Wallbox einfach erklärt
Einfach erklärt: Was Wallbox bedeutet, warum der Begriff für Eigentümer wichtig ist und worauf Sie achten sollten.
Was bedeutet Wallbox?
Eine Wallbox wird an der Hauswand, im Carport oder in der Garage montiert und über eine separate Leitung vom Zählerschrank versorgt. Im Gegensatz zum Laden über eine Haushaltssteckdose – das mit maximal 2,3 Kilowatt sehr langsam ist – liefert eine Wallbox in der Regel 11 Kilowatt oder 22 Kilowatt. Das verkürzt die Ladezeit eines typischen Elektroautos mit 60 kWh Batterie von über 26 Stunden auf rund 6 Stunden.
Für die meisten Einfamilienhäuser reicht eine 11-kW-Wallbox. 22 kW erfordert immer eine dreiphasige Anschlussleitung und ist oft unnötig, da viele Elektroautos einphasig nur mit maximal 11 kW laden. Die Anschaffungskosten liegen zwischen 500 und 1.500 Euro, die Installation zwischen 500 und 3.000 Euro – je nach baulicher Situation.
Jede fest installierte Wallbox muss beim zuständigen Netzbetreiber angemeldet werden. Bis 11 kW handelt es sich in der Regel um eine einfache Anmeldung, ab 11 kW ist oft eine Genehmigung erforderlich. Ohne separaten Stromzähler erhalten Sie eine pauschale Vergütung vom Netzbetreiber für die Steuerbarkeit, die je nach Netzgebiet zwischen 110 und 190 Euro jährlich liegt.
Warum ist der Begriff für Eigentümer wichtig?
Die Wallbox ist die Basisinvestition für das Laden zu Hause. Kosten, Leistung und Installation sollten vor dem Kauf klar sein. Wer eine Photovoltaikanlage hat, sollte die Wallbox mit Smart Charging koppeln – das maximiert den Eigenverbrauch und macht die Gesamtanlage wirtschaftlicher.
