (2026: 428 Euro)
Neue Bundesländer im Schnitt −3 Euro rund 386 Euro
Nordrhein-Westfalen −5 Euro (−1 %) nicht genannt
Thüringen −11 Euro (−3 %) nicht genannt
Mecklenburg-Vorpommern leicht gesunken 335 Euro (niedrigster Wert)

Bei der Veränderung liegen 63 Euro zwischen dem stärksten Anstieg (Hamburg, +52 Euro) und der stärksten Entlastung (Thüringen, −11 Euro). Beim Niveau trennen 278 Euro das teuerste Bundesland (Hamburg, 613 Euro) vom günstigsten (Mecklenburg-Vorpommern, 335 Euro).

Wie Sie die Zahlen einordnen:

  • Acht Euro im Jahr sind bei 4.000 Kilowattstunden rechnerisch 0,2 Cent je Kilowattstunde oder 67 Cent im Monat. Der Bundesschnitt allein rechtfertigt keinen Tarifwechsel.
  • Die Verivox-Werte gelten für 4.000 Kilowattstunden. Auf Ihren Verbrauch lassen sie sich nicht proportional umrechnen, weil der Grundpreis ein fester Betrag ist. Rechnen Sie mit dem Preisblatt Ihres Netzbetreibers, wie unten am Beispiel Netze BW gezeigt.
  • Es sind Landesdurchschnitte. Innerhalb eines Bundeslandes weichen die Netzgebiete teils deutlich ab, wie die gegenläufigen Beispiele EWE NETZ (+5 %) und Netze BW (−4 %) bei 3.500 Kilowattstunden zeigen.
  • Verivox ist ein Vergleichsportal und keine Behörde. Die Zahlen sind eine Sekundärauswertung der Netzbetreiber-Veröffentlichungen. Verbindlich sind das Preisblatt Ihres Netzbetreibers und, sobald vorhanden, die endgültigen Entgelte.

Als einen Grund für den Anstieg nennt Verivox den sinkenden Bundeszuschuss zu den Übertragungsnetzkosten: von 6,5 Milliarden Euro im Jahr 2026 auf geplante 5,525 Milliarden Euro 2027, ein Rückgang um 15 Prozent. Wie es mit dem Zuschuss im Gesetzgebungsverfahren steht, steht im Abschnitt zum Bundeszuschuss weiter unten. Die Netzentgelte machen laut Verivox rund ein Viertel des Strompreises aus.

Beim Gas verteuert sich der Netzanteil bundesweit um etwa 3 Prozent, bei 20.000 Kilowattstunden um rund 19 Euro brutto. Verivox erwartet für Januar zugleich Preiserhöhungen der Versorger von 10 bis 20 Prozent und Mehrkosten von bis zu 500 Euro im Einfamilienhaus. Der Netzanteil macht davon rechnerisch weniger als fünf Prozent aus (19 von 500 Euro). Die Netzgebiet-Rechnung steht im Beitrag zu den Gasnetzentgelten 2027, die Preiserwartung im Beitrag zum Gaspreis ab Januar.

Vorläufige Stromnetzentgelte 2027 gegenüber 2026 bei 4.000 kWh, Euro brutto pro Jahr: Hamburg +52, Saarland +38, Berlin +33, Bremen +29, alte Bundesländer im Schnitt +10, Bundesschnitt +8, neue Bundesländer im Schnitt −3, Nordrhein-Westfalen −5, Thüringen −11. Hamburg steigt am stärksten, Thüringen wird am stärksten entlastet. Nur Netzanteil, keine Prognose der Gesamtrechnung.
Quelle: Verivox, Stand 19.10.2026; vorläufige Werte bei 4.000 kWh, Euro brutto pro Jahr, nur Netzanteil. Sekundärauswertung der Netzbetreiber-Daten, 84 Prozent der Haushalte erfasst. Keine Prognose der Gesamtrechnung. Grafik: Hausbesitzer News, CC BY 4.0.

