Verwendungsnachweis einfach erklärt
Der Verwendungsnachweis ist die dokumentierte Nachprüfung, dass ein gefördertes Vorhaben nach den zugesagten Bedingungen durchgeführt wurde.
Was bedeutet Verwendungsnachweis?
Nach der Auszahlung eines BEG-Zuschusses muss der Eigentümer nachweisen, dass die Maßnahme wie beantragt umgesetzt wurde. Dazu gehören Rechnungen, Fotos, technische Nachweise und gegebenenfalls die Bestätigung eines Energie-Effizienz-Experten.
Der Verwendungsnachweis wird von der Förderstelle geprüft. Erst mit der positiven Prüfung ist die Förderung endgültig zugesagt. Bis dahin kann der Zuschuss unter Umständen zurückgefordert werden, wenn die Maßnahme nicht den Fördervoraussetzungen entspricht.
Die positive Prüfung des Verwendungsnachweises ist der Auslöser für die dreijährige Sperrfrist bei BEG-Förderungen. Wer nach einer BEG-EM-Förderung drei Jahre später ein Effizienzhaus beantragen will, muss den genauen Prüfzeitpunkt im Blick behalten.
Warum ist der Begriff für Eigentümer wichtig?
Der Verwendungsnachweis ist kein formaler Abschluss, sondern eine verbindliche Kontrolle. Rechnungen, Fotos und technische Unterlagen sollten während der Maßnahme gesammelt werden – nicht erst nachträglich. Fehlt ein Nachweis, kann die Förderung gekürzt oder zurückgefordert werden.

