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Effizienzhaus einfach erklärt

Einfach erklärt: Was Effizienzhaus bedeutet, warum der Begriff für Eigentümer wichtig ist und worauf Sie achten sollten.

Was bedeutet Effizienzhaus?

Die Zahl hinter dem Begriff gibt den Anteil des Heizenergiebedarfs am Referenzwert an. Ein Effizienzhaus 55 hat also maximal 55 Prozent des Heizenergiebedarfs eines Referenzgebäudes nach GEG. Je niedriger die Zahl, desto energieeffizienter muss das Gebäude sein.

Für Bestandsgebäude wird die Sanierung zum Effizienzhaus über die BEG-WG-Förderung (KfW-Programm 261) unterstützt. Dabei müssen mehrere Maßnahmen zusammenkommen: Dämmung, Fenster, Heizung und Lüftung. Die Sanierung muss als Gesamtvorhaben geplant und von einem Energie-Effizienz-Experten begleitet werden.

Seit der BEG-Reform zum 21. Juli 2026 gilt eine Sperrfrist von drei Jahren zwischen BEG-EM-Einzelmaßnahmen und BEG-WG-Effizienzhaus-Förderung in beide Richtungen. Wer Einzelmaßnahmen fördern lässt, muss drei Jahre nach positivem Verwendungsnachweis warten, bevor ein Effizienzhaus-Antrag gestellt werden kann – und umgekehrt.

Warum ist der Begriff für Eigentümer wichtig?

Die Effizienzhaus-Förderung ist nur sinnvoll, wenn mehrere Sanierungsmaßnahmen zusammengefasst werden können. Einzelmaßnahmen gehören in die BEG-EM-Förderung. Die Reihenfolge der Maßnahmen entscheidet darüber, ob und wann eine Gesamtförderung möglich ist.

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