Gleicher Verbrauch, entgegengesetzte Entwicklung

Zwei Netzbetreiber zeigen die regionale Streuung bei einem identischen Musterverbrauch von 3.500 Kilowattstunden. Verglichen wird jeweils die Veränderung gegenüber 2026, nicht das absolute Preisniveau der beiden Netzgebiete:

Stromnetz, jeweils 3.500 kWh im Jahr Angekündigte Veränderung 2027 gegenüber 2026 Aussagegrenze
Netze BW, Mitteilung vom 6. Oktober rund −4 % Nur Kosten der Netznutzung, vorläufig
EWE NETZ, Mitteilung vom 15. Oktober rund +5 % Nur Stromnetzentgelte, vorläufig

EWE NETZ beziffert das Plus auf etwa 80 Cent pro Monat. Auf zwölf Monate umgerechnet sind das rund 9,60 Euro im Jahr, ausgehend von der gerundeten Betreiberangabe. Die Mitteilung kennzeichnet diesen Betrag nicht ausdrücklich als netto oder brutto. Wir behandeln ihn deshalb nicht als exakten Bruttovergleich mit der folgenden Netze-BW-Rechnung. Aus dem Prozentvergleich lässt sich auch nicht ablesen, welches Netzgebiet insgesamt günstiger ist.

Für beide Beispiele gilt: Fünf Prozent mehr beim Netzentgelt sind nicht fünf Prozent mehr auf der gesamten Stromrechnung. Umgekehrt garantiert eine um vier Prozent billigere Netznutzung noch keine entsprechende Tarifsenkung. Die beiden Betreiberbeispiele sind keine repräsentative Deutschland-Auswertung; das bundesweite Bild steht im Abschnitt oben.

EWE NETZ nennt höhere Kosten der vorgelagerten Netze als Hauptgrund. Netze BW verweist für seine Entlastung insbesondere auf die bundesweite Verteilung der Kosten zur Einbindung erneuerbarer Energien. Die Wirkungen treffen örtlich also unterschiedlich zusammen. Der Wohnort ist für diesen Rechnungsteil entscheidend, nicht der Name des Stromanbieters.

Am 15. Oktober lief die gesetzliche Veröffentlichungsfrist für die Netzentgelte des Folgejahres ab. Nach § 20 Absatz 1 EnWG dürfen das auch voraussichtliche Werte sein, wenn die endgültigen Entgelte noch nicht ermittelt sind. Der Stichtag liefert deshalb eine neue Vergleichsgrundlage, aber noch keine sichere Stromrechnung für 2027.

Ein Haushalt mit 3.500 Kilowattstunden: 16,66 Euro weniger im Netzpreis

Bei Netze BW bleibt der Grundpreis für eine normale Entnahmestelle ohne registrierende Lastgangmessung bei 84 Euro netto im Jahr. Gemeint ist hier die übliche Abrechnung ohne gesonderten Leistungspreis nach gemessener Lastspitze. Der Arbeitspreis sinkt vorläufig von 7,57 auf 7,17 Cent netto je Kilowattstunde.

Unsere Rechnung hält den Jahresverbrauch bei 3.500 Kilowattstunden konstant und vergleicht ausschließlich Grund- und Arbeitspreis aus Preisblatt 2:

Bestandteil 2026 endgültig 2027 vorläufig
Grundpreis netto pro Jahr 84,00 Euro 84,00 Euro
Arbeitspreis netto je Kilowattstunde 7,57 Cent 7,17 Cent
Verbrauchsanteil bei 3.500 kWh netto 264,95 Euro 250,95 Euro
Grundpreis plus Verbrauchsanteil netto 348,95 Euro 334,95 Euro
Dieselbe Summe mit 19 Prozent Umsatzsteuer 415,25 Euro 398,59 Euro

Die Differenz beträgt 14 Euro netto oder 16,66 Euro einschließlich Umsatzsteuer im Jahr. Rechenweg: 3.500 × (7,57 − 7,17) ÷ 100 × 1,19. Das entspricht rund vier Prozent weniger beim hier berechneten Netzpreis.

Nicht enthalten sind Messstellenbetrieb, Konzessionsabgabe, zusätzliche Aufschläge und Umlagen sowie Beschaffung und Vertrieb des Lieferanten. Die Tabelle zeigt deshalb weder die gesamte Stromrechnung noch eine zugesagte Tarifsenkung. Auch ist das ein einzelnes Netzgebiet, kein Bundesdurchschnitt. Für Wärmepumpen und Wallboxen mit besonderen Netzentgeltregelungen ist die allgemeine Haushaltszeile nicht ohne Weiteres übertragbar.

Warum zugleich von steigenden Netzentgelten die Rede ist

Die vier Übertragungsnetzbetreiber nennen für 2027 vorläufig durchschnittlich 3,54 statt 2,86 Cent je Kilowattstunde auf Höchst- und Umspannungsebene. Das ist das überregionale Netz, nicht der vollständige Netzpreis eines Haushalts. Eingerechnet ist ein geplanter Bundeszuschuss von jährlich 5,525 Milliarden Euro. Ohne ihn nennen die Betreiber 6,52 Cent.

