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Grüngasquote einfach erklärt

Einfach erklärt: Was Grüngasquote bedeutet, warum der Begriff für Eigentümer wichtig ist und worauf Sie achten sollten.

Was bedeutet Grüngasquote?

Im Gegensatz zur Biotreppe, die neue Gas- und Ölheizungen trifft, richtet sich die Grüngasquote an den Bestand. Sie verlangt ab 2028 einen Nachweis über den klimaneutralen Anteil des eingesetzten Gases. Bis 2045 müssen bestehende Gasheizungen vollständig klimaneutrales Gas verbrennen.

Die Stufen steigen schrittweise: 2030 sind 15 Prozent, 2035 sind 30 Prozent, 2040 sind 60 Prozent und 2045 sind 100 Prozent klimaneutrales Gas gefordert. Klimaneutrales Gas kann Biogas, Grüngas aus Power-to-Gas-Prozessen oder zertifiziertes klimaneutrales Erdgas sein.

Die Nachweise erfolgen über den Lieferantennachweis und die Jahresabrechnung. Der Gasanbieter bestätigt den klimaneutralen Anteil im Vertrag. Die Behörde kann die Dokumentation prüfen.

Warum ist der Begriff für Eigentümer wichtig?

Die Grüngasquote ist eine langfristige Pflicht für bestehende Gasheizungen. Sie macht fossiles Gas schrittweise teurer und zwingt zum Nachweis klimaneutraler Anteile. Wer die Heizung austauscht, fällt unter die Biotreppe, nicht unter die Grüngasquote.

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