Kaufpreisaufteilung einfach erklärt
Einfach erklärt: Was Kaufpreisaufteilung bedeutet, warum der Begriff für Eigentümer wichtig ist und worauf Sie achten sollten.
Was bedeutet Kaufpreisaufteilung?
Boden behält seinen Wert dauerhaft, Gebäude verlieren ihn. Abziehbar ist darum nur der Gebäudeteil des Kaufpreises – bei vermietetem Wohnraum typischerweise rund zwei Prozent pro Jahr.
Je höher der Gebäudeteil, desto größer die jährliche Entlastung. Üblich sind zehn bis dreißig Prozent des Gesamtkaufpreises zugunsten des Grundstücks.
Was der Kaufvertrag vereinbart, bindet die Finanzämter nur bei nachvollziehbarer Begründung – etwa belegt durch Vergleichskaufpreise oder ein Gutachten. Bleibt die Argumentation schwach, schätzen die Ämter die Anteile selbst; im Streitfall entscheiden die Gerichte nach Maßgabe der Verkehrswerte.
Warum ist der Begriff für Eigentümer wichtig?
Halten Sie das Verhältnis von Boden- und Gebäudeteil vor Vertragsunterzeichnung schriftlich fest und belegen Sie es mit aktuellen Marktpreisen oder einem Gutachten. Archivieren Sie die Kaufunterlagen langfristig; Behörden ziehen bei Bewertungsfragen gern die damals vereinbarten Unterlagen heran.