Netze BW erklärt seine gegenläufige Entwicklung insbesondere mit der bundesweiten Verteilung von Kosten zur Integration erneuerbarer Energien. Das zeigt: Die obere Netzebene allein bestimmt nicht, wie sich der örtliche Haushaltsnetzpreis verändert.

Addieren Sie die 3,54 Cent nicht noch einmal zum örtlichen Netzentgelt. Die vorgelagerten Netzebenen werden im Preis für die Nutzung des Verteilnetzes bereits berücksichtigt. Für Ihren Vergleich brauchen Sie das passende Preisblatt Ihres örtlichen Netzbetreibers.

Was beim Bundeszuschuss tatsächlich beschlossen ist

Der Bundestag hat den Regierungsentwurf für den Zuschuss 2027 bis 2029 am 8. Oktober 2026 in erster Lesung beraten und an den Ausschuss für Wirtschaft und Energie überwiesen. Das ist der im geöffneten Bundestagsbericht dokumentierte Verfahrensstand, kein abschließender Gesetzesbeschluss. Die geplante Fortsetzung darf daher nicht wie ein bereits gesicherter Haushaltsrabatt behandelt werden.

Der Bundesrat will mehr als die Bundesregierung. Er hat am 16. Oktober 2026 eine Stellungnahme im ersten Durchgang beschlossen. Darin verlangt er für 2027 bis 2029 einen jährlichen Zuschuss von 6,5 statt der im Regierungsentwurf vorgesehenen 5,525 Milliarden Euro (BR-Drs. 509/26(B), Ziffern 1 und 2). Nach seiner Darstellung beträgt der Zuschuss 2026 noch 6,5 Milliarden Euro; die geplante Absenkung um rund 15 Prozent könne bei sonst gleichen Bedingungen zu einem tendenziellen Anstieg von Netzentgelten und Strompreisen führen. Die Länder bitten außerdem um Prüfung einer dauerhaften Finanzierung aus dem Kernhaushalt statt aus dem Klima- und Transformationsfonds (Ziffer 2 Buchstabe e).

Das ist ein Änderungsvorschlag im Gesetzgebungsverfahren, kein bereits geltender höherer Zuschuss. Über die Höhe entscheidet der Gesetzgeber; die Bundesregierung nimmt zunächst Stellung, der Bundestag berät weiter. Die bisher veröffentlichten vorläufigen Netzentgelte werden durch die Stellungnahme nicht automatisch neu berechnet. Auch die Netze-BW-Rechnung in diesem Beitrag beruht weiter auf den vorläufigen Preisblättern und wurde nicht auf den geforderten Zuschuss umgerechnet, weil dafür keine neuen Preisblätter vorliegen.

Die Übertragungsnetzbetreiber nennen den 7. Dezember als entscheidenden Termin für Rechtssicherheit. Auch Netze BW stellt seine vorläufigen Preise unter den Vorbehalt des Zuschussgesetzes und kündigt eine Anpassung an, falls die endgültigen Übertragungsnetzentgelte wegen fehlender Rechtssicherheit steigen.

Vorläufige Strom-Netzentgelte 2027 gegenüber 2026 bei jeweils 3.500 kWh: Netze BW rund vier Prozent weniger, EWE NETZ rund fünf Prozent mehr. Nur Netzkomponente, zwei Beispiele, kein Bundesdurchschnitt.
Gerundete Betreiberangaben aus den Mitteilungen von Netze BW (6. Oktober) und EWE NETZ (15. Oktober 2026). Keine Prognose der gesamten Stromrechnung. Grafik: Hausbesitzer News, CC BY 4.0.

Was Sie jetzt vergleichen sollten

  1. Das örtliche Preisblatt statt nur der Bundeszahl: Vergleichen Sie dieselbe Entnahmestelle und Tarifart für 2026 und 2027. Prüfen Sie, ob die Werte vorläufig sind.
  2. Grundpreis und Verbrauch zusammen: Multiplizieren Sie den Arbeitspreis mit Ihrem eigenen Jahresverbrauch und addieren Sie den Grundpreis. Nutzen Sie nicht den Verbrauch aus einem Musterhaushalt, wenn Ihrer deutlich abweicht.
  3. Netto mit netto, brutto mit brutto: Der Lieferantentarif lässt sich nicht sinnvoll mit einem Netzpreis ohne Umsatzsteuer vergleichen.
  4. Den gesamten Lieferpreis: Eine sinkende Netzkomponente kann durch andere Preisbestandteile aufgezehrt werden. Vergleichen Sie bei einem Angebot deshalb den Jahresgesamtpreis. Welche Vertragsbestandteile eine Preisgarantie umfasst, erläutert unser Vergleich von Strom-Festpreis und dynamischem Tarif.

