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Solarpflicht einfach erklärt

Einfach erklärt: Was Solarpflicht bedeutet, warum der Begriff für Eigentümer wichtig ist und worauf Sie achten sollten.

Was bedeutet Solarpflicht?

Das GModG führt erstmals eine bundesweite Solarpflicht ein. Bislang war die Pflicht Ländersache. Ab 2027 betrifft sie neue öffentliche und gewerbliche Gebäude, ab 2030 auch private Neubauten. Bei bestimmten Dachsanierungen greift die Pflicht bereits früher.

Die Pflicht ist technologieoffen: Sowohl Photovoltaik als auch Solarthermie erfüllen die Vorgabe. Die Mindestgröße der Anlage ergibt sich aus der verfügbaren Dachfläche und der Ausrichtung. Das Gesetz verlangt, dass das solare Potenzial des Daches optimiert wird.

Härtefallklauseln schützen bei technischer Unmöglichkeit, funktionaler Nicht-Realisierbarkeit, wirtschaftlicher Unzumutbarkeit und Denkmalschutz. Bundesländer mit strengeren Regeln (Bayern, NRW, Baden-Württemberg) behalten diese bei.

Warum ist der Begriff für Eigentümer wichtig?

Die Solarpflicht trifft vor allem Neubauten. Für Bestandsgebäude gilt sie bei bestimmten Dachsanierungen. Wer ein neues Haus plant, sollte die Dachfläche und Ausrichtung bereits solar-Ready konzipieren.

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