Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) einfach erklärt
Einfach erklärt: Was Brennstoffemissionshandelsgesetz bedeutet, warum der Begriff für Eigentümer wichtig ist und worauf Sie achten sollten.
Was bedeutet Brennstoffemissionshandelsgesetz?
Das Gesetz begrenzt die Treibhausgasemissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe in bestimmten Sektoren – insbesondere Gebäuden (Heizöl, Gas, feste Brennstoffe) und Teilen der Industrie. Lieferanten dieser Brennstoffe müssen für ihren Jahresverbrauch entsprechende Mengen an Emissionszertifikaten vorhalten; die verfügbare Menge an Zertifikaten sinkt jährlich.
Zertifikate werden zum Teil kostenlos zugeteilt und zum Teil versteigert. Die Einnahmen aus Versteigerungen fließen überwiegend in den Klima- und Transformationsfonds, der unter anderem Maßnahmen zur Senkung der Heizkosten finanzieren kann. Der Preis pro Zertifikat bildet sich aus Ausschreibungsmenge, Nachfrage und politisch gesetzten Rahmenbedingungen.
Das Brennstoffemissionshandelsgesetz bestimmt seit 2021 die Entwicklung des deutschen CO₂-Preises. Die geplante Einführung des ETS2 im Jahr 2028 verschiebt Teile des Regelbereichs in den europaweiten Handel; Übergangsregelungen legen fest, wer in welchem Zeitraum womit bezahlt.
Warum ist der Begriff für Eigentümer wichtig?
Als Eigentümer müssen Sie das Gesetz nicht anwenden oder anmelden, aber es bestimmt Ihre laufenden Brennstoff- und Heizkosten. Wer Novellen und Preiskorridore versteht, bewertet Umstellungen auf Wärmepumpe oder Fernwärme nüchterner – und erkennt, wann politische Änderungen die Ersparnisse verändern.