Für Eigentümer und Mieter heißt das: Aus der höheren Übertragungsnetz-Zahl allein folgt noch kein Handlungsdruck zum Vertragswechsel. Ein veröffentlichtes örtliches Preisblatt und ein konkretes Lieferangebot sind die belastbareren Entscheidungsgrundlagen. Dasselbe gilt für Gas: Wie unterschiedlich die vorläufigen Gasnetzentgelte 2027 in zwei Netzgebieten ausfallen, ist dort für 20.000 Kilowattstunden nachgerechnet.

Aktualisierung vom 23. Oktober 2026: Neu ist die bundesweite Auswertung von Verivox vom 19. Oktober (Bundesschnitt, Länderwerte, Hinweis auf die Gasentwicklung) mit der Einordnung, warum sie sich nicht proportional auf andere Verbräuche übertragen lässt. Titel, Einstieg und Zusammenfassung wurden darauf ausgerichtet. Die Rechnung zu Netze BW, die Angaben zum Bundeszuschuss und die Bundesrats-Stellungnahme sind unverändert.

Aktualisierung vom 18. Oktober 2026: Ergänzt sind die EWE-NETZ-Mitteilung vom 15. Oktober, der regionale Vergleich bei gleichem Stromverbrauch und dessen Grenzen. Die rund 9,60 Euro Jahresmehrkosten sind aus der gerundeten Monatsangabe des Betreibers errechnet; deren Umsatzsteuerstatus bleibt in der Mitteilung offen. Die neue Körpergrafik zeigt die gegenläufigen Prozentwerte. Quellen für diese Ergänzung und die bestehenden Preis- und Verfahrensangaben wurden am 18. Oktober erneut geöffnet.

Aktualisierung vom 16. Oktober 2026: Ergänzt ist die Stellungnahme des Bundesrates mit der Forderung nach 6,5 statt 5,525 Milliarden Euro Zuschuss. Die Zahlen des Netze-BW-Modells und die Planungsannahme der Netzbetreiber bleiben unverändert.

Aktualisierung und Korrektur vom 15. Oktober 2026: Ergänzt sind der heutige Veröffentlichungsstichtag, die durchgeführte erste Lesung und der Vergleich der Netze-BW-Preisblätter. Die frühere pauschale Übertragung der Übertragungsnetz-Differenz auf einen Musterhaushalt war keine belegte Obergrenze für Haushaltskosten und wurde durch die örtliche Rechnung ersetzt.

Quellen und weiterführende Informationen

  1. Verivox: Netzentgelte für Strom und Gas steigen 2027 leicht an – große regionale Unterschiede, Stand 19. Oktober 2026 (Sekundärauswertung der Netzbetreiber-Daten, Methodik am Textende), abgerufen am 23. Oktober 2026
  2. EWE NETZ: Netzentgelte für Strom und Gas steigen 2027 leicht, 15. Oktober 2026, abgerufen am 18. Oktober 2026
  3. § 20 Abs. 1 EnWG: Veröffentlichung der Netzentgelte, abgerufen am 15. Oktober 2026
  4. Netze BW: Vorläufige Netzentgelte 2027, Pressemitteilung vom 6. Oktober 2026
  5. Netze BW: Vorläufiges Strompreisblatt 2027, Stand 6. Oktober 2026, Preisblatt 2 und Vorbemerkungen
  6. Netze BW: Endgültiges Strompreisblatt 2026, Version 1.2 vom 12. Dezember 2025, Preisblatt 2
  7. Übertragungsnetzbetreiber: Vorläufige Netzentgelte 2027, gemeinsame Mitteilung vom 1. Oktober 2026
  8. Deutscher Bundestag: Erste Lesung zum Zuschuss 2027 bis 2029, 8. Oktober 2026, abgerufen am 15. Oktober 2026
  9. Bundesrat: Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes (Zuschuss zu den Übertragungsnetzkosten 2027 bis 2029), Drucksache 509/26 (Beschluss) vom 16.10.2026, Ziffern 1 und 2
  10. Bundesrat: 1069. Sitzung am 16.10.2026, TOP 24 (Zuschuss zu den Übertragungsnetzkosten, Stellungnahme)
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