Steuerbare Verbrauchseinrichtung einfach erklärt
Einfach erklärt: Was Steuerbare Verbrauchseinrichtung bedeutet, warum der Begriff für Eigentümer wichtig ist und worauf Sie achten sollten.
Was bedeutet Steuerbare Verbrauchseinrichtung?
Nach § 14a EnWG müssen bestimmte neue oder getauschte Verbraucher ab einer Anschlussleistung von 6 Kilowatt steuerbar sein. Dazu gehören unter anderem Wärmepumpen, Wallboxen und elektrische Speicherheizungen.
Die Steuerung erfolgt über den Messstellenbetreiber oder einen Lastmanagementdienstleister. Sie kann den Verbraucher zeitlich begrenzt drosseln, etwa wenn das Stromnetz stark belastet ist. Der Komfort soll dabei möglichst wenig beeinträchtigt werden.
Für die Steuerung ist ein intelligentes Messsystem (Smart Meter) erforderlich, das die Kommunikation zwischen Netz, Messstelle und Verbraucher ermöglicht. Eine moderne Messeinrichtung ohne Gateway reicht nicht aus.
Warum ist der Begriff für Eigentümer wichtig?
Eine steuerbare Wallbox oder Wärmepumpe bedeutet nicht, dass das Gerät willkürlich abgeschaltet wird. Die Drosselung erfolgt nach definierten Regeln und darf bestimmte Komfortgrenzen nicht unterschreiten. Wichtig ist, dass Angebot und Vertrag klar beschreiben, wer steuert, wann und wie lange.
